16.10.2019

Tipps & Tricks Braten zubereiten: So wird er perfekt!

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Sie wollen Ihre Lieben mit dem perfekten Braten verwöhnen? Dann sollten Sie unsere Tipps & Tricks beherzigen.

Foto: iStock/Shaiith

Sie wollen Ihre Lieben mit dem perfekten Braten verwöhnen? Dann sollten Sie unsere Tipps & Tricks beherzigen.

Wer ein gutes Stück Fleisch auftischt, will natürlich vor allem eines: dass es saftig und schön zart ist. Wir verraten Ihnen, welche Methoden es gibt, den Braten zuzubereiten und worauf Sie sonst noch achten sollten!

Ob zu einem besonderen Anlass oder als Sonntagsessen: Wer plant, einen leckeren Braten aufzutischen, muss tatsächlich einiges dabei beachten – das beginnt schon beim Kauf des Fleisches und endet bei der Zubereitung. Wer will schließlich schon riskieren, dass das Fleisch später trocken ist und sich kaut wie eine Schuhsohle?

Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten müssen – und wie Sie den Braten perfekt zubereiten.

Braten zubereiten: Beim Kauf auf Qualität achten

Bevor Sie überhaupt mit der Zubereitung beginnen können, brauchen Sie zunächst das richtige Stück Fleisch. Achten Sie beim Kauf auf folgende Aspekte:

  • Bratenfleisch sollte marmoriert, also von feinen Fettäderchen durchzogen sein. Das sorgt dafür, dass es beim Garen nicht austrocknet.
  • Auch die Fleischfarbe ist ein guter Berater: Schwein sollte tiefrot, Rind dunkelrot bis bräunlich, Wild rotbraun und Lamm hellrot sein.
  • Es lohnt sich, ein paar Euro mehr auszugeben. Hochwertiges (Bio-)Fleisch verliert beim Garen weniger Flüssigkeit, bleibt also saftiger.

Die Zubereitung startet mit der richtigen Vorbereitung

Noch bevor Sie Ihren Braten garen, schmoren oder auch braten, sind einige Kleinigkeiten zu beachten, um das spätere Ergebnis zu optimieren.

Verwenden Sie eine Marinade – die kann dem Fleisch das gewisse Etwas verleihen. Bestreichen Sie das Fleisch einige Stunden oder schon am Vortag mit einer würzigen Marinade, z. B. aus Olivenöl, Knoblauch und Kräutern. Die dringt in das Fleisch ein und sorgt so für mehr Geschmack.

Bevor es an an die Hitze geht, sollte das Fleisch erst einmal auf Zimmertemperatur gebracht werden. Nehmen Sie es am besten zwei Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. So gart das Fleisch schneller, gleichmäßiger und wird nicht zäh.

Haben Sie alle vorbereitenden Schritte erledigt? Perfekt, dann können Sie endlich mit der Zubereitung beginnen. Dabei haben Sie verschiedene Möglichkeiten.

Fleisch garen: Erst einmal kräftig anbraten

Zunächst das Fleisch mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen nach Wahl einreiben. Auch lecker: Mit grobem Senf einstreichen. Dann rundherum in heißem Öl oder Schmalz kräftig anbraten. So bildet sich eine Kruste, das Fleisch bleibt innen saftig. Durch die Röststoffe werden der Braten und später auch die Soße außerdem schön aromatisch. Für noch mehr Geschmack gewürfeltes Suppengrün und Zwiebeln mitbraten. Dann je nach Rezept mit Wasser, Brühe und etwas Wein ablöschen, aufkochen.

Regelmäßig wenden und Kerntemperatur beachten

Zum Schmoren den Deckel auf den Bräter setzen und nach Rezeptangabe garen. Kleinere Braten (bis ca. 1 kg) können Sie übrigens auch auf dem Herd schmoren. Fleisch zwischendurch wenden. Knusprige Braten, z. B. Schweinekrustenbraten, garen dagegen offen. Diese nach dem Anbraten auf der Fettpfanne garen, zwischendurch Flüssigkeit angießen oder das Fleisch mit Bratenfond beschöpfen.

Außerdem sollten Sie die Kerntemperatur stets im Auge behalten. Sie sagt aus, wann der Braten gar ist. Rinderbraten ist zum Beispiel bei etwa 70 °C und Schweine- sowie Lammbraten bei rund 80 °C fertig. Das Bratenthermometer misst an der dicksten Stelle des Fleisches die Temperatur. Wer kein Thermometer hat, nutzt den Finger: Je weniger der Braten auf Fingerdruck nachgibt, desto durchgegarter ist er.

Zum Schluss noch ein wenig Geduld

Ist der Braten gar, können Sie leider immer noch nicht gleich losschlemmen: Das Fleisch braucht nun etwa zehn Minuten Ruhe, damit sich der Fleischsaft verteilt. Am besten legen Sie es auf eine Platte, bedecken es mit Alufolie und stellen die Platte in den ausgeschalteten Ofen, den Sie vorher auf ca. 80 °C heruntergekühlt haben. Durch das Ruhen verliert das Fleisch beim Aufschneiden wesentlich weniger Saft.

Sind Sie jetzt so richtig angefixt vom Gedanken, einen leckeren Braten zuzubereiten? Dann sollten Sie unbedingt einen Blick in unsere Video-Playlist wagen, denn dort haben wir klassische und raffinierte Rezepte für Sie zusammengetragen:

Braten: Von klassisch bis raffiniert
Braten: Von klassisch bis raffiniert

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Wer diese Punkte beachtet, darf sich am Ende über einen köstlichen, saftigen Braten freuen. Und wenn dann doch mal alle Stricke reißen: In unserem Küchen-SOS erfahren Sie unter anderem, wie Sie einen zu trocken geratenen oder gar verbrannten Braten retten können.

War dieser kleine Ausflug in die BILD-der-FRAU-Kochschule informativ für Sie? Dann sollten Sie unbedingt mehr darüber erfahren, wie Sie Gemüse richtig dünsten und dämpfen, um alle Nährstoffe zu sichern.

Weitere Rezepte und Informationen rund um den Braten finden Sie auf unserer Themenseite.

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