24.07.2020 - 20:58

Wie ist das eigentlich? Nachgehakt: Kann man Kartoffeln eigentlich einfrieren?

Was tun, wenn man zu viele Kartoffeln hat? Einfrieren? Oder doch lieber verbrauchen?

Foto: iStock.com/KarepaStock

Was tun, wenn man zu viele Kartoffeln hat? Einfrieren? Oder doch lieber verbrauchen?

So ein Gefrierfach ist schon etwas Feines. Der Kälte sei dank kann man vielen Lebensmitteln eine längere Haltbarkeit bescheren. Doch wie ist das eigentlich mit der liebsten Beilage der Deutschen? Kann man Kartoffeln einfrieren? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen.

Wie sagt man so schön? Manchmal sind die Augen größer als der Magen. Zack, hat man zu viele Kartoffeln gekocht. Oder aber, man ist besorgt um die Knollen in der Vorratskammer, die man einfach nicht schnell genug aufbrauchen kann. Wie ist es denn dann eigentlich? Kann man Kartoffeln einfrieren und dann einfach bei Bedarf auftauen und genießen? Bei uns gibt's die Antwort.

Kann man Kartoffeln einfrieren? Es kommt drauf an...

Aus welchem Grund auch immer man nun gedenkt, Kartoffeln einzufrieren: In manchen Fällen geht es – in anderen wiederum wird davon abgeraten. Glücklicherweise ist des Rätsels Lösung ganz simpel...

Rohe Kartoffeln besser nicht einfrieren

Das sind nun erstmal die schlechten Nachrichten: Wenn Sie rohe Kartoffeln aus dem Vorrat einfrieren wollten, um sie länger haltbar zu machen, sollten Sie besser drauf verzichten. Beim Einfrieren werden die Knollen – logischerweise – auf sehr niedrige Temperaturen gebracht. Doch bei Minustemperaturen wandelt sich die Stärke der Kartoffeln in Zucker um. Es entsteht ein eigenartiger, süßer Geschmack, der kaum jemandem zusagt und tatsächlich mit dem typischen Kartoffel-Geschmack so gar nichts mehr zu tun hat.

Darüber hinaus zerstört die Kälte beim Einfrieren die Zellstruktur der Knollen. Beim Auftauen bleibt meist nicht mehr als eine matschige, gar glasige Konsistenz. Das alles sieht nicht nur eher unappetitlich aus, es schmeckt auch nicht. Aber immerhin: Weder Geschmack noch Optik sind gesundheitlich bedenklich.

Gekochte Kartoffeln können eingefroren werden

Immerhin: Zwar sollten rohe Kartoffeln besser nicht eingefroren werden, aber bei gekochten Knollen ist das glücklicherweise kein Problem. Das sind doch mal richtig gute Nachrichten, wenn mal wieder zu viele Kartoffeln zum Sonntagsbraten gekocht wurden. Geschälte Kartoffeln können im Ganzen, in Scheiben oder in groben Stücken problemlos ins Gefrierfach wandern.

Mit frischen Knollen kann die aufgetaute Ware dann zwar nicht mithalten, aber immerhin eignet sie sich für die Zubereitung von Suppen, Pürees oder auch Aufläufen. So bekommen zu viel gekochte Kartoffeln noch eine "Aufgabe" und es erschließt sich eine weitere Option: Wenn Sie zu viele rohe Kartoffeln im Haus haben, dann kochen Sie diese einfach vor und frieren sie dann ein. Am besten gelingt dies übrigens luftdicht verschlossen in einem Gefrierbeutel.

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Nun, da die Frage geklärt ist, ob und in welchen Fällen Kartoffeln eigentlich eingefroren werden können, gilt es, die Kochlöffel zu schwingen! In unserer Bildergalerie haben wir Ihnen einige unserer liebsten Rezepte mit der tollen Knolle zusammengestellt. Schauen Sie mal:

Viele weitere Ratgeber sowie tolle Rezepte für Knollen-Hits wie Kartoffelsuppe oder auch Kartoffelsalat finden Sie auf unseren Themenseiten.

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