Aktualisiert: 14.02.2021 - 12:38

Hätten Sie's gewusst? DIESE 10 Fehler machen fast alle Deutschen beim italienisch Kochen

Die italienische Küche hat viel zu bieten – leckere Speisen und allerlei Tücken bei der Zubereitung. Welche Fehler die meisten beim Kochen begehen.

Foto: GettyImages/AsiaVision

Die italienische Küche hat viel zu bieten – leckere Speisen und allerlei Tücken bei der Zubereitung. Welche Fehler die meisten beim Kochen begehen.

Die italienische Küche ist einfach großartig und erfreut sich großer Beliebtheit. Doch wer versucht, original italienisch zu kochen, begeht gerne den einen oder anderen Fehler, der einen Italiener im Handumdrehen auf die Palme bringen würde...

Kaum eine internationale Küche ist bei Deutschen so beliebt wie die italienische Küche. Wen wundert es auch – immerhin zählen Pizza, Pasta, Risotto und auch leckere Antipasti zum Portfolio. Um in den Genuss italienischer Leckereien zu kommen, schwingen viele gerne selbst den Kochlöffel. Doch wussten Sie eigentlich, dass es 10 typische Fehler gibt, die Deutsche gern beim italienisch Kochen machen? Wir klären auf.

Fehler beim italienisch Kochen – Nummer 1: Das falsche Dressing zu Salat

Sie lieben Ihren Salat mit einem cremigen Dressing aus Joghurt und/oder Mayonnaise? Klar, in der deutschen Küche und vor allem auch in der amerikanischen wird ein Salat gerne so angerichtet – den Italienern dreht sich beim bloßen Gedanken daran der Magen um. Der Grund: Reichhaltige Dressings übertünchen das natürliche Aroma des Salats und machen das Ganze zudem recht schwer verdaulich.

Besser also: Mischen Sie ein leichtes Dressing aus Olivenöl und Weinessig, gerne versetzt mit einem Schuss Zitronensaft.

Nummer 2: Sie brechen die Pasta vor dem Kochen

Man kennt es ja: Spaghetti zu lang, Topf zu klein. Damit gleich alles auf einmal im kochenden Wasser landen kann, werden Spaghetti gerne mal in der Mitte gebrochen – und gebrochen ist somit auch das Herz einer jeden italienischen "Nonna". Klar, am Geschmack ändert sich durch das Brechen nichts weiter, doch den Italienern ist auch die Optik einer Speise sehr wichtig. Und Spaghetti sind nun mal lang, basta!

Nummer 3: Die Nudeln wurden zu lange gekocht

Mit der Kochzeit von Pasta nehmen es die Köche zu Hause oft nicht sooo genau. Ein absolutes No-Go, wenn man authentisch italienisch kochen will! Perfekte Pasta muss einfach immer "al dente", also bissfest gekocht werden.

Also: Stellen Sie sich einen Timer mit der auf der Packung ausgewiesenen Kochzeit – und testen gerne auch schon ein Minütchen vorher, wie es um die Konsistenz der Nudeln bestellt ist. So gehen Sie auf Nummer sicher, und die Pasta ist am Ende nicht matschig.

Nummer 4: Sie geben Öl ins Nudelwasser

Ein lange gehegter Irrglaube: Wer Öl ans Nudelwasser gibt, verhindert, dass die Pasta zusammenklebt. Das Ganze hat aber einen noch weiteren, unschönen Nebeneffekt: Durch das Öl legt sich ein leichter Fettfilm um die Teigware – und dadurch haftet die Soße nicht an der Pasta, sie flutscht eher ab.

Auch ärgerlich, oder? Geben Sie die abgegossene Pasta doch lieber gleich in den Soßentopf! So klebt auch nichts aneinander, und wenn Sie sich langsam an die Nudelmenge herantasten, finden Sie auch schnell ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Pasta und Soße – was den Italienern übrigens auch sehr wichtig ist.

Sie sehen: Allein bei den Nudeln gibt es viele Fehler, die man machen kann. Hier lesen Sie noch mehr zum Thema.

Nummer 5: Pasta und Soße passen nicht zusammen

Kaum etwas ist so vielfältig wie die Auswahl an verschiedenen Nudelsorten. Ob lang und schlank, in Schmetterlingsform, kleine Röhrchen oder gar gefüllt mit Fleisch oder Gemüse. Da kann man sich einfach eine Sorte aussuchen und eine Soße nach Wahl dazu kredenzen – oder etwa nicht?

