Aktualisiert: 09.04.2021 - 20:17

Wie ist das eigentlich? Nachgehakt: Kann man gekochte Nudeln einfrieren?

Gekochte Nudeln kann man auch in Soße einfrieren – dann aber könnten sie matschig werden.

Foto: Getty Images/Qwart

Gekochte Nudeln kann man auch in Soße einfrieren – dann aber könnten sie matschig werden.

Wohin eigentlich mit übrig gebliebenen, gekochten Nudeln? Kann man die einfach einfrieren? Oder werden sie so später matschig? Wir haben die Antwort für Sie.

Man kennt es ja: Irgendwie waren die Augen wieder größer als die Mägen der gesamten Familie – und schon hat man gefühlt drei Pfund Nudeln zu viel gekocht. Das Blöde ist dann allerdings: Im Kühlschrank halten sich die Reste nur etwa drei bis vier Tage. Da stellt sich manch einer schon mal die Frage: "Darf man gekochte Nudeln eigentlich auch einfrieren? Und wenn ja – was muss man dabei beachten?" Wir haben die Antworten für Sie.

Gekochte Nudeln einfrieren? Das geht – wenn Sie diese Punkte beachten

Zugegeben: Die Vorstellung von einem Klumpen gekochter, dann gefrorener Spaghetti ist irgendwie nicht ganz so ansprechend. Tatsächlich ist es aber gar kein Problem, gekochte Pasta einzufrieren. Dabei sollten Sie allerdings einige Dinge beachten, damit die Nudeln nach dem Auftauen und nach der erneuten Zubereitung nicht matschig werden.

Vorkehrungen vor dem Einfrieren:

  • Sie wissen schon, dass Sie Pasta einfrieren wollen? Dann schwenken Sie die Teigware mit etwas öl in einem Topf oder einer Pfanne. Die Nudeln sollten gut benetzt sein. Auf diesem Wege klebt die Pasta nicht aneinander und kann am Ende sogar portionsweise aus dem Tiefkühlfach genommen und aufgetaut werden.
  • Lassen Sie die Nudeln komplett erkalten, bevor Sie sie einfrieren.
  • Frieren Sie Pasta und Soße nicht zusammen ein. Auch dieser Weg vermeidet es, dass die Nudeln nach dem Auftauen matschig werden.
  • Zum Einfrieren der Teigwaren eignen sich Vorratsdosen aus Kunststoff oder Edelstahl – aber auch Gefrierbeutel.

War doch gar nicht so schwierig, finden Sie nicht auch? Mit diesen Schritten haben Sie schon mal die halbe Miete – bleibt nur noch, Ihnen ein paar Tipps für das Auftauen zu geben...

So tauen Sie gefrorene Pasta wieder auf

Zum Auftauen gefrorener Pasta haben Sie gleich mehrere Möglichkeiten. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Varianten vor:

  • Sie nehmen die gefrorene Pasta bereits am Vorabend aus dem TK-Fach und lassen sie über Nacht im Kühlschrank auftauen. Auf diesem Wege verhindern Sie, dass sich Mikroben auf den Nudeln vermehren. Am besten eignet sich dieser Weg, wenn Sie die Pasta für kalte Speisen, etwa für Nudelsalate verwenden wollen.
  • Geben Sie gefrorene Pasta doch einfach in eine heiße Pfanne. Die Hitze sorgt dafür, dass das Wasser der gefrosteten Nudeln verdampft. Auf diesem Wege wird die Teigware nicht all zu weich.
  • Sie können die gefrorenen Nudeln auch ganz kurz in kochendes Salzwasser werfen. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Nudeln nicht zu lange kochen lassen, da sie so natürlich immer weicher (und matschiger) werden.
  • Wenn Sie die gefrorene Pasta mit etwas Wasser befeuchten, können Sie die Nudeln auch in der Mikrowelle erhitzen.
  • Sie haben doch Pasta direkt mit der Soße zusammen eingefroren? Dann sollten Sie das Gericht besser in einem heißen Wasserbad auftauen lassen. So wird die Pasta nicht zu matschig.

Haben Sie jetzt so richtig Lust auf tolle Nudelgerichte bekommen? In der Galerie haben wir Ihnen ansprechende Rezepte direkt aus Bella Italia zusammengestellt:

Beim Pasta kochen kann man erstaunlich viel falsch machen. Mehr dazu verraten wir Ihnen im Video:

So kochen Sie Pasta richtig
So kochen Sie Pasta richtig

Gekochte Nudeln lassen sich also problemlos einfrieren. Aber wie ist das eigentlich?

Wie lange kann man eingefrorene Lebensmittel eigentlich noch essen? Und kann man womöglich Essen zweimal einfrieren? Unsere Ratgeber haben die Lösung.

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Quellen: utopia.de, wir-essen-gesund.de, focus.de

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