18.10.2019

Gesunde Schnittchen Kalorienarmes Frühstück: Brot schlank in Szene gesetzt!

Von

Kalorien sparen und verbrennen
Fr, 04.10.2019, 21.45 Uhr

Kalorien sparen und verbrennen

Beschreibung anzeigen

Lieben Sie Brot zum Frühstück? Dann lauert da wahrlich mehr als nur eine Kalorienfalle. Wir verraten, wie die Frühstücksstulle nicht nur Figur-Sünde wird.

So ein belegtes Brot zum Frühstück ist schon etwas Feines – und vor allem: Es steht bei vielen auch auf dem ganz regulären Speiseplan. Wer abnehmen möchte, der kann es da aber schon ganz schön schwer haben, denn: Eine Scheibe Brot mit Butter, Käse und und Wurst hat es in Sachen Kalorien ganz schön in sich. Wenn Sie aber auf der Suche nach einem kalorienarmen Frühstück mit Brot sind, haben wir im Folgenden die ultimativen Tipps für Sie:

Kalorienarmes Frühstück: Auf die richtige Basis kommt es an!

Das Brot oder Brötchen ist natürlich die Basis eines solchen Frühstücks. Und schon hier kann man während einer Diät eine Menge falsch machen!

Croissants und Milchbrötchen machen jeden kalorienarmen Brotaufstrich oder Belag "wirkungslos". Am besten eignen sich Vollkornprodukte als Basis für Frühstück – aber natürlich auch für's leichte Abendbrot oder Zwischenmahlzeit. Sie halten lange satt und enthalten die Vitamine B1, B2, B6 und E sowie die Mineralstoffe Eisen, Kupfer, Magnesium, Mangan und Kalium.

Wenn Sie genau wissen wollen, wie viele Kalorien die verschieden Brotsorten haben, werden Sie hier fündig.

Butterersatz: Finden Sie die passende Alternative

Butter ist einfach unschlagbar im Geschmack – darin dürften sich die meisten einig sein. Dass Butter nicht eben gut für die schlanke Linie geeignet ist, ist aber natürlich auch den meisten bekannt.

Die beste Alternative ist es wohl, Frischkäse als Butterersatz zu wählen. Wenn Sie dies ausprobieren wollen, müssen Sie nicht gleich ins Extrem fallen und zur Magerstufe greifen. Beim Umstieg von Butter auf Frischkäse sparen Sie bereits viele Kalorien durch einen geringeren Fettanteil. Für den Geschmack darf es aber besonders am Anfang daher auch Frischkäse mit einem normalen Fettanteil sein. Später können Sie dann auf die fettärmeren Varianten umsteigen.

Frischkäse ist besonders vielseitig einsetzbar. Er kann mit Tomaten, Gurken und/ oder einigen Gewürzen und Kräutern wie Pfeffer, Petersilie und Kresse aufgepeppt werden. Das gleiche gilt für Quark.

Käse über alles – doch achten Sie beim Abnehmen auf die richtige Sorte

Für Käseliebhaber haben wir eine gute Nachricht: Käse ist nicht unbedingt eine Fettfalle. Achten Sie nur darauf, welchen Käse Sie auf Ihr Brot legen, denn: Zwischen der leichtesten Käsesorte und der fettreichsten liegen über 300 Kalorien pro 100 g. Wenn das mal keine Menge ist! So hat Hüttenkäse auf 100 g etwa 100 kcal, Mascarpone schlägt bei der selben Menge mit etwa 440 kcal zu Buche. Bei Schnittkäse herrscht eine ähnliche Diskrepanz.

Sie müssen also nicht gänzlich auf den geliebten Käse auf Ihrem Frühstücksbrot verzichten. Suchen Sie sich einfach nur die richtige Sorte aus. Wenn Sie eine genaue Übersicht dazu suchen, haben wir Ihnen hier festgehalten, welcher Käse dick macht – und welcher nicht!

Auch bei der Wurst kommt es auf die Sorte an

Wurst ist als besonders fettreich bekannt. Sie müssen sich aber nicht unbedingt "die Wurst vom Brot nehmen lassen" – zumindest nicht jede! Es gibt fettarme Wurstsorten wie Kassler, Roastbeef, Corned Beef, Sülze, kalten Braten, gekochten oder rohen Schinken ohne Fettrand, Bündner Fleisch oder Geflügelwurst, Puten- und Hähnchenbrust, die sich bei einer kalorien- und fettreduzierten Kost anbieten. Sichtbare Fettränder sollten Sie immer entfernen!

Da wir Deutschen insgesamt zu viel Fleisch essen, sollte Wurst nicht täglich auf ihrem Brot landen. 2 bis 3 mal pro Woche reicht völlig aus.

