Aktualisiert: 06.06.2021 - 17:15

Machen Sie es richtig? Richtig kombiniert? Diese Fehler machen Ihren Salat zur Kalorienfalle

Von Nathalie Trappe

Genau das richtige Maß: Bei der Zusammenstellung können Sie viele Fehler machen, die Ihren Salat in eine Kalorienfalle verwandeln. Bei Öl ist beispielsweise weniger mehr.

Foto: Getty Images/ wenyi liu

Genau das richtige Maß: Bei der Zusammenstellung können Sie viele Fehler machen, die Ihren Salat in eine Kalorienfalle verwandeln. Bei Öl ist beispielsweise weniger mehr.

Der Sommer kommt und damit die Zeit für frische, selbst gemachte Salate. Man strebt ja nicht umsonst nach der Bikini-Figur! Dafür sollten Sie aber unbedingt unsere Tipps für einen wirklich gesunden Salat beachten.

Egal ob warm oder kalt – Salat gehört zu einer gesunden Ernährung im Sommer dazu wie das Mehl in den Kuchen gehört. Allerdings kann man schon bei dem einfachsten Salat ziemlich viel falsch machen und somit den eigentlich so gesunden Salatteller in eine Kalorienbombe verwandeln. Wir verraten Ihnen daher die schlimmsten Fehler, die Ihren Salat zur Kalorienfalle machen.

Fehler beim Salat zubereiten Nummer 1: Geschnitten statt gezupft

Salat ist oft die schnelle Variante fürs Abendessen. Daher greift man zum Zerkleinern des Salatkopfes auch gern mal zum Messer. Doch damit zerstören Sie wichtige Inhaltsstoffe wie die Folsäure schon beim ersten Schnitt. Sie sollten Ihren Salat daher unabhängig von der Sorte immer zupfen, um ihn in mundgerechte Stücke zu teilen. Außerdem ist es wichtig, ihn davor zu waschen und nicht erst, wenn er in kleinen Blättern umherfliegt. So profitieren Sie vollkommen von den Vitaminen im Salat.

Fehler Nummer 2: Die Wahl der Kohlenhydrate

Was bekommen Sie, wenn Sie im Restaurant einen Salat bestellen? Meistens noch ein paar Scheiben Brot oder Baguette. Bitte nicht zu Hause nachmachen – zumindest, wenn Sie abspecken wollen. Verwenden Sie lieber komplexe Kohlenhydrate wie Quinoa oder auch ballaststoffreiches Gemüse, zum Beispiel gegarte Süßkartoffeln. Und auch wenn Croutons eine hübsche Dekoration für Ihren Salat sind: Die kleinen Würfel sind leider auch nur Brot im Mini-Format.

Fehler Nummer 3: Kalorienarme Zutaten

Wie jetzt? Ging es nicht um die Vermeidung von Kalorienfallen? Richtig, aber dafür sollte Ihr Salat eben auch reichhaltig sein! Und weil einzelne Salatblätter auch einfach langweilig sind, dürfen Sie ruhig kreativ werden. Eine gute Nährstoffquelle sind beispielsweise Nüsse oder fettarme Käsesorten wie Feta oder Hüttenkäse. In diesem Rote-Bete-Salat mit Feta & Walnüssen haben Sie gleich zwei reichhaltige Zutaten vereint. Insgesamt sollte Ihr Salat auf ungefähr 400 bis 600 Kalorien kommen. Und das hat auch einen guten Grund: Wer zu wenige Kalorien auf dem Teller hat, neigt später deutlich häufiger zu Heißhungerattacken, bei denen man sich nicht selten Unmengen von ungesunden Kalorien zuführt. Und das ist ja auch irgendwie nicht Sinn der Sache...

Fehler Nummer 4: Zu viel Fett

Achtung: Wie schon beim Käse sollten Sie auch bei allen anderen Salatzutaten darauf achten, dass nicht zu viele Fette in Ihre Schüssel wandern. Das gilt nicht nur, wenn Sie bestimmte Toppings in Butter oder Öl anbraten. Auch bei den reichhaltigen Zutaten wie Nüssen oder dem Superfood Avocado sollten Sie vorsichtig sein. Im Idealfall kommen nicht mehr als zwei fetthaltige Lebensmittel in Ihren Salat.

Fehler Nummer 5: Fertig-Dressings voller Zucker und Zusatzstoffe

Und damit kommen wir gleich zu dem Fauxpas, der am offensichtlichsten scheint: das Dressing aus dem Supermarkt. Denn gerade Mischungen, die nach schlanker Linie klingen, enthalten oft zugesetzten Zucker oder sind derart fetthaltig, dass Sie gleich zwei Fehler auf einmal begehen. Nehmen Sie sich daher das bisschen Zeit und rühren Sie ein eigenes Dressing an. In unserer Galerie haben wir eine Menge verschiedener Varianten zusammengestellt:

Fehler Nummer 6: Keine Proteine im Salat

Ihre Hauptzutat beim Salat ist grün. Oder etwa nicht? Nein, denn das, was im Salat eigentlich sättigt, ist Eiweiß. Um Heißhungerattacken zu vermeiden, sind besonders Zutaten wie gekochte Eier oder Fleisch und Fisch hilfreich. Aber auch Linsen und Nüsse haben einen hohen Proteingehalt und sind damit ein perfektes Salat-Topping. Ein sommerliches Beispiel für die Variante mit Fisch ist unser Lachssalat mit frischen Erdbeeren und Löwenzahn.

Fehler Nummer 7: Keine Abwechslung an der Basis

Trotzdem sollten Sie auch das Grün in Ihrem Salat nicht vernachlässigen. Gerade der bekannte Eisbergsalat versorgt Sie leider nicht mit besonders vielen Vitaminen. Viel nährstoffreicher sind da zum Beispiel Sorten wie Rucola oder Baby-Spinat. Gerne können Sie diese auch einfach kombinieren, so wird es besonders aromatisch in Ihrer Schüssel. Hier können Sie sich nochmal über die grundlegenden Vor- und Nachteile informieren:Die verschiedenen Salatsorten im Check!

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Dann steht Ihrem perfekten Salat für den Sommer auf Balkonien ja nichts mehr im Wege. Brauchen Sie noch mehr Rezepte zur Inspiration? In unserer Galerie haben wir verschiedenste Kombinationen zusammengesucht:

Eine kreatives Salatrezept mit dem wohl beliebtesten Frühlingsgemüse können Sie auch in unserem Video entdecken:

Spargel-Pesto-Salat
Spargel-Pesto-Salat

Aber auch bei der Zubereitung des Spargels kann man einiges falsch machen. Vermeiden Sie unbedingt diesen Fehler beim Spargel kochen!

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Quellen: eatsmarter.de, codecheck.info, kitchenstories.com, eatclever.de

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