23.11.2020 - 13:03

Listerien? Norma: Schwere Magen-Darm-Erkrankungen drohen – Rückruf für Rohschinken

Aktuell wird wegen Listerien-Belastung ein Rohschinken via Norma zurückgerufen.

Foto: iStock.com/wilpunt

Aktuell wird wegen Listerien-Belastung ein Rohschinken via Norma zurückgerufen.

Aufgepasst, liebe Verbraucher: Aktuell ruft ein Hersteller Rohschinken via Norma zurück, bei dem Listerien nachgewiesen wurden. Hier gibt's alle Infos!

So ein herrlich würziger Rohschinken macht jede Brotzeit perfekt! Wenn Sie derselben Meinung sind, sollten Sie jetzt besonders wachsam bei der Auswahl sein, denn: Ein Hersteller hat einen Rückruf für Rohschinken herausgegeben, der bei Norma verkauft wird. Was Sie nun als Verbraucher wissen sollten.

Lebensmittel-Rückruf: Rohschinken-Schinken von Norma betroffen

Die Schwarz Cranz GmbH & Co. KG hat in einer offiziellen Pressemitteilung über den Rückruf eines Rohschinkens informiert. Das Unternehmen teilt mit, dass im Rahmen einer einzelnen Analyse eine Kontamination mit Listeria monocytogenes festgestellt wurde. Listerien können bei Verzehr allerlei Beschwerden – darunter Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Fieber – auslösen. Bei bestimmten Personengruppen (z. B. Schwangere, Kleinkinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem) könnte sich unter Umständen auch ein schwererer Krankheitsverlauf entwickeln. Hier gilt also: Bitte den Schinken nicht essen!

Folgendes Produkt ist vom Rückruf betroffen:

  • Gut Bartenhof "Rohschinken Abschnitte – mild geräuchert", 300g-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.11.2020
  • Chargennummer: L4430634907
  • Verkauft bei Norma

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.

Mittlerweile wurde die betroffene Ware aus dem Verkauf genommen. Wenn Sie aber besagtes Produkt allerdings bereits erworben haben, können Sie es in Ihrer Einkaufsstätte auch ohne Vorlage eines Kassenbons zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Die Schwarz Cranz GmbH & Co. KG entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.

Listerien: Woher sie kommen, warum sie gefährlich sind
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Die Woche ist noch so jung – und dennoch ist das nicht der erste Rückruf. Gerade erst mussten mehrere Märkte Brie aus dem Verkauf nehmen – ebenfalls wegen Listerien.

Wenn Sie stets über Lebensmittelrückrufe informiert sein wollen, empfehlen wir Ihnen einen regelmäßigen Besuch unserer Themenseite. Auch unser Ratgeber Recht informiert Sie gern umfassend.

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