12.01.2017

Endlich geklärt Wie ungesund ist Fast Food wirklich?

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Pizza, Burger und Pommes sind zwar lecker, aber weit davon entfernt gesund zu sein. Wer sie öfter isst, könnte sogar süchtig werden!

Foto: iStock/zeljkosantrac

Pizza, Burger und Pommes sind zwar lecker, aber weit davon entfernt gesund zu sein. Wer sie öfter isst, könnte sogar süchtig werden!

Fast Food soll ungesund, fettig und vitaminarm sein. Wir haben nachgeforscht, ob Fast Food wirklich so schlecht ist wie sein Ruf...

Fast Food heißt übersetzt erst einmal nur “schnelles Essen”. Der Name allein sagt also nichts über die Zusammensetzung aus. Dahinter verbergen sich Lebensmittel, die verzehrfertig gekauft werden. Dazu gehören Pizza, Hamburger, Pommes, Döner und Currywurst, aber auch Salate und belegte Brötchen.

Auch wenn Fast Food einen schlechten Ruf hat, gibt es offenbar genügend Gründe, die für den häufigen Konsum sprechen. Zwischen Arbeit, Familie und Haushalt bleibt wenig Zeit zum Selberkochen.

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Warum ist Fast Food so beliebt?

Fast Food ist die einfache Alternative, bei der die eigene Küche sauber bleibt:

  • es schmeckt (den meisten)
  • es geht schnell
  • es ist überall verfügbar
  • es hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (im Vergleich zum Restaurant)
  • man braucht keine Planung oder früher aufzustehen
  • man hat eine große Auswahl

Ist Fast Food wirklich so schlecht wie sein Ruf?

Die meisten Fast Food Gerichte sind tatsächlich nährstoffarm und fettreich. Selbst Salate können mit dem falschen Dressing zu wahren Kalorienfallen werden.

Fast alle Fast Food Produkte sind außerdem reich an Zusatzstoffen wie Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen. Bei regelmäßigem Fast Food Konsum ist eine Gewichtszunahme durch die vielen leeren Kalorien wahrscheinlich. Eindrucksvoll demonstriert wurde diese Tatsache z. B. im Kinofilm "Super Size Me".

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Leider geht die hohe Kaloriendichte nicht mit einer hohen Nährstoffdichte einher. Eine gesunde, vollwertige Ernährung ist durch Fast Food also nicht möglich. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum Fast Food nicht auf dem täglichen Menüplan stehen sollte: Die Mahlzeiten werden meist im Stehen, Gehen oder hektisch in der Pause verdrückt. Wie der Name also sagt: schnell.

Da das Sättigungsgefühl erst nach ca. 20 Minuten eintritt, wird mehr gegessen als nötig. Dabei werden unnötige Kalorien aufgenommen. Die Sättigung von Fast Food Produkten hält außerdem nicht lange an, da es kaum Ballaststoffe enthält. So neigen viele dazu, es nur als Snack zu sehen und später noch eine warme Mahlzeit zu essen.

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Fast Food in Maßen

Ein vollkommenes Verbot macht jedoch auch keinen Sinn. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung schließt hin und wieder ein Fast Food Gericht nicht aus. In Maßen statt in Massen, lautet das Motto!

Wichtig ist, das Gericht als ganze Mahlzeit anzusehen und nicht nur als Zwischenmahlzeit. Diese enthalten nämlich um die 250 kcal und nicht wie die meisten Fast Food Gerichte zwischen 500 und 700 kcal.

Ein Tipp zum richtigen Genießen: Fast Food muss man nicht schnell essen. Wer langsamer isst, kann es in aller Ruhe genießen und nimmt gleichzeitig nicht so viel zu sich, bis die Sättigung eintritt.

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So können Sie Ihre Fast Food Gewohnheiten aufwerten

  • Auch einen Salat dazu bestellen, beim Dressing auf wenig Fett achten.
  • Obst als Nachtisch essen.
  • Bestellen Sie sich auch mal die kleine Portion.
  • Verzichten Sie auf Saucen oder bevorzugen die fettarmen Varianten.
  • Achten Sie auf kalorienfreie Getränke (z. B. Mineralwasser).
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