Und wenn Sie jetzt noch etwas Hilfe bei der Auswahl benötigen, haben wir natürlich auch für die Wurst-Sorten eine Kalorien-Übersicht für Sie zusammengestellt.

Fischvorteil?

Wenn Sie mal Lust auf einen anderen Geschmack haben, probieren Sie doch einfach Fisch. Besonders beliebt sind Lachs, Thunfisch und Makrele. Sie liefern zwar relativ viele Kalorien, allerdings besteht das enthaltene Fett zum größten Teil aus den wertvollen Omega-3-Fettsäuren.

Wählen Sie frischen bzw. geräucherten Fisch oder Dosenfisch im eigenen Saft oder in Tomatensauce. Die Kalorienfalle schlägt nämlich bei fettreichen Saucen aus Mayonnaise, Öl oder Sahne zu.

Obst und Gemüse aufs Brot

Werten Sie ihr Brot durch frisches Gemüse auf! Zu herzhaftem Belag aus Wurst und Käse passen z. B. Salatblätter und saisonales Gemüse wie Gurke, Karotte, Paprika, Kohlrabi, Kresse, Kräuter, Sprossen oder Tomaten. Käse verträgt sich auch gut mit Weintrauben, Mandarinen, Birnen oder Beeren. Das sieht nicht nur dekorativ aus, sondern schmeckt auch gut und liefert jede Menge Vitalstoffe. Obst und Gemüse enthalten neben Vitaminen auch reichlich Ballaststoffe, welche zusätzlich zum Vollkornbrot sättigen.

In der Bio-Abteilung des Supermarktes, im Naturkostladen oder Reformhaus gibt es eine große Auswahl an vegetarischen Brotaufstrichen aus Gemüse, Nüssen und Sonnenblumenkernen oder auf Hefe- und Tofubasis. Die Aufstriche gibt es auch in kleinen Probierpackungen, so dass Sie mit der Zeit Ihre Lieblingssorte herausfinden können.

Damit Sie auch hier die richtige Wahl treffen, finden Sie hier eine Kalorientabelle für Gemüse sowie eine Kalorientabelle für Obst.

Fettreduzierter Brotaufstriche? Besser meiden

Besonders in letzter Zeit finden sich immer mehr fettreduzierte Produkte für’s Brot in den Supermärkten. Fett ist jedoch ein Geschmacksträger. Fehlt dieser, so müssen andere Zutaten wie z. B. Zucker oder künstliche Stoffe wie Geschmacksverstärker und Süßstoff als Ersatz herhalten. Das Produkt hat daher meistens genau soviel Kalorien wie das Produkt mit normalem Fettanteil.

Ein Phänomen der "Light-Produkte": Durch die schlanke Aufmachung entsteht das Gefühl, man würde Kalorien sparen. Also isst man gerne noch eine zweite Portion, obwohl man eigentlich nach der ersten aufhören würde. Dadurch verzehrt man schnell die doppelte Kalorienmenge. Lassen Sie sich also nicht vom schlanken Produktnamen oder der verführerischen Werbeaussage irreführen. Trauen Sie lieber Ihren eigenen Augen und achten Sie beim Kauf auf die Zutatenliste und die Nährwertangaben auf dem Etikett! Light-Produkte sind leider nicht mehr, als ein Diät-Mythos.

Von diesen stellen wir Ihnen einige weitere in der Bildergalerie vor:

Fertigsalate fürs Brot

Salat klingt immer toll, aber auf dem Brot sind die Fertigsalate aus dem Supermarkt eine echte Kalorienfalle. Denn für Geflügelsalat, Fleischsalat, Krabbensalat oder Farmersalat wird als Grundlage fast immer Mayonnaise verwendet. Dadurch kommen reichlich Kalorien und Fett zusammen. Solche Salate sollten daher nur selten auf Ihrem Tisch stehen. Wenn Sie sie selbst herstellen, können Sie die Mayonnaise gegen eine leichte Sauce aus Joghurt austauschen.

Lieber etwas Süßes?

Wer es lieber süß mag, sollte auf Konfitüren oder Marmeladen mit hohem Fruchtanteil zurückgreifen. Auch Honig oder Rübensirup sind tolle Alternativen zur fett- und kalorienreichen Nussnougatcreme. Honig gibt es in zahlreichen Geschmacksvarianten, von süß bis herb. Probieren Sie einmal Bananenscheiben oder dünne Apfelscheiben auf Frischkäse. Wetten, dass Ihre Familie da gerne mitmachen wird?

________________

Sie brauchen noch ein paar weitere Ideen für ein leichtes Frühstück? In unserer Video-Playlist werden Sie fündig:

Diät und Frühstück
Diät und Frühstück

Noch viele weitere, spannende Ratgeber und Rezepte für Ihre Diät oder explizit auch für's Frühstück gibt es auf unseren Themenseiten.

Seite
Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen