12.11.2019

Küchentipp So frieren Sie Brot und Kuchen richtig ein

Von

Die meisten Kuchen und Torten lassen sich sehr gut einfrieren.

Foto: iStock/JPLDesigns

Die meisten Kuchen und Torten lassen sich sehr gut einfrieren.

Zu viel gebacken oder einfach gerne gut vorbereitet? Beim Einfrieren von Brot und Kuchen gibt es viel zu beachten. Wir verraten, wie es gelingt.

Manchmal hat man einfach zu viel selbst gebacken oder auch eingekauft. Allerdings ist es doch überaus schade, wenn leckeres Gebäck in die Mülltonne wandert, weil es einfach schneller verdirbt, als es gegessen werden kann. Da gibt es natürlich eine Alternative: Sie können Kuchen und auch Brot einfrieren und die Lebensmittel auf diesem Wege haltbar machen. Was es dabei zu beachten gilt, erfahren Sie bei uns.

Brot und Co einfrieren: Das gilt es zu beachten

Gleich vorneweg: Beim Einfrieren ist es sehr wichtig, dass die Lebensmittel immer gut verpackt sind, damit nichts an- bzw. austrocknet (Gefrierbrand). Außerdem behalten Brot und Kuchen so ihren Duft und Geschmack. Prima geeignet zum Einfrieren sind je nach Gefriergut Alufolie oder Gefrierbeutel und -dosen.

Ob im Ganzen oder in Scheiben, selbst gebacken oder gekauft: Brot lässt sich hervorragend einfrieren. Es sollte fest in Alufolie gewickelt werden, damit keine Luft daran kommt. So bleibt das Brot saftig und trocknet nicht aus. Auch in Beuteln lassen sich Brote und Brötchen gut in der Gefriertruhe aufbewahren, dabei die Luft aus dem Beutel streichen, dann gut verschließen.

Haltbarkeit: Brot 4-6 Monate, Toastbrot in Scheiben 1-3 Monate, Brötchen 2-4 Monate.

Auftauen: Brot und Brötchen bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Nach Belieben anschließend mit Wasser bestreichen und im Ofen kurz aufbacken. Toast können Sie direkt im Toaster rösten.

Sie müssen "überschüssiges" Brot übrigens nicht unbedingt einfrieren. Es gibt auch tolle Rezepte, die eine optimale Resteverwertung ermöglichen. In unserer Bildergalerie haben wir Ihnen einige kreative Rezepte zusammengestellt:

Kuchen & Torten einfrieren: Nützliche Tipps

Die meisten Kuchen und Torten lassen sich sehr gut einfrieren, z. B. Hefe- und Rührkuchen. Biskuit- und Mürbeteigböden können Sie in Alufolie gewickelt in der Truhe aufbewahren.

Vorsicht: Sie zerbrechen leicht.

Brandteiggebäck lässt sich ungefüllt optimal in Gefrierbeuteln einfrieren. Verzierte Torten sollten Sie erst unverpackt ca. 3 Stunden vorfrieren. Erst dann in Alufolie tiefgefrieren, so bleiben die Verzierungen erhalten. Einzelne Stücke lassen sich in Gefrierdosen einfrieren und haben den Vorteil, dass man sie später auch portionsweise entnehmen und auftauen kann.

Nicht geeignet zum Einfrieren: z. B. Baiser- und Makronenkuchen, sie werden zäh und Buttercremefüllungen mit Pudding wässrig. Auch Obstböden mit Tortenguss sind ungeeignet, ebenso glasiertes Gebäck, das stumpf und fleckig wird. Kuchen mit Joghurt, Dickmilch, saurer Sahne und Crème fraîche flocken nach dem Auftauen aus.

Haltbarkeit: Rühr- und Hefegebäck 4-6 Monate, Mürbeteigböden und -kleingebäck ca. 6 Monate, Torten und Biskuitböden 2-3 Monate.

Auftauen: Torten, Kuchen und Kleingebäck bei Zimmertemperatur ohne Verpackung auftauen lassen, damit sich kein Kondenswasser bildet. Manche Sorten, z.B. Hefegebäck, können Sie im Backofen aufbacken oder in der Mikrowelle auftauen.

Fazit: Kuchen und Brot einfrieren ist möglich – mit Einschränkungen

Sie sehen: Brote und fast alle Kuchen und Torten lassen sich einfrieren, aber eben nicht alle. Welche Lebensmittel Sie bedenkenlos einfrieren können, erfahren Sie hier. Welche Lebensmittel es ungekühlt lieber mögen, können Sie wiederum hier nachlesen – was übrigens nicht heißt, dass sie nicht eingefroren werden können.

Weitere Haushaltstipps gibt's auf unserer Themenseite.

Seite
Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen