24.05.2017

Rezepte Vegan backen: Ohne Eier, Milch und Butter – wie geht das?

Ob während einer Diät oder einfach so: Veganes Backen ist eine tolle kalorienarme Alternative für leckere Kuchen, Muffins, Kekse usw. Probieren Sie es aus!

Foto: © iStock / Nadianb

Ob während einer Diät oder einfach so: Veganes Backen ist eine tolle kalorienarme Alternative für leckere Kuchen, Muffins, Kekse usw. Probieren Sie es aus!

Vegane Ernährung ist gesund und lecker - doch wer sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat, kann beim Backen an seine Grenzen stoßen. Wir helfen Ihnen weiter.

Ohne Eier, Milch, Butter und Gelatine – wie sollen denn da ein saftiger Kuchen oder fluffige Muffins entstehen? Viele Nicht-Veganer können sich das Backen ohne genannte Zutaten gar nicht vorstellen, obwohl es für alle zahlreiche Alternativen gibt. Dabei ist gar nicht gesagt, dass wer vegan backt, auch automatisch immer auf alle tierischen Produkte verzichten muss. Den Tieren und der Umwelt zuliebe darf durchaus auch jeder Fleischesser mal einen veganen Tag einlegen. Lassen Sie sich einfach auf das spannende Experiment ein.

Veganismus: Ein weiter Spielraum für leckere Rezepte

Vegan Kochen – das kann sich noch jeder vorstellen. Eine leckere Gemüsesuppe oder Tofuspieße sind auch auf Speisekarten zahlreicher Restaurants nichts Ungewöhnliches. Vegan backen ist schon eine andere Hausnummer, denn normalerweise sorgen Eier für die richtige Bindung des Teiges und Butter dient als Geschmacksträger. Für alle üblichen Zutaten, die normalerweise für einen Kuchen, Plätzchen oder Muffins benötigt werden, können Sie die folgenden veganen Alternativen verwenden

Zutatenersatz beim veganen Backen

  1. Ersatz für Eier: In Bio-Supermärkten ist Ei-Ersatz-Pulver erhältlich. Auch zahlreiche Sorten Mehl sorgen für Bindung und Lockerheit des Teiges. So können Sie etwa Johannisbrotkern- oder Kartoffelmehl gemischt mit Mineralwasser zur Bindung verwenden. Zur Lockerung der Mischung ist auch Fruchtpüree oder pürierter Seidentofu geeignet. Wer Fruchtpüree verwendet, sollte jedoch darauf achten, dass das Obst zum jeweiligen Backwerk passt. Natron gibt dem Teig zudem Auftrieb.
  2. Ersatz für Butter: Einen Ersatz für Butter zu finden, ist gar nicht so schwer. In jedem Supermarkt finden Sie pflanzliche Margarine, wie Kokosöl , oder geschmacksneutrale Pflanzenöle, die sich hervorragend zum Backen verwenden lassen.
  3. Ersatz für Milch/Sahne: Auch im Bereich „Milch und Sahne“ gibt es zahlreiche vegane Alternativen. Wie wäre es etwa mit Sojamilch in Ihrem Kuchen? Diese schmeckt eher getreidig und ist mit „normaler“ Milch nicht zu vergleichen. Wer es etwas süßer und cremiger mag, kann daher Kokos- oder Mandelmilch verwenden. Mandeln, Hafer, Reis oder Dinkel sind auch als Sahne-Variante erhältlich.
  4. Ersatz für Joghurt, Quark etc.: Auch hier existiert eine Soja-Alternative, mit der etwa köstliche Käsekuchen hergestellt werden können. Darüber hinaus führen Bio-Supermärkte auch veganen Frischkäse.

Vegane Plätzchen, Kuchen und Muffins: Sie sparen Kalorien!

Es ist keine Zauberkunst, vegan zu backen, wenn Sie die richtigen Zutaten kennen. Plätzchen, Kuchen oder Muffins gelingen auch ohne Eier, Sahne und Butter.

Ein gern gesehener Nebeneffekt des veganen Backens ist, dass Kuchen und Muffins ohne tierische Produkte zumeist kalorienärmer sind als die nicht-veganen Pendants. Wenn Sie eine Diät machen möchten, könnten Sie sich überlegen, auf eine vegane Ernährung umzusteigen.

Aber auch ohne Diät lässt sich das Lieblingsplätzchen-Rezept spielend leicht in die vegane Variante umwandeln. Vegane Vanillekipferl bestehen beispielsweise nur aus Margarine, Mehl, Zucker, gemahlenen Mandeln, einer Prise Salz, Zitronenaroma, Vanillezucker und Puderzucker. Veganes Backen kann ganz einfach und vor allem lecker sein.

Rezeptideen: Veganes Gebäck

Wir haben hier einen Überblick über unser veganes Lieblingsgebäck für Sie zusammengestellt:



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