Aktualisiert: 01.08.2021 - 16:15

Trocken, rissig, eingefallen Zu früh angeschnitten? Vermeiden Sie diese Fehler beim Käsekuchen backen

Was gibt es schon Besseres als einen selbst gebackenen Käsekuchen? Nun, ganz einfach: Wenn er auch tatsächlich gelungen ist...

Foto: Getty Images/sorendls

Was gibt es schon Besseres als einen selbst gebackenen Käsekuchen? Nun, ganz einfach: Wenn er auch tatsächlich gelungen ist...

Die Deutschen lieben ihren Käsekuchen! Doch wie ärgerlich ist es, wenn der selbst gebackene Kuchen am Ende nicht den eigenen Erwartungen entspricht! Ersparen Sie sich den Groll – und vermeiden diese Fehler.

Ohne jeden Zweifel: Der Käsekuchen ist einer der unangefochtenen Kuchen-Lieblinge der Deutschen. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Versionen, die immer wieder aufs Neue zu begeistern wissen. Was dann nicht so für Begeisterung sorgt, ist, wenn das Gebäck trocken ist oder gar unschöne Risse bekommt. Wir verraten Ihnen, welche Fehler beim Käsekuchen backen immer wieder passieren – und wie Sie das fortan vermeiden können.

Fehler beim Käsekuchen backen – Nummer 1: Die Zutaten sind zu kalt

Damit die Zutaten sich optimal zu einer homogenen Masse verbinden können, sollten auch alle Komponenten dieselbe Temperatur haben. Ist etwa die Butter bereits wärmer und die Eier kommen direkt aus dem Kühlschrank, so kann der Teig im schlimmsten Fall sogar gerinnen!

Vermeiden Sie diesen unschönen Fauxpas und holen Sie die Zutaten idealerweise schon zwei Stunden vor dem eigentlichen Backen aus dem Kühlschrank.

Nummer 2: Der Eischnee kommt zu früh zur Quarkmasse

Was macht eigentlich den idealen Käsekuchen aus? Klar – unter anderem eine himmlisch locker-leichte Käse- beziehungsweise Quarkmasse. Und die bekommen Sie vor allem dann, wenn Sie die Eier vor dem Hinzugeben zur Quarkmasse trennen und das Eiweiß zunächst richtig steif schlagen – dann können Sie den Eischnee langsam und nach und nach unter den Quark geben.

Nummer 3: Es fehlt an Stärke

Und wo wir schon bei der Quarkmasse sind – denken Sie unbedingt daran, dieser etwas Stärke beizumischen. Fehlt es an Stärke, kann der Käsekuchen einfach zusammenfallen. Wählen Sie am besten ein Rezept, dass auch ein wenig Stärke für den Quark vorsieht, gerne auch getarnt in Form von Vanillepuddingpulver, das für viele Kuchen-Kreationen erforderlich ist.

Nummer 4: Der Kuchen wird nicht abgedeckt

Einladend goldgelb sollte die Oberfläche eines Käsekuchens sein – und keineswegs verbrannt. Es sei denn, es gibt einen speziellen, baskischen Käsekuchen, bei dem der Fall anders liegt.

Aber woran liegt es eigentlich, dass die Oberfläche des Käsekuchens manchmal einfach verbrennt? Ein typischer Grund: Der Kuchen wurde nicht mit Alufolie abgedeckt. Das sollte tatsächlich im besten Fall nach einem Viertel der Backzeit passieren. Die Folie sorgt dafür, dass der Kuchen weiter gart, ohne dass die Oberfläche zu viel direkte Hitze abbekommt.

Nummer 6: Zu lange Backzeit

Wer es mit der Backzeit übertreibt, riskiert übrigens nicht nur einen verbrannten Kuchen – oft ist das Ergebnis auch staubtrocken und alles andere als saftig. Schade drum!

Wir haben da einen anderen Tipp für Sie. Führen Sie schon vor dem Ende der offiziellen Backzeit eine Stäbchenprobe durch. Ist die Mitte noch etwas weich, können Sie den Ofen einfach ausschalten. Der Kuchen wird dennoch weiter garen. Wiederholen Sie die Stäbchenprobe am besten immer wieder. Ist die Mitte nämlich erstmal gänzlich fest, dann ist der Kuchen sicher zu trocken. Aufs richtige Timing kommt es an!

Nummer 7: Der Kuchen wird zu früh aus dem Ofen genommen

Ja, das mit dem Käsekuchen ist schon eine kleine Wissenschaft für sich. Anders als bei manch anderem Kuchen sollten Sie den Kuchen so oder so nicht sofort aus dem Ofen nehmen. Lassen Sie die Tür des ausgeschalteten Ofens besser leicht geöffnet und das Gebäckstück 15 bis 30 Minuten langsam auskühlen.

Dieser Zwischenschritt verhindert, dass der Kuchen letztlich in der Mitte zusammenfällt oder hässliche Risse bekommt.

Nummer 8: Zu frühes Anschneiden

Nach all den kleinen Hürden landet der Käsekuchen dann endlich auf dem Tisch. Da läuft einem glatt das Wasser im Munde zusammen! Dennoch: Widerstehen Sie dem Verlangen, den Kuchen direkt anzuschneiden. Das könnte nämlich dazu führen, dass die Oberfläche des Kuchens rissig und bröckelig wird.

Auch wenn es wirklich viel Selbstbeherrschung verlangt: Warten Sie bis zum nächsten Tag und lassen Sie den Kuchen in dieser Zeit abgedeckt in der Backform im Kühlschrank stehen. Der Kuchen kann sich setzen, er zieht schön durch und wird ultra saftig! Kleiner Nebeneffekt: Er lässt sich auf diese Weise besonders gut anschneiden. Perfekt!

Kleiner Extra-Tipp: Ersetzen Sie doch mal einen Teil der im Rezept ausgewiesenen Menge an Quark durch Produkte mit einem höheren Fettanteil, etwa Mascarpone, Schmand oder Frischkäse. So wird's wirklich unvergleichlich cremig!

Haben Sie schon beim Lesen richtig Appetit bekommen? Wir verraten Ihnen gleich 20 Rezepte für Käsekuchen aller Art in der Galerie. Einfach durchklicken:

Übrigens: Ein paar super spannende Fakten rund um den Käsekuchen im Allgemeinen erfahren Sie im Video:

Käsekuchen: 4 Fakten zum Liebling der Deutschen
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Quellen: edeka.de, rewe.de, backen.de

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