Aktualisiert: 11.07.2021 - 15:41

Fast-Food-Favorit Hamburg ist Europas Burger-Hauptstadt: Am besten schmeckt's in Norddeutschland

Von Franziska Peter

Wo gibt's europaweit das beste Burgerangebot? In Hamburg, zumindest laut HelloFresh. Wir haben uns angesehen, warum die Hansestadt zur Burgerhauptstadt gewählt wurde.

Foto: Getty Images/ StefaNikolic

Wo gibt's europaweit das beste Burgerangebot? In Hamburg, zumindest laut HelloFresh. Wir haben uns angesehen, warum die Hansestadt zur Burgerhauptstadt gewählt wurde.

Mit doppelt Käse oder ohne, belegt mit Gemüse-Pattys, zartem Hähnchen oder saftigem Hackfleisch – wie mögen Sie Ihren Burger am liebsten? Eins ist klar: Die Vielfalt beim beliebten Fast-Food-Klassiker ist schier unendlich, und in den meisten europäischen Großstädten sprießen die Burger-Läden an jeder Ecke. Aber wo gibt's eigentlich den besten Burger Europas? Dieser Frage ist der Kochboxen-Lieferant HelloFresh nachgegangen.

Er ist wahrscheinlich DAS beliebteste Fast Food überhaupt: der Hamburger. Das als typisch amerikanisch bekannte Sandwich hat längst seinen Durchbruch auch hierzulande geschafft. Kein Wunder, dass es in jeder großen – und kleinen – Stadt mindestens einen guten Burger-Laden gibt. Und zwar in ganz Europa. Aber wo genießt man eigentlich den besten Burger des Kontinents? HelloFresh sagt: Hamburg ist Burger-Hauptstadt in Europa.

Hier schmeckt's am besten: Hamburg ist Europas Burger-Hauptstadt

Der Kochboxen-Lieferant hat die größten Städte Europas dem Burger-Test unterzogen. Insgesamt prüfte HelloFresh das Angebot in 66 Städten, meistens in den zwei bevölkerungsreichsten eines Landes. Bewertet wurden unterschiedliche Faktoren, aus denen sich am Ende für jede der Städte eine Gesamtpunktzahl ergab.

Das Ergebnis: Das beste Burger-Angebot hat ausgerechnet Hamburg! Im Gesamtranking konnte sich das deutsche Nordlicht gegen die europäische Fast-Food-Konkurrenz durchsetzen. Dazu trugen die Kategorien Vielfalt und Verfügbarkeit der Burger-Restaurants sowie Preis und Qualität bei. Außerdem spielte das Angebot für vegetarische und vegane Optionen eine Rolle.

Auch auf Platz zwei schaffte es eine deutsche Stadt: Silber konnte sich die eigentliche Hauptstadt, nämlich Berlin, sichern. Erst dann folgten internationale Städte, mit Dublin auf Platz drei, gefolgt von Bratislava und Kiew.

Deutliche Preisunterschiede bei Burgern in Europa

Sowohl in der Anzahl der Burger-Restaurants als auch bei der Qualität landete Hamburg auf dem Siegertreppchen, in Sachen Qualität wieder gefolgt von Berlin. Beim Preis reichte es jedoch nicht für die vorderen Plätze – hier liegt die Hansestadt lediglich im Mittelfeld. Während ein normaler Hamburger in Norddeutschland durchschnittlich 7,43 Euro kostet, sind es in Skopje gerade einmal 2,92 Euro. In Genf zahlt man dahingegen stolze 18,96 Euro!

Kommt der Hamburger sogar aus Hamburg?

Es wird vermutet, dass deutsche Auswanderer den Namen Hamburger in die USA brachten und er von dort wieder zurück nach Europa getragen wurde. Immerhin stachen viele Schiffe mit Migranten damals von Hamburg aus in See Richtung Amerika. Ein typisches Gericht der Auswanderer soll eine Scheibe Schweinebraten zwischen zwei Brötchenhälften gewesen sein, das wohl auch in der neuen Welt großen Zuspruch fand und angeblich Hamburger Beef Steak oder Hamburger Steak genannt wurde. Später soll daraus der Hamburger oder, noch kürzer, der Burger geworden sein.

Eine andere Theorie besagt, dass aus Europa importiertes Rindfleisch in Hamburg seine letzte Station hatte, bevor es den Weg per Schiff über den Atlantik an die US-Küste fand. Es könnte demnach sein, dass das Wort Hamburger allgemein für Rindfleisch von hoher Qualität gebraucht wurde.

Da die typischen Fast-Food-Ketten wie Burger King und McDonalds aber aus Amerika stammen und die schnelle Kost dort noch einmal einen anderen Stellenwert im Alltag einnimmt als bei uns, wird oft auch der Ursprung des Hamburgers dort verortet. Viele sehen die Geburt des Burgers etwa auf der Weltausstellung in St. Louis im Jahr 1904. Damals soll der Texaner Fletcher Davis Burger aus dem Auto seines Vaters heraus verkauft haben.

Woher kommt eigentlich ... der Hamburger? Hier lesen Sie die ganze Geschichte!

Übrigens: Schon lange muss ein Burger nicht mehr mit Hackfleisch zubereitet werden. Was sagt ein TV-Koch dazu? Wir haben mit Christian Rach über Veggie-Burger gesprochen und es herausgefunden.

Burger braten mit BILD der FRAU

Na, wer hat jetzt Lust auf einen frischen, saftigen Burger bekommen? Bestens, dann haben wir ein paar bratfrische Rezepte für Sie: Unser Aloha-Burger mit Ananas und Speck schmeckt fruchtig-herzhaft und macht Lust auf Genuss. Auch nicht zu verachten ist diese Hackfleisch-Stulle, auch Sloppy Joe genannt. Den Vegetariern unter Ihnen empfehlen wir unseren Halloumi-Burger mit Zucchini und Aubergine. Dazu passen übrigens selbst gemachte Fritten wie diese Low-Carb-Pommes aus Pastinake, die zumindest nicht so sehr auf die Hüften schlagen wie ein deftiger Burger. Ach ja, und wo wir schon beim Selbermachen sind, sollten Sie gleich auch die Burger Buns selbst backen.

Übrigens, so ein richtig amerikanischer Klassiker ist das Gericht, das wir Ihnen in unserem Video zeigen. Viel Spaß beim Nachkochen!

Mac and Cheese Snack
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Wem das noch nicht genug war, findet jede Menge weitere Ideen in unserer Galerie:

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Quellen: hellofresh.de, back-werk.de, worldsoffood.de, wissen.de

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