Aktualisiert: 21.09.2020 - 09:38

Pikante Küche Selbstgemachte Currypasten zubereiten: Einfacher als gedacht

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Man unterscheidet zwischen gelber, grüner und roter Currypaste.

Foto: iStock/ GMVozd

Man unterscheidet zwischen gelber, grüner und roter Currypaste.

Ob gelb, grün oder rot – selbstgemachte Currypasten bringen Schärfe in die Küche. Wir verraten Ihnen, welche Zutaten es braucht und wie Sie die Currymischung am besten einsetzen.

Rezepte der pikanten Küche arbeiten oftmals mit Curry. In unserem Ratgeber gibt's die besten Rezepte um die scharfen Currypasten und Tipps, wie Sie sie am besten in Ihren Ernährungsplan integrieren.

Currypaste selbst machen: scharfes Curry

Eine feurig scharfe Note darf bei einem frischen Curry nicht fehlen. Dabei kommt es auf die Farbe der Basiszutat Pfefferschote an. Während die grünen, schlanken Schoten als mild gelten, haben die kürzeren roten und die rundlichen, grünen Schoten mehr Schärfepotenzial. Die absolute Schärfe steckt in den orangefarbenen und gelben Schoten wie der Scotch Bonnet und der Habanero. Wer sich an die farbliche Orientierung hält, kann die verführerische Currymischung selbst zubereiten.

Diese Zutaten sind ein Muss

Neben den farblich ausgewählten Pfefferschoten kommen stets folgende Zutaten in die Paste: gekörnter Koriander, Senfkörner oder Senfmehl, schwarzer Pfeffer und Bockshornkleesamen. Diese rösten und anschließend mit dem Mörser pulverisieren. Hinzu kommen Ingwerpulver und gemahlener Kurkuma.

Chilis
Chilis

Grüne Paste sorgt für Frische

Zu den mit dem Rührstab zerkleinerten Chilis kommen feines Koriandergrün, Frühlingszwiebeln und ein kräftiger Schuss Kokosmilch. Aufgrund der frischen Zutaten ist die köstlich-frische grüne Paste im Gegensatz zu den handelsüblichen Produkten bei guter Kühlung nur wenige Tage haltbar.

Wem der Sinn nach einer moderaten, gelben Paste steht...

...der setzt auf die gelbe Fraktion der Jalapeños und die fein zerkleinerten Früchte von Serenade, Fresno oder Rawit. Wie bei der grünen Currypaste sind die gerösteten und gemörserten Zutaten Koriander, Senfkörner, schwarzer Pfeffer und Bockshornkleesamen die Basis. Ingwerpulver und Kurkuma runden die Mischung ab. Bei der gelben Paste darf es der Farbe wegen ein wenig mehr Kurkuma sein. Die Haltbarkeit liegt bei kühler Lagerung bei vier bis sechs Wochen.

Die Farbe Rot sagt: Achtung!

Die Pfefferschoten der Sorten Scotch Bonnet und Habanero zeichnen sich durch den höchsten Gehalt an Capsaicin aus, das gilt besonders für getrocknete Exemplare. Diese werden mit dem Rührstab behandelt. Hinzu kommen die gerösteten und gemörserten Basiszutaten. Ein Plus an roter Farbe verleiht Paprikapulver. Die rote Paste ist wegen der trockenen Zutaten bis zu sechs Wochen haltbar.

Übrigens: Darum ist Chili so scharf und gesund!

Wissenswertes

Der Gegenpart von Schärfe ist Süße. Ist die rote Paste zu scharf, hilft ein Hauch Zucker, um die Mischung zu entschärfen.

Curry ist eine überwältigende Gewürzmischung, deren Stärken in ihrer Individualität liegen. Erlaubt ist, was gefällt. Es gibt unzählige Varianten, die Knoblauch, fermentierten Fisch, getrocknete Kräuter, Meersalz, Galgant, gemahlenen Kreuz- oder Schwarzkümmel, Zimt, geriebene Muskatnuss, getrocknete Zitrusschalen und andere Geschmacksnuancen enthalten.

Sind frische Zutaten bei der Zubereitung der Currypasten im Spiel, reduziert sich die Haltbarkeit.

Bei Currys kommt alles auf die richtigen Gewürze an. Auf unserer Themenseite Currys finden Sie köstliche Rezepte, wie dieses Hähnchen-Curry mit Kokosnuss oder unser pikantes Eier-Curry mit raffinierten Gewürzen.

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