Aktualisiert: 24.04.2021 - 18:57

Wissen für die Küche Wein als Kochzutat? Darauf sollten Sie achten

Auf diese Dinge sollten Sie achten, wenn Sie Wein als Kochzutat verwenden.

Foto: GettyImages.de/miodrag ignjatovic

Auf diese Dinge sollten Sie achten, wenn Sie Wein als Kochzutat verwenden.

Wein kann nicht nur wunderbar getrunken werden, er ist auch eine Zutat vieler schmackhafter Gerichte. Auch wenn Siei hn in diesem Fall nicht pur genießen, sollten Sie bei der Verwendung in der Küche auf ein paar Dinge achten.

Ob für eine Soße oder ein leckeres Schmorgericht, auch Sie sollten bestimmt schon einmal Wein in einem Ihrer Rezepte verwenden. Haben Sie sich dabei auch gefragt, welcher sich hierfür eigentlich am besten eignet? Schmeckt man am Ende überhaupt heraus, welchen Wein Sie verwendet haben? Auch wenn der Wein als Kochzutat nur ein Bestandteil von vielen ist, sollte mann dennoch nicht immer zu einer beliebigen Flasche greifen. Wir erklären Ihnen, auf was Sie achten sollten, wenn Sie Wein in der Küche verwenden.

Wein als Kochzutat: Rot oder Weiß – Das ist hier die Frage:

Diese Frage ist tatsächlich nicht immer mustergültig zu beantworten. Wenn der Wein für eine Soße verwendet werden soll, wird für dunkle Soßen natürlich meist Rotwein verwendet, bei hellen Soßen eher Weißwein. Manche recht dunklen Soßen, wie zum Beispiel eine Bolognese, können aber sowohl wunderbar mit Weiß- als auch mit Rotwein zubereitet werden. Ebenso können die weiteren Zutaten des Gerichtes einen Einfluss darauf haben, welcher Wein am besten passt. Während Rotwein zum Beispiel eher mit einem kräftigen Wildfleisch harmoniert, passt zum sanften Aroma einer Pute meist ein frischer Weißwein.

Egal, welchen Wein Sie jedoch wählen, Sie sollten ihn auch genauso trinken können. Es hat keinen Zweck, zum Kochen einen minderwertigen Wein zu verwenden, da dieser ein genauso minderwertiges Endprodukt liefern wird. Wein mag eine recht teure Zutat sein, meist wird er allerdings auch in Maßen verwendet, sodass Sie den Rest einfach pur zum Essen reichen können.

Die Menge macht den Unterschied:

Natürlich ist Wein eine enorm aromatische Zutat. Auch bei der Dosierung sollte deshalb etwas vorsichtiger gearbeitet werden. Genauso wenig wie ein Essen versalzen sein soll, sollte es schließlich auch nicht nur nach Wein schmecken. Tasten Sie sich beim Kochen mit Wein also immer mit Bedacht an das gewünschte Aroma heran. Während im Rezept vielleicht von 250 ml die Rede sein mag, ist diese Menge Ihnen persönlich vielleicht aber auch schon zu stark. Arbeiten Sie deshalb mit kleinen Schlucken und probieren Sie mehrfach. Nachgießen kann man schließlich immer, ein zu starkes Aroma ist allerdings kaum mehr zu reduzieren.

Nicht nur beim Trinken entscheidend – die Temperatur:

Wein ist als Zutat ebenso sensibel wie aromatisch. Achten Sie beim Kochen deshalb immer darauf, den Wein nicht in zu heiße Pfannen oder Töpfe zu geben, da Sie das Aroma so im Zweifel buchstäblich verbrennen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie eine Weinsoße zubereiten möchten. Wenn Sie den Wein hierfür reduzieren sollen, arbeiten Sie langsam und mit wenig Hitze, sodass die Reduktion das gewünschte Aroma intensiviert und nicht das Gegenteil als Effekt hat.

Das sich Wein so nicht nur in puren Weinsoßen super macht, ist auch schon lange kein Geheimnis mehr. Wenn Sie für Schmorgerichte sonst eher einen Fleisch- oder Gemüsefond verwenden, können Sie bei dieser Zutat auch mit Wein experimentieren. Durch die individuellen Aromen des Weins entstehen so meist aufregendere Gerichte, in denen sich geschmacklich nicht nur ein Fond in den Vordergrund rückt.

Wein geht auch für Naschkatzen:

Der Geschmack von Wein ist Ihnen ohnehin meist zu herb? Dann sind süßere Dessertweine in köstlichen Nachspeisen vielleicht genau richtig für Sie. In vielen Desserts machen sich süßliche Weine einfach perfekt als Geschmackskomponente. Portwein kann zum Beispiel viele süße Leckereien aufwerten, indem Sie vorher frische Früchte darin einlegen. Natürlich können Sie aber auch Backwaren verfeinern, indem Sie einen leckeren Dessertwein auf der Zutatenliste ergänzen.

Wein ist also eine vielseitige Zutat, die zahlreiche Rezepte mit einem einzigartigen Aroma aufwerten kann, wenn man ein paar kleine Dinge bei der Verwendung beachtet. Eines gilt außerdem immer, wenn Sie Wein als Kochzutat verwenden: Behalten Sie immer den Alkoholgehalt im Hinterkopf. In vielen Gerichten mag es der Fall sein, Alkohol verfliegt aber nicht immer restlos. Hierbei kommt es natürlich darauf an, wie lang der Wein gekocht wird, in manchen Süßspeisen ist dies aber zum Beispiel gar nicht der Fall.

Jetzt haben Sie Lust bekommen, leckere Rezepte mit Wein auszuprobieren? Dann kosten Sie doch gerne unsere zauberhafte Birne Helene und dieses köstliche Kichererbsen-Gulasch mit Halloumi und ganz ohne Fleisch.

Auch in deftigen Eintöpfen und Schmorgerichten findet sich Wein hin und wieder als Zutat. Unsere liebsten Rezepte für himmlische Eintöpfe haben wir Ihnen in unserer Galerie zusammengeffast. Schauen Sie mal:

Wie wäre es mit einer akoholfreien Variante eines beliebten Weingetränks, wenn Sie den Wein ja schon im Essen verwenden? Unser Video zeigt Ihnen, wie Sie Glühwein ohne Alkohol zubereiten:

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Und wenn Sie nun gerne noch weiterstöbern möchten, schauen Sie gerne auch auf unserer Themenseite für Getränke vorbei.

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Quellen: tafel-ambiente.de, einfach-schnell-gesund-kochen.de, malwasfeines.de, drinkology.de, weinfreunde.de

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