Aktualisiert: 16.10.2020 - 17:42

Wie ist das eigentlich? Nachgehakt: Kann man Rosenkohl eigentlich einfrieren?

Die Rosenkohl-Saison verlängern, indem man ihn einfriert? Wir verraten, ob das geht.

Foto: iStock.com/belchonock

Die Rosenkohl-Saison verlängern, indem man ihn einfriert? Wir verraten, ob das geht.

Gefrierfächer haben allerlei Vorzüge. Sie ermöglichen nicht nur die Aufbewahrung von Tiefkühlpizzen, Eis und Co, sie verhelfen Lebensmitteln auch zu einer längeren Haltbarkeit. Besonders toll, wenn es sich um Lebensmittel handelt, die nur für eine bestimmte Zeit im Jahr verfügbar sind. Doch wie ist das überhaupt in Sachen Rosenkohl? Darf man den einfrieren? Und wenn ja: roh oder vorgekocht? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Von Ende September bis April ist er endlich frisch erhältlich: Rosenkohl. Für manch einen Liebhaber der aromatischen Röschen ist diese Zeitspanne aber viel zu kurz! Was also tun, wenn einen im Hochsommer mal der unbändige Appetit überfällt? Tja, da hilft wohl nur vorsorgen – doch: Ist das überhaupt möglich? Kann man Rosenkohl einfrieren, wenn er Saison hat, und ihn dann später genießen? Bei uns lesen Sie die Antwort.

Kann man Rosenkohl einfrieren? Die Antwort ist überaus erfreulich...

Oft lässt sich die Frage nach dem Einfrieren bestimmter Lebensmittel nicht so eindeutig beantworten – bei Rosenkohl ist die Sachlage glücklicherweise eine andere. Es gibt lediglich ein paar Kleinigkeiten, auf die Sie achten sollten. Nun aber erstmal zur Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Rosenkohl gründlich putzen. Dabei die äußersten Blätter und auch welke Blätter entfernen und Röschen abwaschen. Strunk abschneiden und dabei auch gleich kreuzförmig einritzen. So lässt er sich später gleichmäßiger garen.
  2. Nun Rosenkohl zwei Minuten lang in kochendem Salzwasser blanchieren – anschließend gleich mit Eiswasser abschrecken. So bleibt der Kohl später knackig und bissfest.
  3. Rosenkohl abtropfen und mit Küchenpapier oder Ähnlichem abtupfen, sodass er trocken wird.
  4. Rosenkohl auf einem Schneidebrett auslegen. Achten Sie darauf, dass alle Röschen Abstand zueinander haben. Dann eine halbe Stunde im Gefrierfach schockfrosten – und wieder herausnehmen. Dieser Schritt ermöglicht nicht nur eine bessere Portionierbarkeit der Gefrier-Ware – die Röschen frieren später auch nicht mehr aneinander fest.
  5. Im nächsten und somit auch letzten Schritt können Sie die schockgefrosteten Röschen in ein entsprechendes Behältnis abfüllen und einfach normal einfrieren. Das war es auch schon!

Info: Im Tiefkühlfach eingefroren hält Rosenkohl übrigens etwa sechs Monate! Wenn Sie ihn dann kochen wollen, können Sie die Röschen einfach gefroren in kochendes Wasser geben. Dank des vorherigen Blanchierens reduziert sich die Kochzeit – je nach Herd – auf etwa 11 bis 12 Minuten.

Rosenkohl roh einfrieren: Geht das auch?

Nun, das ist natürlich schon ein wenig Arbeit, nur um Rosenkohl einzufrieren – denken vielleicht einige Ungeduldige. Warum nicht einfach die frisch gekaufte Ware in ein Behältnis geben und direkt einfrieren?

So einfach kann man es sich zwar machen – es wäre allerdings nicht empfehlenswert. Hier besteht nämlich die Gefahr, dass sich beim Auftauen der roh eingefrorenen Ware Keime ausbreiten, die am frischen Kohl geklebt haben. Ein Prozess, der durch das vorherige Blanchieren vermieden wird.

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Einfach einfrieren – und schon gibt's Rosenkohl-Freuden für fast das ganze Jahr! Wir haben viele nützliche Tipps rund um Zubereitung und Kauf von Rosenkohl für Sie. Und wenn Sie noch auf der Suche nach tollen Rezepten sind: Wir haben da eine nette Auswahl in der Galerie für Sie zusammengestellt:

Einer unserer Favoriten: köstlicher Rosenkohl-Auflauf! Im Video zeigen wir Ihnen, wie es geht:

Rosenkohlauflauf
Rosenkohlauflauf

So, das wäre nun also geklärt: Rosenkohl lässt sich also einfrieren. Wie es aber mit dem Einfrieren von Kartoffeln ist, verraten wir Ihnen hier.

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