04.12.2017

Backschule Mürbeteig: Tipps und Tricks fürs perfekte Allroundtalent

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Mürbeteig ist ein Allround-Talent. Ob Kuchen, Kekse & Co., der Back-Klassiker macht immer eine gute Figur.

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Mürbeteig ist ein Allround-Talent. Ob Kuchen, Kekse & Co., der Back-Klassiker macht immer eine gute Figur.

Knusprig, lecker und ganz einfach herzustellen: Mürbeteig ist ein echtes Allroundtalent, wenn es ums Backen geht. Er ist die Grundlage für viele Kuchen wie Käsekuchen, Obstkuchen, Nussecken und natürlich Plätzchen. Hier finden Sie jede Menge Tipps und Tricks, damit Ihr Mürbeteig perfekt gelingt.

Er ist ein oft und gerne gesehener Star in der Backstube: Der Mürbeteig kann nämlich aufgrund seiner Vielseitigkeit für richtig viele tolle Rezepte verwendet werden. Ob Sie nun einen Tortenboden für Käse- oder Obstkuchen benötigen, Nussecken machen wollen oder in der Weihnachtsbäckerei Plätzchen zum Ausstechen zubereiten. Der Grundteig lässt sich ganz einfach herstellen und eignet sich damit sogar für erste Backversuche und Kinderhände.

Da der Teig geknetet werden muss, haben vor allem Kinder Spaß daran, sich so richtig mit der Masse auszutoben. Mit Ausstechförmchen und beim Verzieren nach dem Backen geht die Freude dann weiter.

Mürbeteig lässt sich gut vorbereiten

Mürbeteig ist ein sehr pflegeleichter Teig, der sich super vorbereiten und aufbewahren lässt – und das Mürbeteig-Rezept ist auch schnell gemacht und überhaupt nicht schwer. Wenn Sie also nicht die Zeit haben und Ihr Backvorhaben aufteilen müssen, können Sie den fertigen Teigklumpen sogar mehrere Tage im Kühlschrank ruhen lassen. Das bekommt auch der Konsistenz ganz gut. Sogar einfrieren kann man den Teig super.

So lassen sich auch größere Mengen vorkneten, die Sie dann portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und verarbeiten können. Dabei muss nicht immer dasselbe Backwerk entstehen. Im Nu kreieren Sie so mit einem Grundteig verschiedenste Leckereien.

Durchkneten für die richtige Konsistenz

Wichtig ist aber, dass Sie den Teig bei der Herstellung sowie vor der weiteren Verarbeitung gut durchkneten. So können sich die Zutaten gut verbinden. Auch lässt er sich dann besser weiterverarbeiten.

Ein Tipp: Ist der Mürbeteig zu krümelig, kneten Sie ein wenig eiskaltes Wasser ein. Das macht ihn schön geschmeidig. Aber übertreiben Sie es nicht, sonst wird die Masse zu flüssig. Dann hilft nur ein zusätzlicher Schuss Mehl.

Mürbeteig als Tortengrundlage

Ein Tortenboden aus Mürbeteig ist perfekt, wenn Sie mit kaltem Belag wie Creme oder Obst arbeiten wollen. Dieser Boden sollte recht dünn sein und muss vor dem Belegen selbstverständlich gebacken werden. Diesen Vorgang nennt man "Blindbacken".

  1. Rollen Sie den fertigen Teig in der Größe der entsprechenden Form aus und legen Sie ihn in die vorbereitete Backform. Eventuell müssen Sie noch die Ränder zuschneiden oder am Rand festdrücken.
  2. Nun stechen Sie den Teig mehrmals mit einer Gabel ein, damit die Luft entweichen kann und er sich beim Backen nicht wellt, sondern glatt bleibt.
  3. Jetzt belegen Sie den Teig mit einer Schicht Backpapier und füllen getrocknete Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen darauf. Der Boden wird nun kurz gebacken und wird schön knusprig, bleibt aber flach.
  4. Lassen Sie den Boden etwas abkühlen und nehmen Sie das Backpapier samt Hülsenfrüchte wieder herunter. Jetzt können sie ihn nach Herzenslust belegen.

Damit der Boden vom Fruchtbelag aber nicht weich und matschig wird, können Sie ihn vor dem Belegen mit einer dünnen Schicht Vanillecreme bestreichen oder mit gemahlenen Nüssen oder Paniermehl bestreuen.

Bei vielen schnellen Kuchen ist der Mürbeteig als Grundteig sehr gut geeignet.

Das Tolle: Sie können die Menge an Zucker variieren und so auch einfach herzhaften Mürbeteig herstellen! Dieser wiederum eignet sich dann wunderbar für Quiches oder Tartes.

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