Aktualisiert: 07.09.2021 - 16:05

Vorerst nur in Berlin Neuer Express-Lieferdienst Wuplo gestartet

Von Franziska Peter

Hallo, ich bin der Neue: Mit Wuplo gibt es nun einen weiteren Online-Lieferservice für Supermarkteinkäufe.

Foto: Getty Images/ andresr

Hallo, ich bin der Neue: Mit Wuplo gibt es nun einen weiteren Online-Lieferservice für Supermarkteinkäufe.

Der Markt von Lebensmittel-Lieferdiensten hat erneut Zuwachs bekommen: Mit Wuplo startete am Wochenende ein neues Unternehmen einen Online-Supermarkt, der Bestellungen innerhalb von zehn Minuten liefern möchte. Aber es gibt Einschränkungen.

Foodpanda, Gorillas, Getir, Flink – die Auswahl an Online-Supermärkten in deutschen Großstädten ist beachtlich. Die Kuriere mit den bunten Kastenrucksäcken kurven mittlerweile zuhauf durch unsere Straßen und bringen Lebensmittel von Tür zu Tür. Jetzt hat sich ein neuer Anbieter vorgestellt und seinen Dienst angetreten: Wuplo mit Ursprung in Russland möchte den Markt aufmischen und geht in direkte Konkurrenz mit den Express-Lieferdiensten.

Wuplo: Neuer Lieferdienst startet in Berlin

Zunächst operiert Wuplo aber erst einmal nur in Berlin. Und auch mit der Expresslieferung hapert es noch etwas: Lediglich in Charlottenburg, wo sich das bisher einzige Warenlager des russischen Unternehmens befindet, sind Lieferungen innerhalb von zehn Minuten möglich, berichtet Business Insider. Das übrige Liefergebiet darf laut Website innerhalb von 30 bis 60 Minuten mit seinen Bestellungen rechnen. Allerdings ist auch die Auswahl eines Zeitfensters möglich, sodass man seinen Einkauf und die Lieferung besser planen kann. In Zukunft solle die Express-Lieferung jedoch auf alle Bezirke, die Wuplo versorgt, ausgeweitet werden.

Ansonsten ist vieles ähnlich, vergleicht man das Angebot mit den bereits bestehenden Express-Supermärkten aus dem Internet: geringe Lieferkosten von einem Euro bis 2,60 Euro, ein großes Angebot von 5.000 Produkten, das mit einem stationären Supermarkt durchaus mithalten kann. Einkäufe kann man entweder über die App oder per Desktop tätigen.

Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten

Im virtuellen Supermarkt-Regal von Wuplo befinden sich neben Markenprodukten auch Eigenmarken bekannter Supermärkte wie etwa Rewes "Ja!"-Linie. Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Herstellern sind außerdem etwa frische Backwaren aus der Region zu haben.

Wuplo setzt bei seinem Konzept auf Aspekte der Nachhaltigkeit. "Auch die Zusammenarbeit mit unseren Lebensmittel- und Logistik-Partner:innen möchten wir optimal und möglichst nachhaltig gestalten – perspektivisch durch die Einführung der Zero Waste-Zustellung. Dabei bringen wir auch Expertise aus der Recycling- und Verpackungsbranche in die Arbeitsabläufe mit ein", zitiert Presseportal Sergey Schetinin, Mitgründer von Wuplo.

Nach Angaben von Business Insider sind die Kuriere mit E-Bikes und E-Autos unterwegs. Der aus der Türkei stammende Lieferdienst Getir verfolgt einen ähnlichen Ansatz, indem er seine Fahrer:innen mit elektrischen Fahrrädern und Rollern auf die Straße schickt.

Bei so einem großen Angebot an Bringdiensten für Lebensmittel fällt die Entscheidung für einen Anbieter wahrscheinlich schwer. Deshalb haben wir uns die bekanntesten Lieferdienste im Vergleich angeschaut. Neben Wuplo gehört beispielsweise Knuspr zu den Neulingen am Markt. Ganz frisch im Spiel ist der Lieferdienst von Penny, den der Discounter erst einmal testweise in ausgewählten Städten offeriert.

Die meisten Anbieter ermöglichen es ihren Kund:innen, neben der Online-Bestellung auch online zu bezahlen. Zu den größten Bezahldiensten zählen PayPal und Google Pay. Doch worin unterscheiden sich die beiden? Unser Video gibt Antwort:

Google Pay vs. PayPal: Die Vor- und Nachteile der Bezahldienste
Google Pay vs. PayPal: Die Vor- und Nachteile der Bezahldienste

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Quellen: wuplo.com, businessinsider.de, presseportal.de

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