Aktualisiert: 05.08.2021 - 21:37

Nach Rot, Weiß und Rosé Orange Wine: Vierte Weinsorte wird zum Super-Trend 2021

Mehr Abwechslung auf der Weinkarte – dank des sogenannten Orange Wine.

Foto: Shutterstock/Savchenko

Mehr Abwechslung auf der Weinkarte – dank des sogenannten Orange Wine.

Sie sind stets gern darüber informiert, was in Sachen Drinks gerade en vogue ist? Dann präsentieren wir Ihnen heute den Orange Wine – DEN Trend 2021.

Als passionierte:r Wein-Liebhaber:in hat man ja ohnehin schon die Qual der Wahl: Es gibt leichte Weißweine, frische Rosé-Leckereien und auch vollmundige Rotweine. Und damit ja längst nicht genug: Rebsorten und auch Anbaugebiete haben einen maßgeblichen Einfluss auf den Geschmack. Und als sei die Auswahl nicht schon schwierig genug, entert ein neuer Trend die Weinregale: Orange Wine, also orangfarbener Wein, ist auf dem Vormarsch. Wir verraten, was dahinter steckt.

Orange Wine: Was ist das überhaupt?

Teilten sich klassische Weine bislang in rot, weiß und rosé auf, bekommen diese drei Richtungen nun Konkurrenz von einer vierten: dem Orange Wine. Kurz umrissen kann man sagen, dass es sich prinzipiell um einen Weißwein handelt, der wie ein Rotwein hergestellt wird.

Heißt: Die Weißweintrauben werden möglichst lange Zeit mit den Beerenschalen (Maische), dem Saft, den Kernen und manchmal auch mit den Stängeln vergoren und extrahieren dadurch mehr Aromen, Gerb- und auch Farbstoffe aus den Schalen – und das verleiht dem Wein seine besondere Farbe, die sich je nach Rebsorte ein wenig unterscheiden kann. Für gewöhnlich bewegt sich das Farbspektrum zwischen einem dunklen Gelb, Orange und Bernstein – meist ist der Wein auch ein wenig trüb.

Wie schmeckt der Orange Wine?

Gleich vorneweg: Nach Orange schmeckt der neue Wein nicht. Der Name rührt vielmehr von der Farbe her. Natürlich kann man den Geschmack nicht pauschalisieren, da die Weine der verschiedenen Winzer natürlich auch unterschiedlich schmecken. Generell lässt sich aber sagen, dass der Orange Wine geschmacklich wenig mit Weißwein zu tun hat. Er schmeckt weniger blumig und fruchtig – stattdessen schmeckt er leicht bitter und ist somit für all die Süßmäulchen eher etwas gewöhnungsbedürftig.

Wie so oft muss man sich erst einmal vorsichtig an die Sache herantasten. Und es lohnt sich: Viele Fans des besonderen Weins schwärmen von ihm als perfekten Kompromiss aus Rosé und Rotwein.

Probieren Sie es doch einfach mal aus: In vielen Bars und Restaurants findet sich Orange Wine bereits auf der Karte – und auch der Weinhändler Ihres Vertrauens sollte Ihnen weiterhelfen können. Doch beachten Sie: Meist findet sich der Wein eher im gehobeneren Preisniveau.

Und wozu trinkt man den Wein?

Zunächst gilt natürlich: Orange Wine kann ganz einfach pur beim geselligen Miteinander genossen werden – passt aber auch als erfrischende Begleitung zum Abendessen, wobei es hier auch explizit auf die Sorte ankommt. Wenn Sie Orange Wein zum Essen servieren, dann schauen Sie einfach nach Gerichten, bei denen Sie gewöhnlich Rotwein wählen würden – etwa zu rotem Fleisch. Auch zu aromatischen Speisen passt manch ein Orange Wine, zum Beispiel zu orientalischen Leckereien, Currys oder auch zu einem derzeit ebenfalls so angesagten Charcuterie Board.

Übrigens: Wenn Sie sich sowieso immer mal wieder fragen, welcher Wein eigentlich zu welcher Spesie passt, bekommen Sie hier die Antwort.

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Es muss ja auch nicht immer Wein sein: Wenn Sie gerade im Sommer nie genug von spritzigen Drinks mit und auch ohne Alkohol bekommen, sollten Sie auch mal durch unsere Galerie stöbern:

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