Aktualisiert: 23.12.2020 - 09:45

Braten ohne Tierleid Die besten Rezepte für ein veganes Weihnachtsessen!

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Veganer haben es an Weihnachten schwer? Mit diesen Rezepten kommen auch sie auf ihre Kosten.

Foto: Getty Images/Klaus Vedfelt

Veganer haben es an Weihnachten schwer? Mit diesen Rezepten kommen auch sie auf ihre Kosten.

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Neben Zeit mit den Liebsten und Geschenke auspacken, geht es an den Feiertagen meist um eins: das Essen. Mit diesen Rezeptideen werden auch vegane Familienmitglieder satt.

Gans, Würstchen, klassisches Raclette, Fondue: Klassische Weihnachtsgerichte kommen Veganern nicht auf den Teller. Von Spekulatiustiramisu bis zum Braten ohne Tierleid wissen aber auch sie zu schlemmen. Diese Rezepte sind Köstlichkeiten, an denen sich nicht nur vegane Familienmitglieder satt essen können.

Für ein veganes Weihnachten: Rote-Bete-Carpaccio mit Meerrettichschaum und Walnüssen

Rote Bete ist nicht nur gesund, sondern hierzulande zur Weihnachtszeit auch in Saison. Köstliches Carpaccio ist einfach zuzubereiten und sorgt für einen Hingucker auf dem Tisch. Scharfer Meerrettich ist die perfekte Kombination zur milden Roten Bete.

Zutaten für vier Portionen als Vorspeise:

  • 4 vorgekochte Rote Bete
  • der Saft einer Zitrone
  • 3 EL Olivenöl
  • eine Schalotte
  • 2 EL Rotweinessig
  • 2 TL Meerrettichcreme
  • 70 g Walnüsse
  • 2 EL Dill

Zubereitung: Rote Bete in dünne Scheiben schneiden und kreisförmig auf Tellern anrichten. Walnüsse zehn Minuten in einer Pfanne anbraten, den Zitronensaft, Olivenöl, gehackte Schalotte, Rotweinessig und die Meerrettichcreme mit Salz und Pfeffer zu einer schaumigen Masse aufschlagen und über die Rote Bete geben. Mit den angebratenen Walnüssen und gehacktem Dill dekorieren.

Nussbraten mit Kürbisknödel und Rotkohl

Mit Pekan-, Wal-, Haselnüssen und Mandeln zubereitet, ist der Nussbraten die perfekte Alternative zum Festtagsbraten.

Zutaten für vier Portionen als Hauptspeise:

Für den Nussbraten:

  • 20 g Pflanzenmargarine
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Selleriestangen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Pilze
  • 1 rote Paprika
  • 1 große Karotte
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Paprikagewürz
  • 100 g rote Linsen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Semmelbrösel
  • 150 g gemischte Nüsse
  • 2 Leinsamen-Eier
  • 1 Strauch Petersilie

Zubereitung: Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Pflanzenmargarine in einer großen Pfanne schmelzen lassen und die fein gehackte Zwiebel sowie Selleriestangen etwa fünf Minuten anschwitzen. Fein gehackte Knoblauchzehen und Pilze hinzufügen und weitere zehn Minuten dünsten. Die Paprika würfeln und die Karotte fein raspeln und mit Oregano und Paprikagewürz in die Pfanne geben.

Dann die roten Linsen und das Tomatenmark mit der Gemüsebrühe hinzugeben, aufkochen und bei niedriger Hitze etwa 25-30 Minuten köcheln lassen. Anschließend zur Seite stellen und abkühlen lassen. Die Semmelbrösel, Nüsse, Leinsamen-Eier und Petersilie einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in eine Kuchenform geben und eine Stunde bei 180 Grad backen. In der Form leicht abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und anschließend in einer Pfanne von allen Seiten anbraten.

Zutaten für Rotkohl und Kürbisknödel:

  • 1,5 kg Rotkohl
  • 2 Äpfel
  • 10 Nelken
  • 10 Wacholderbeeren
  • 3 Lorbeerblätter
  • 50 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 1 TL Essig
  • 30 ml pflanzliches Öl
  • 1 Schalotte
  • 5 TL Zucker
  • 50 g Pflanzenmargarine
  • 4 Süßkartoffeln
  • Hokkaidokürbis
  • 2 EL Sojamilch
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung: Das Kraut in 0,5 cm dicke Streifen schneiden, die Äpfel schälen und würfeln. Gewürze in eine Teekugel geben, mit 100 ml kochendem Wasser aufbrühen und einige Minuten ziehen lassen. Anschließend Kraut, Äpfel, Öl, Apfelsaft, Zucker und den Sud der Gewürze in einem großen Topf bei mittlerer Stufe schmoren lassen. Fein gewürfelte Zwiebel, Zitronenabrieb, eine Prise Salz und einen TL Essig hinzugeben und köcheln lassen.

Für die Kürbisknödel den Ofen auf 220 Grad vorheizen, den Kürbis mit Schale in Scheiben schneiden und etwa 25 Minuten im Ofen backen. Die Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden und 20 Minuten in Salzwasser kochen. Den Kürbis und die Süßkartoffeln leicht abkühlen lassen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Anschließend Sojamilch, Mehl und Speisestärke untermengen und zu einem klebrigen Teig kneten. Den Teig zu Klößen formen und in siedendem Wasser etwa 25 Minuten garen, bis die Klöße an die Oberfläche steigen.

Spekulatiustiramisu

Was gibt es Weihnachtlicheres als Spekulatius? Mit dem leckeren Keks als Twist wird der Klassiker Tiramisu zum perfekten Abschluss des Weihnachtsmenüs.

Zutaten:

  • 200 g Sojajoghurt
  • 150 g vegane Crème fraîche
  • 20 g brauner Zucker
  • 3 EL Speisestärke
  • 0,5 TL Zimt
  • 200 g Spekulatiuskekse
  • eine Tasse Kaffee und Kakaopulver zum Dekorieren

Zubereitung: Den Joghurt mit der Crème fraîche, Zucker und Zimt vermischen und die Stärke unterrühren. Die Hälfte der Spekulatiuskekse zerbröseln und mit etwas Kaffee übergießen, sodass eine teigartige Masse entsteht. Die Masse als Boden in kleine Gläser geben und eine Schicht der Creme darüber verteilen. Den Vorgang mit den restlichen Keksen und der übrigen Creme wiederholen, anschließend einige Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Vor dem Servieren mit Kakao bestreuen.

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Und wenn es dann doch mal der Klassiker sein soll: Raclette geht auch vegan! Hier mehr Tipps.

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