29.05.2018

Aufgedeckt! Ist Fast Food wirklich ungesund?

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Wie ungesund ist Fast Food wirklich? Dass Burger, Pommes und Co lecker sind, bestreiten vermutlich die wenigsten. Doch leider sind Gerichte wie diese oft nicht gerade gut für die Figur und die Gesundheit...

Foto: iStock/dolgachov

Wie ungesund ist Fast Food wirklich? Dass Burger, Pommes und Co lecker sind, bestreiten vermutlich die wenigsten. Doch leider sind Gerichte wie diese oft nicht gerade gut für die Figur und die Gesundheit...

Fast Food soll ja ungesund, fettig und vitaminarm sein. Wir haben mal nachgeforscht, ob das "schnelle Essen" wirklich so schlecht ist wie sein Ruf...

Fast Food heißt wörtlich übersetzt erst einmal nur "schnelles Essen". Der Name allein sagt also nichts über die Zusammensetzung aus. Dahinter verbergen sich Lebensmittel, die verzehrfertig gekauft werden, etwa Pizza, Hamburger, Pommes, Döner und Currywurst, aber auch Salate und belegte Brötchen.

Es gibt offenbar genügend Gründe, warum viele immer wieder zum schnellen Essen greifen. Zwischen Arbeit, Familie und Haushalt bleibt wenig Zeit zum Selberkochen. Doch ist dieser Brauch schädlich? Ist Fast Food wirklich ungesund? Die Antworten finden Sie im Folgenden.

Warum ist Fast Food ungesund? Und warum so beliebt?

Ungeachtet dessen, ob das schnelle Essen gesund ist oder nicht, erfreut es sich großer Beliebtheit. Zum einen bleibt die Küche sauber, zum anderen offenbaren sich einige weitere Vorteile:

  • es schmeckt (den meisten)
  • es geht schnell
  • es ist überall verfügbar
  • es hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (im Vergleich zum Restaurant)
  • es ist nicht nötig, zu planen oder frühe aufzustehen
  • die Auswahl ist groß

Ist Fast Food wirklich so schlecht wie sein Ruf?

Eine Studie ergab kürzlich, dass es vor allem dieKombination aus fettigen Burgern und Limonade ist, die Fast Food zu einer echten Sünde macht. Überhaupt sind solche Gerichte zumeist nährstoffarm und fettreich. Selbst Salate können mit dem falschen Dressing zu wahren Kalorienfallen werden.

Fast alle Fast Food-Produkte sind außerdem reich an Zusatzstoffen wie Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen. Bei regelmäßigem Fast Food-Konsum ist eine Gewichtszunahme durch die vielen leeren Kalorien sehr wahrscheinlich. Eindrucksvoll demonstriert wurde diese Tatsache z. B. im Kinofilm "Super Size Me".

Zucker kann sich in verschiedensten Lebensmitteln verstecken, von denen Sie nichts geahnt haben. In der Bildergalerie stellen wir Ihnen elf besonders gemeine Zuckerfallen vor:

Leider geht die hohe Kaloriendichte vieler Fast Food-Produkte nicht mit einer hohen Nährstoffdichte einher. Eine gesunde, vollwertige Ernährung ist mit diesen Gerichten also nicht möglich. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum Fast Food nicht auf dem täglichen Menüplan stehen sollte: Die Mahlzeiten werden meist im Stehen, Gehen oder hektisch in der Pause verdrückt. Wie der Name also sagt: schnell.

Da das Sättigungsgefühl erst nach ca. 20 Minuten eintritt, wird mehr gegessen als nötig. Dabei werden unnötige Kalorien aufgenommen. Die Sättigung von Fast Food-Produkten hält außerdem nicht lange an, da es kaum Ballaststoffe enthält. So neigen viele dazu, es nur als Snack zu sehen und später noch eine warme Mahlzeit zu essen.

Fast Food: Tatsächlich ungesund, doch in Maßen okay

Eine Entwarnung kann also leider nicht gegeben werden: Aus diversen Gründen ist Fast Food tatsächlich ungesund. Doch deshalb für immer darauf zu verzichten, macht auch keinen Sinn. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung schließt ein gelegentliches Fast Food-Gericht nicht aus. In Maßen statt in Massen, lautet das Motto!

Wichtig ist, das Gericht als ganze Mahlzeit anzusehen und nicht nur als Zwischenmahlzeit. Diese enthalten nämlich um die 250 kcal – und nicht, wie die meisten Fast Food-Gerichte, zwischen 500 und 700 kcal.

Ein Tipp zum richtigen Genießen: Fast Food muss man nicht schnell essen. Wer langsamer isst, kann es in aller Ruhe genießen und nimmt gleichzeitig nicht so viel zu sich, bis die Sättigung eintritt.

So können Sie Ihre Fast Food-Gewohnheiten aufwerten

  • auch einen Salat dazu bestellen, beim Dressing auf wenig Fett achten
  • Obst als Nachtisch essen
  • bestellen Sie sich auch mal die kleine Portion
  • verzichten Sie auf Saucen oder bevorzugen Sie die fettarmen Varianten
  • achten Sie auf kalorienfreie Getränke (z. B. Mineralwasser)

Fast Food: Die besten Alternativen

Mit diesen Anregungen werten Sie das Fast Food ordentlich auf. Es gibt aber auch noch weitere Tipps, wie Sie beim Kantinen- oder Restaurantbesuch Kalorien sparen können. Am Ende sind Sie aber natürlich erst dann auf der sicheren Seite, wenn Sie Ihre Mahlzeiten selbst zubereiten. Es gibt eine Vielzahl an schnellen Rezepten, für die Sie nicht lange in der Küche stehen müssen und trotzdem ein gesundes, vollwertiges Gericht zu sich nehmen können. Wenn es aber unbedingt der Hamburger sein soll, müssen Sie auch auf diesen nicht verzichten. Gewusst wie, heißt hier die Devise.

Machen Sie Ihren Burger einfach selbst, zum Beispiel auf dem Grill. Hier können Sie sich die Zutaten selbst aussuchen und statt fettiger Soßen leichtere Alternativen wählen. Belegen Sie den Burger mit reichlich Salat, Tomaten und Gurken – das macht satt und ist obendrein gesund. Sie können auch die Brötchen weglassen und haben somit im Handumdrehen eine Low-Carb-Variante Ihres geliebten Burgers.

Apropos Low Carb – es gibt auch einen kohlenhydratreduzierten Weg, um als Beilage für den Burger nicht immer zu Salat greifen zu müssen. Probieren Sie zum Beispiel Möhren-Pommes mit Parmesan aus. Die schmecken einfach köstlich und sind obendrein gut für Ihre Figur. Mit den richtigen Gemüsesorten können Sie ohnehin viele Beilagen ersetzen – und das lecker und mit wenigen Kohlenhydraten.

Ist Fast Food also ungesund? Es kommt darauf an. Wer unsere Tipps befolgt, kann alles haben: schnelle Gerichte und auch Burger mit Pommes.

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