15.04.2019

Das Richtige für jeden Tag! Traditionelles Osteressen für die Feiertage

Fisch, Braten, Gebäck und grüne Leckereien: An welchem Ostertag welches Gericht auf dem Speiseplan stehen sollte, erfahren Sie bei uns.

Foto: iStock/suteishi

Fisch, Braten, Gebäck und grüne Leckereien: An welchem Ostertag welches Gericht auf dem Speiseplan stehen sollte, erfahren Sie bei uns.

Was isst man traditionell am Gründonnerstag? Wassollte Karfreitag auf dem Teller landen – und was an den Ostertagen selbst? Hier erfahren Sie es.

Ostern – das ist für Christen das Fest der Auferstehung von Jesus Christus. Zugleich sind die Feiertage auch verbunden mit dem langersehnten Beginn des Frühlings sowie das Zelebrieren bestimmter Brauchtümer. Brauchtümer bedeuten in diesem Zusammenhang auch: kulinarische Gepflogenheiten – denn zu bestimmten Tagen werden auch nur bestimmte Sachen gegessen. Auch Sie wollen sich an solche Traditionen halten? Dann verraten wir Ihnen im Folgenden, was genau typische Ostergerichte sind und welchen Tagen Sie gegessen werden.

Typische Ostergerichte: Endlich Schlemmen

Die Zeit vor Ostern bzw. bis inklusive Karfreitag und den Morgen des Karsamstag ist im christlichen Glauben Fastenzeit – sie beginnt am Aschermittwoch und dauert genau 40 Tage lang. In dieser Zeit steht allerlei Verzicht an der Tagesordnung. Es gibt kein Fleisch und auch sonst keine als luxuriös geltenden Lebensmittel, wie etwa Süßigkeiten und Alkohol. Zum Ende dieser Zeit kommt die Familie an Ostern zusammen und kann endlich wieder so richtig schlemmen.

Was also typischerweise zu Ostern verzehrt wird, hängt tatsächlich vom Tag ab. Gründonnerstag und Karfreitag zählen noch zur Fastenzeit, ab Samstag über die Osterfeiertage geht es dann wieder üppiger zur Sache.

Das sollte man Gründonnerstag essen

Gründonnerstag ist kein Feiertag, aber der Tag vor Karfreitag symbolisiert immerhin den Tag des letzten Abendmahls, an dem Jesus und seine Jünger zusammentrafen, bevor Jesus von Judas verraten und anschließend von den Römern aufgegriffen und gefangen genommen wurde.

Laut alter Tradition sollten am Gründonnerstag – wie der Name bereits erahnen lässt – vor allem grüne Speisen gegessen werden. Einst wurden zu diesem Anlass frische Kräuter gesammelt, die zum Gründonnerstag meist bereits prall und üppig in den Wäldern wuchsen.

Wer also überlegt, was man an Gründonnerstag essen könnte, ist mit einem vegetarischen (es ist immer noch Fastenzeit!) Kräuter-Gericht bestens beraten – zum Beispiel Frankfurter Grüne Soße – ein Klassiker aus Hessen. Auch grüner Kohl oder Salate sind eine gute Option.

Das perfekte Essen für Karfreitag

Karfreitag ist jener schicksalshafte Tag, an dem Jesus Christus gekreuzigt wurde. Fleisch ist an diesem (immerhin letzten) Fastentag tabu. Stattdessen wird Fisch gegessen – und Fisch ist immerhin das älteste Symbol für den christlichen Glauben. Früher war es vor allem Kabeljau, der verzehrt wurde, heute ist man da weniger streng. Hauptsache Fisch – und den gibt es immerhin in den verschiedensten Varianten. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem selbst gemachtem Schlemmerfilet? Und auch dieses saftige Lachsfilet mit Bärlauchkruste ist überaus lecker und dabei noch frühlingshaft-leicht. Je leichter, desto besser – immerhin locken in den nächsten Tagen Unmengen an süßen Leckereien und deftigen Köstlichkeiten.

Backen am Ostersamstag/ Karsamstag

Dem Karfreitag folgt der Karsamstag, der von den meisten Menschen auch unter dem Begriff "Ostersamstag" bekannt ist und der zumindest bis zum Mittag ebenfalls noch zur Fastenzeit zählt. Aber ob nun so oder so: Dieser Tag ist kein Feiertag – und so platzen an diesem Tag für gewöhnlich die meisten Supermärkte aus allen Nähten. Etwa, weil nun nochmal alle Backzutaten kaufen wollen?

Der Karsamstag ist nämlich der klassische Backtag der Ostertage. Hier wird zum Beispiel das klassische Osterlamm gebacken, saftige Hefezöpfe oder auch bezaubernde Küken-Cupcakes. Doch so gut es dann auch in der heimischen Oster-Bäckerei duften mag – verzehrt wird das Backwerk aber erst ab Ostersonntag. Da müssen sich einige Naschkatzen ein wenig in Geduld üben... und vielleicht von einem der in vielen Orten ausgetragenen Osterfeuer ablenken lassen. Dieser alte Brauch findet nämlich ebenfalls am Karsamstag statt und soll die kalte Jahreszeit samt böser Geister vertreiben.

Übrigens: Wie Sie das Osterlamm selbst backen, sehen Sie im Video:

Osterlamm – so backen Sie den Klassiker für das Osterfest!

Das hat Tradition: Das Osterlamm darf am Ostersonntag einfach auf keiner Kaffeetafel fehlen. Wir haben das perfekte Rezept für Sie!

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Es wird deftig! Typische Gerichte an Ostersonntag und -montag

Am Ostersonntag wird die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert – und die Fastenzeit ist zu Ende. Zeit zu Schlemmen! Für viele beginnt dies schon mit einem ausgiebigem Osterbrunch, zu dem unter anderem auch das am Vortag zubereitete Gebäck auf den Tellern landet. Mehr noch: Endlich kommen auch die zuvor liebevoll gefärbten Ostereier zum Einsatz.

Prinzipiell unterscheiden sich die Speisepläne für Ostersonntag und Ostermontag nicht maßgeblich. Hauptsache, es ist deftig und nicht zu wenig! Alle klassischen und typischen Ostergerichte und die zugehörigen Rezepte finden Sie auch in der Bildergalerie:

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Mit unserer Übersicht sollte es doch ein Leichtes sein, jeden Feiertag einen traditionellen Klassiker auf den Tisch zu zaubern! Alle weiteren Ratgeber und viele Rezepte finden Sie auf unserer umfangreichen Themenseite zum Osterfest.

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