Nicht, wenn es nach den Italienern geht! Es gilt das Credo: Jede Soße verlangt nach einer anderen Nudelsorte. Zu langer, schlanker Pasta passt besser eine leichte Soße, während Röhrennudeln gern mit dicken Sößchen mit Fleisch oder viel Gemüse serviert werden.

Nummer 6: Sie geben Ketchup in die Tomatensoße

Sie finden, Ketchup verleiht einer Tomatensoße die nötige Säure und Süße? Ein Italiener bekommt bei diesem Gedanken eher Schnappatmung. Für sie besteht eine gelungene Tomatensoße aus frischen Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch sowie aus Olivenöl und Basilikum. Fehlt es an Süße, wird eher eine Prise Zucker untergerührt.

Wir haben da übrigens ein ganz einfaches, leckeres Rezept für Spaghetti Napoli für Sie. Ganz einfach und so lecker!

Nummer 7: Sie bereiten eine Carbonara mit Sahne und Kochschinken zu

Wo wir schon bei Schnappatmung waren: Die bekommt man in Italien auch, wenn man die beliebte Carbonara aus Sahne und Kochschinken zubereitet. Tatsächlich wird der Klassiker unter den Pastagerichten genau so in vielen Restaurants hierzulande angeboten – was aber vollkommen falsch ist.

Eine Carbonara wird aus frischem Ei, Parmesan und angebratenem Pancetta hergestellt. Wenn Sie wissen wollen, wie genau das geht, haben wir hier ein original italienisches Rezept für Spaghetti Carbonara für Sie. Wenn Sie hingegen doch eher Lust auf die Schinken-Sahne-Kombi haben, bereiten Sie am besten Tortellini alla Panna zu.

Nummer 8: Sie servieren Pasta als Beilage

Ein saftiges Stück Fleisch mit Soße – und dazu Pasta als Beilage? Nicht so in Italien. In Bella Italia ist Pasta alles, aber keine Beilage! Vielmehr bildet sie die sogenannte "Primo piatto" – also den ersten Gang. Und in diesem ersten Gang ist Pasta der absolute Star! Im zweiten Gang wird Fleisch serviert – und dazu eine eher leichte Beilage wie Salat, Kartoffeln oder einfach Brot.

Sie finden die italienische Küche mit ihren Gepflogenheiten spannend? Hier bekommen Sie mehr Informationen.

Nummer 9: Sie belegen eine Pizza mit Schinken und Ananas

Okay, Schinken ist durchaus ein klassischer Belag für eine italienische Pizza – Ananas hingegen so gar nicht. Stichwort: Pizza Hawaii. Alleine beim Gedanken daran schickt ein waschechter Italiener Stoßgebete gen Himmel. Obst auf Pizza? Geht gar nicht!

Die Italiener mögen es da lieber klassisch und belegen die Pizza am liebsten nur mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum.

Nummer 10: Sie reichen Parmesan zu Fisch und Meeresfrüchten

Zugegeben: Parmesan ist köstlich – und landet schon allein aus diesem Grund gern bergeweise auf manchem Pasta-Teller. An sich auch kein Problem – es sei denn, man hat Fisch oder Meeresfrüchte mit darauf. Dann hat der beliebte Hartkäse absolut nichts dort zu suchen, wenn es nach den Italienern geht.

Und warum? Eigentlich recht einfach: Der geschmacksintensive Käse überdeckt den feinen Geschmack exquisiter Zutaten wie Fisch und Meeresfrüchte.

Nummer 11: Sie bereiten Tiramisu mit Sahne zu

Sie dachten immer, das leckere Tiramisu bei Ihrem Lieblings-Italiener um die Ecke wird dank Sahne so cremig? Falsch gedacht! Tatsächlich ist es eine feine Kombination aus Mascarpone und frischen Eiern, die dem Dessert besagte Cremigkeit verleiht.

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Sie wollen sich nun an der italienischen Küche probieren? In der Galerie haben wir original italienische Pasta-Rezepte für Sie gesammelt:

Es ist doch eher die Pizza, die es Ihnen angetan hat? Im Video verraten wir Ihnen wertvolle Tipps, wie man Pizza richtig backt:

Pizza richtig backen – So geht's!
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Viele weitere Ratgeber und italienische Rezepte Rezepte rund um Spaghettisowie Nudelgerichte im Allgemeinen und vieles mehr lesen Sie auf den Themenseiten.

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