13.10.2016

KÜCHENTIPP So frieren Sie Brot und Kuchen richtig ein

der Redaktion

Die meisten Kuchen und Torten lassen sich sehr gut einfrieren.

Foto: iStock/JPLDesigns

Die meisten Kuchen und Torten lassen sich sehr gut einfrieren.

Zu viel gebacken oder einfach gerne gut vorbereitet? Beim Einfrieren von Brot und Kuchen gibt es viel zu beachten. Wir verraten, wie es gelingt.

Wichtig beim Einfrieren: Lebensmittel immer gut verpacken, damit nichts an- bzw. austrocknet (Gefrierbrand). Außerdem behalten Brot und Kuchen so ihren Duft und Geschmack . Prima geeignet zum Einfrieren sind je nach Gefriergut Alufolie oder Gefrierbeutel und -dosen.

So frieren Sie Brot & Brötchen ein

Egal, ob selbst gebacken oder fertig gekauft, beides lässt sich gut einfrieren, Brot im Ganzen und in Scheiben. Brot sollte fest in Alufolie gewickelt werden, so kommt keine Luft daran, das Brot bleibt saftig und trocknet nicht aus. Auch in Beuteln lassen sich Brote und Brötchen gut in der Gefriertruhe aufbewahren, dabei die Luft aus dem Beutel streichen, dann gut verschließen.

Haltbarkeit: Brot 4-6 Monate, Toastbrot in Scheiben 1-3 Monate, Brötchen 2-4 Monate.

Auftauen: Brot und Brötchen bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Nach Belieben anschließend mit Wasser bestreichen und im Ofen kurz aufbacken. Toast können Sie direkt im Toaster rösten.

So lagern Sie Kuchen & Torten intelligent ein

Die meisten Kuchen und Torten lassen sich sehr gut einfrieren, z.B. Hefe- und Rührkuchen. Biskuit- und Mürbeteigböden können Sie in Alufolie gewickelt in der Truhe aufbewahren. Vorsicht: Sie zerbrechen leicht. Brandteiggebäck lässt sich ungefüllt optimal in Gefrierbeuteln einfrieren. Verzierte Torten sollten Sie erst unverpackt ca. 3 Stunden vorfrieren. Erst dann in Alufolie tiefgefrieren, so bleiben die Verzierungen erhalten.

Einzelne Stücke lassen sich in Gefrierdosen einfrieren und haben den Vorteil, dass man sie später auch portionsweise entnehmen und auftauen kann. Nicht geeignet: z.B. Baiser- und Makronenkuchen, sie werden zäh und Buttercremefüllungen mit Pudding wässrig. Auch Obstböden mit Tortenguss sind ungeeignet, ebenso glasiertes Gebäck, das stumpf und fleckig wird. Kuchen mit Joghurt, Dickmilch, saurer Sahne und Crème fraîche flocken nach dem Auftauen aus.

Haltbarkeit: Rühr- und Hefegebäck 4-6 Monate, Mürbeteigböden und -kleingebäck ca. 6 Monate, Torten und Biskuitböden 2-3 Monate.

Auftauen: Torten, Kuchen und Kleingebäck bei Zimmertemperatur ohne Verpackung auftauen lassen, damit sich kein Kondenswasser bildet. Manche Sorten, z.B. Hefegebäck, können Sie im Backofen aufbacken oder in der Mikrowelle auftauen.

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