Aktualisiert: 27.12.2020 - 09:01

Genug gerührt? DIESE 6 Fehler machen viele, wenn sie Rührei zubereiten

Rührei zum Frühstück? Einfach lecker. Doch es kann viel schief gehen.

Foto: GettyImages/Matthias Drobeck

Rührei zum Frühstück? Einfach lecker. Doch es kann viel schief gehen.

Rührei ist eines der banalsten Gerichte – glauben zumindest die meisten. Dabei kann so viel schief gehen, was das Geschmackserlebnis negativ beeinflusst...

Wenn es etwas Besonderes zum Frühstück sein soll, wird bei vielen Familien leckeres Rührei aufgetischt. Doch Sie glauben gar nicht, wie viel dabei schief gehen kann – obwohl viele der Meinung sind: "Rührei zubereiten? Das kann doch jeder!" Von wegen: Rührei machen – 6 typische Fehler, die dabei auftreten, und wie es stattdessen richtig geht, verraten wir hier.

Rührei machen – Fehler Nummer 1: Sie schlagen das Ei in der Pfanne auf

Warum sollte man auch unbedingt mehr Geschirr dreckig machen als unbedingt nötig? Diesen Gedanken hegt der eine oder anderer Rührei-Rührer, wenn er sich dazu entscheidet, die Eier direkt über der Pfanne aufzuschlagen, und dann zu rühren beginnt. Auf diesem Wege nimmt das Ei aber sofort Hitze auf, Eiweiß und Eigelb können nicht gut genug miteinander vermischt werden.

Besser: Eier in einer Schüssel aufschlagen und sie dort mit Gabel oder Schneebesen verquirlen. Erst, wenn eine ziemlich homogene Masse entstanden ist, sollten Sie sie in die Pfanne umfüllen.

Fehler 2: Sie strecken die Eiermasse

Machen Sie das auch? Sie schlagen Eier auf, verquirlen diese kurz – und rühren dann einen Schuss Milch, Sahne oder Wasser dazu? Immerhin: Am Ende hat man auf diesem Wege durchaus etwas mehr Masse. Tatsächlich aber ist das eine schlechte Idee, denn zusätzliche Flüssigkeit bewirkt – so paradox das auch klingen mag –, dass das Ei am Ende eher trocken wirkt. Je mehr Flüssigkeit im Ei, desto schneller verkocht es in der Pfanne – und obendrein geht der aromatische Geschmack des Eis dabei flöten.

Fehler 3: Sie würzen zu früh!

Zusätzliche Flüssigkeit soll schon mal nicht ins Ei – aber Gewürze müssen schon sein. Sonst schmeckt das Ganze ja nach nichts! Aber hier ist es tatsächlich eine Sache des Timings. Am besten ist es tatsächlich, Sie würzen das Rührei erst, wenn es fertig ist. Kommen Salz und Pfeffer zu früh zum Einsatz, kann das die Konsistenz des Eis verändern – und das Rührei wird womöglich flüssig.

Lieber also das Ei im Anschluss ans Braten oder sogar erst am Tisch würzen.

Fehler 4: Sie braten das Ei auf zu hoher Hitze

Das Öl schön auf Hochtouren erhitzen, und hinein mit der Eiermasse? Nun ja, immerhin ist das Rührei auf diesem Wege innerhalb kürzester Zeit fertig, leider aber auch klumpig, ziemlich zäh und trocken. Kann man essen, ist aber sicher nicht der Gipfel des Geschmackserlebnisses.

Zerlassen Sie das Fett in der Pfanne. Sobald es sich ausgebreitet hat, können Sie die Eiermasse hineingeben. Nun braten Sie es am besten auf kleiner Hitze, bis das Ei durch ist – was bis zu zehn Minuten dauern kann. Das Ei sollte nicht mehr flüssig, aber leicht matschig sein, da es am Ende durch die eigene Hitze noch etwas nachgaren wird. Wobei es noch eine wichtige Maßnahme zu beachten gäbe...

Fehler 5: Sie rühren zu wenig!

Es steckt ja schon im Namen: Rührei will gerührt werden – und am besten so viel, dass ihm schwindelig wird. Wenn Sie Wert auf das optimale Ergebnis legen, verabschieden Sie sich vom Gedanken, nebenbei etwas anderes zu machen. Ihr Rührei wird ULTRA-CREMIG, wenn Sie es durchgehend in Bewegung halten und die Masse mit einem Holzspatel stets von außen in die Mitte schieben. Langsam, geduldig und mit Bedacht, während es langsam zu stocken beginnt.

Wenn es dann, wie oben erwähnt, nicht mehr flüssig, sondern eher matschig ist, ist es perfekt. Sie werden staunen, wie cremig und lecker das Ei auf diesem Wege wird.

Fehler 6: Sie lassen Reste in der Pfanne zurück

Manchmal bereitet man ja eine größere Portion Rührei zu und freut sich, wenn später noch ein Rest für den Nachschlag da ist. Wenn Sie das häufiger so machen, ist Ihnen vielleicht schon mal aufgefallen, dass das Reste-Ei später ganz schön trocken ist. Nehmen Sie also etwaige Reste auch gleich aus der Pfanne und lassen Sie diese auf einem Tellerchen auf ihren großen Moment warten. So garen Sie nur durch die eigene Hitze nach, nicht aber durch die Restwärme der Pfanne.

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Tja, wer hätte gedacht, dass man bei einer so simplen Speise wie Rührei so unglaublich viel falsch machen kann? Mit unseren Tricks sollte es aber ein Leichtes sein, alles richtig zu machen und das optimale Rührei zu genießen. Und wenn Sie dann ein ganz besonders himmlisches Rührei ausprobieren wollen: TV-Koch Alexander Kumptner hatte uns einst sein persönliches Rezept für perfektes Rührei verraten. Wir sagen nur so viel: Wir haben es ausprobiert – und es hat uns glatt umgehauen!

Es muss natürlich nicht immer Rührei sein: Wir haben viele tolle Frühstücksideen mit Ei in der Galerie für Sie gesammelt. Durchklicken und entdecken:

Pssst: Im Video zeigen wir Ihnen übrigens, wie Sie ein perfektes Frühstücksei zubereiten:

Eier kochen: So gelingt Ihnen das perfekte Frühstücksei!
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Mehr zum Thema Eierspeisen, etwa Omelett, lesen Sie auf unserer Themenseite.

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