Aktualisiert: 25.09.2020 - 17:39

Wie ist das eigentlich? Nachgehakt: Kann man Rosenkohl eigentlich roh essen?

Einfach nur abwaschen und dann roh essen: Geht das beim Rosenkohl?

Foto: iStock.com/GoodLifeStudio

Einfach nur abwaschen und dann roh essen: Geht das beim Rosenkohl?

Die Deutschen lieben Rosenkohl! Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob man die aromatischen Röschen auch roh genießen kann? Bei uns erfahren Sie es.

Ende September ist es endlich wieder soweit: Die von vielen so langersehnte Rosenkohl-Saison startet – und so landen die kleinen Röschen wieder vermehrt auf deutschen Tellern. Dabei stellt sich allerdings vielen die Frage nach der Zubereitung – und mehr noch: Kann man Rosenkohl eigentlich auch roh essen? Oder ist das unbekömmlich? Gar giftig? Wir haben uns auf die Suche nach der Antwort gemacht.

Kann man Rosenkohl roh essen?

Die gute Nachricht vorneweg: Giftig ist Rosenkohl roh gegessen schon mal nicht. Allerdings dürften Sie nicht allzu viel Spaß am Verzehr haben, da er ganz schön schwer im Magen liegt. Durch die vielen enthaltenen Ballaststoffe kann Rosenkohl zu Blähungen führen. Wenn Sie Beschwerden wie diese also vermeiden wollen, dann sollten Sie die Röschen im Vorfeld zumindest kurz angaren.

Es gibt aber auch viele Rohkost-Fans, die Rosenkohl lieber roh verzehren. Das hat auch einen guten Grund: Der beim Kochen entstehende Kohlgeruch fällt weg – und das hat auch Auswirkungen auf das Geschmackserlebnis. Besonders gut macht sich der rohe Rosenkohl übrigens in einem Salat. Um Verdauungsbeschwerden möglichst entgegenzuwirken, sollten Sie den Kohl zuvor fein raspeln oder in hauchdünne Scheiben schneiden.

Warum hält sich das Gerücht, Rosenkohl sei giftig?

Tatsächlich lässt sich das Gerücht, Rosenkohl sei roh giftig, auf den leicht bitteren Geschmack zurückführen. Bei einigen Gemüsesorten deutet ein bitterer Geschmack nämlich auf eine gewisse Giftigkeit hin. Das gilt zum Beispiel bei Zucchini aus eigenem Anbau.

Im Falle des Rosenkohls ist es aber anders: Der bittere Geschmack entsteht durch Glucosinolate. Das sind Pflanzenstoffe, die das Gemüse vor natürlichen Feinden, etwa Pilzen und Bakterien, schützt. Menschen profitieren von Glucosinolaten wegen der antioxidativen Wirkstoffe – sofern man es mit der verzehrten Menge nicht übertreibt.

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Wollen Sie Rosenkohl auch mal roh probieren? Dann legen wir Ihnen unser Rezept für diesen knackigen Grünkohl-Salat mit Rosenkohl und Parmesan ans Herz. Und wenn Sie auch sonst noch nach Ideen mit leckerem Rosenkohl suchen, können Sie ja auch mal in unserer Galerie stöbern:

Alle weiteren Ratgeber und kreative Rezepte mit Rosenkohl gibt's auch auf unserer Themenseite. Schauen Sie mal vorbei!

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