Aktualisiert: 28.03.2021 - 09:07

Machen Sie es richtig? Zu viele auf einmal? Diese Fehler verderben Ihr Frühstücksei!

Was man nicht alles beim Eierkochen falsch machen kann. Ein Fehler: zu viele Eier auf engem Raum.

Foto: Getty Images/Tetra Images

Was man nicht alles beim Eierkochen falsch machen kann. Ein Fehler: zu viele Eier auf engem Raum.

Zu hart, zu weich oder aufgeplatzt: Es gibt so einiges, was beim Eierkochen schieflaufen kann. Wir verraten Ihnen, welche Fehler Sie tunlichst vermeiden sollten.

Ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen: Eier gehören für die meisten einfach fest zum regulären Speiseplan dazu. Und es ist ja auch wirklich nicht so schwierig, die sättigenden Proteinbomben zu kochen ... oder etwa doch? Wer hätte es gedacht: Es gibt eine ganze Reihe an Fehlern, die viele beim Eierkochen immer wieder begehen. Wir verraten Ihnen mehr.

Fehler beim Eierkochen Nummer 1: Die Eier haben die falsche Temperatur

Nehmen Sie die Eier direkt vor dem Kochen aus dem Kühlschrank? Da haben wir schon mal den ersten, typischen Fehler beim Eierkochen. Kälte des Kühlschranks gefolgt von der Hitze beim Aufkochen – ein Temperaturschock, mit dem Eier einfach nicht gut klarkommen.

Das Ergebnis: Die Eier platzen auf. Der plötzliche Temperaturunterschied ist übrigens nicht der einzige Grund, warum das passieren kann...

Fehler Nummer 2: Sie geben die Eier in kochendes Wasser

Einfach einen Topf voll Wasser aufsetzen, es sprudelnd aufkochen lassen und die Eier hineingeben. Dachten Sie, dass das der richtige Vorgang ist, um Eier zu kochen? Wenn ja, dann haben Sie sich geirrt. Tatsächlich ist auch das ein typischer Grund, warum Sie am Ende aufgeplatzte Eier aus dem Wasser fischen. Durch die plötzliche Hitze dehnen sich die Stoffe im Ei sehr schnell aus und bringen die Schale zum Platzen. Nur logisch also, dass dieser Prozess noch deutlicher auftritt, wenn die Eier eiskalt aus dem Kühlschrank kommen – dann nämlich ist der Temperaturunterschied noch größer.

Besser ist es, die Eier in einen Topf zu legen und Wasser aufzugießen. Dann das Ganze erst auf den Herd verfrachten. Auf diese Weise erwärmen sich die Eier mit dem Wasser langsamer – und gehen nicht so schnell kaputt. Bleiben Sie am besten in der Nähe: Wenn das Wasser dann tatsächlich kocht, benötigen Sie je nach Größe des Eis dreieinhalb bis vier Minuten für ein weichgekochtes Ei – sechs bis sieben Minuten wiederum dauert es, bis das Ei hartgekocht ist. Diese Angaben gelten für Eier der Größe M.

Übrigens: Auch ein spezieller Eierpiekser kann Abhilfe schaffen. Mit diesem stechen Sie vor dem Kochen ein kleines Loch in die Schale – auch das verhindert das Bersten der Eier beim Kochen.

Fehler Nummer 3: Sie lassen die Eier die ganze Zeit kochen

Zugegeben – das ist kein Fehler, der sich am Ende auf das Geschmackserlebnis auswirken wird. Aber: Sie können Energie sparen. Gehen Sie vor wie im vorherigen Schritt erwähnt. Sobald das Wasser mit den Eiern sprudelnd kocht, können Sie den Topf von der Flamme nehmen. Auf diesem Wege werden die Eier nicht gekocht, stattdessen ziehen sie gar.

Das wirkt sich natürlich auf die Dauer aus. Auf diese Weise müssen Sie bei Eiern der Größe M 5 Minuten für ein weichgekochtes Ei einplanen, bei hartgekochten Eiern sind es 10 Minuten. Diese Methode ist besonders schonend für das Ei – und sollten Sie hartgekochte Eier anstreben, müssen Sie sich keine Sorgen um einen grauen Eigelb-Rand machen.

Fehler Nummer 4: Sie kochen zu viele Eier auf kleinem Raum

Es gibt ja durchaus Gründe, weshalb man viele Eier auf einmal braucht – etwa wenn man einen Eiersalat zubereiten will. Da ist man der Einfachheit halber schnell geneigt, einfach viele Eier auf einmal zu kochen. Aber: Eier brauchen Platz! Sie müssen sich beim Kochen bewegen können, damit sie auch gleichmäßig durchgaren.

Nehmen Sie also einen oder gar mehrere ausreichend große Töpfe, um viele Eier auf einmal zu kochen. So können Sie auch ein einheitliches Ergebnis erwarten.

Fehler Nummer 5: Sie schrecken die Eier ab – oder auch nicht

Wenn Ihr Ziel ein weichgekochtes Ei ist, dann sollten Sie das Ei nach dem Kochen bzw. gar Ziehen unbedingt mit kaltem Wasser abschrecken. Andernfalls gart das Ei in der Schale weiter nach – und am Ende ist das Ergebnis nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben.

Wenn Sie hingegen hartgekochte Eier wünschen, dann lassen Sie das mit dem Abschrecken besser. Auf diesem Wege wird die Haltbarkeit des hartgekochten Eis verkürzt – was ja auch irgendwie ärgerlich ist. Kommt eben ganz darauf an, welche Sorte Ei Sie gerade zubereiten.

Mit unseren Tricks sollte beim Eierkochen nichts mehrschief gehen! Wenn Sie beim Frühstück allerdings auf Rührei setzen, kann auch dabei viel schiefgehen. Wir klären Sie auf – und verraten Ihnen ganz nebenbei, wie TV-Koch Alexander Kumptner das perfekte Rührei zubereitet. Viele weitere Ideen für Eierspeisen aller Art erhalten Sie übrigens auch in unserer Galerie. Stöbern Sie mal durch:

Müssen Eier wirklich im Kühlschrank aufbewahrt werden? Im Video klären wir drei Mythen rund ums Ei:

3 Mythen rund ums Ei – Was ist dran?
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Mehr Ratgeber und Rezepte rund um Eierspeisen wie etwa das Omelett lesen Sie auf unserer Themenseite.

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Quellen: schweizer-illustrierte.ch, merkur.de, eigene Recherche

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