Aktualisiert: 08.09.2020 - 17:42

Damit das Ergebnis stimmt Backhofen vorheizen: Diesen Fehler machen viele! Sie auch?

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Leckerer Kuchen oder duftendes frisch gebackenes Brot: Ob die Backwaren wirklich gelingen, darüber entscheidet tatsächlich auch, das richtige Vorheizen wurde.

Foto: iStock.com / photographizethis

Leckerer Kuchen oder duftendes frisch gebackenes Brot: Ob die Backwaren wirklich gelingen, darüber entscheidet tatsächlich auch, das richtige Vorheizen wurde.

Fans von frisch Gebackenem sollten nicht nur um die richtige Backzeit wissen, sondern vor allem wie ein Backofen richtig vorgeheizt wird. Die Details.

Sie lieben Überbackenes oder können es gar nicht abwarten die ersten Plätzchen zu backen? Dann sollten Sie wissen, was genau es mit dem richtigen Vorheizen des Backofens auf sich hat. Denn das ist gar nicht so klar, wie Sie vielleicht denken.

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Backhofen vorheizen: Mit diesem Fehler misslingen die Backwaren

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, warum das erste Blech Kekse noch so zart ist und die folgenden gar nicht mehr so toll aus dem Ofen kommen? Und wann das Vorheizen tatsächlich überflüssig ist? Die besten Tipps rund um den Backofen!

Backbleche haben in der Vorheizzeit in einem Backofen rein gar nichts zu suchen. Der Grund: Sie werden unnötigerweise mitaufgewärmt und das frisst zusätzliche Energie. Außerdem kann zum Beispiel zartes Gebäck auf einem angeheizten Backblech misslingen. Das liegt daran, dass es beim zimmerwarmen Teig, der auf ein brüllend heißes Backblech gelegt wird, zu einer Art Hitzeschock kommt, da der plötzliche Temperaturunterschied zu groß ist.

Die Folgen des Hitzeschocks: Entweder ist das Gebackene zu weich oder zu hart. Tiefkühlpizzen zum Beispiel werden eher trocken, Kuchenteig kann zäh werden.

Bei einem Rührkuchen in einer Form ist das Problem nicht so eklatant, da die Auflagefläche auf dem heißen Blech zu gering ist.

Gute Plätzchen backen: Eine Frage des Vorheizen

In der Weihnachtsbäckerei ist so manche Kleckerei... gar nicht so spaßig, wenn der Ofen falsch vorgeheizt wurde.

Die erste Plätzchenfuhre ist zart und knusprig, so wie sie sein soll, die anderen eher enttäuschend, denn hier wirken die gleichen Kräfte auf den Teig: Frisch ausgestochener Teig auf einem bereits sehr heißen Blech und schwupps... ist die ganze Kunst dahin. Der Temperaturschock hat die zweite und die folgenden Keksbleche verhunzt.

Arbeiten Sie, wenn möglich, mit verschiedenen Backblechen, damit das eine abkühlen kann, wenn das andere schon wieder im Ofen ist. Keine Lösung dagegen ist, das eine Blech immer wieder abkühlen zu lassen, bevor Sie die Plätzchen darauf drapieren. Das ist pure Energieverschwendung, kostet Geld und schadet der Umwelt.

Tipp: Wer gerne und viel backt, sollte überlegen, sich weitere Backbleche anzuschaffen.

Auf's Vorheizen können Sie verzichten, wenn...

Wussten Sie das? Manchmal müssen Sie den Ofen gar nicht aufheizen, selbst wenn es im Rezept oder auf der Packung steht. Beispiel Braten: Die gelingen ganz hervorragend, wenn sie in den noch kalten Ofen geschoben werden. Das gilt ebenso für andere Schmorgerichte. Auch normale Kuchen benötigen nicht immer eine Vorheizzeit.

Wenn das Gericht allerdings für eine genau vorgegebene Zeit in den Ofen muss, ist vernünftiges Vorheizen wichtig.

Bei Rezept-Angaben wie Umluftwärme ist ein Vorheizen meist ebenso wenig nötig. Anders verhält es sich bei Blätterteig und Brot.

Wie lange muss vorgeheizt werden?

Es gibt in der Regel eine Anzeige, bzw. ein Lämpchen, das ausgeht, wenn der Ofen die vorher eingestellte Temperatur erreicht hat, also ausreichend vorgeheizt ist.

Als Faustregel: Ca. 15 Minuten benötigt ein elektrischer Ofen, bis er vorgeheizt ist. Bleche und Backformen sind wie gesagt vorher zu entfernen. Bei Gasherden ist die benötigte Temperatur schneller erreicht.

Wichtig zu wissen: Da Backöfen unterschiedlich lange Zeit zum Vorheizen benötigen, steht in Zubereitungsanleitungen in der Regel die Zeit nach dem Vorheizen, also die reine Koch- oder Backzeit.

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