20.06.2020 - 13:56

Gesund durch den Sommer ACHTUNG: Diese Lebensmittel besser nicht grillen!

Die Deutschen grillen gerne. Aber bei der Auswahl der Zutaten sollte Vorsicht an den Tag gelegt werden.

Foto: iStock.com/Ivanko_Brnjakovic

Die Deutschen grillen gerne. Aber bei der Auswahl der Zutaten sollte Vorsicht an den Tag gelegt werden.

Einfach auf den Grillrost legen, was das Herz begehrt? Das stimmt leider nicht ganz, den manche Lebensmittel können sogar eine Gesundheitsgefahr darstellen!

Das Grillen ist hierzulande eine der beliebtesten Zubereitungsformen für Lebensmittel verschiedenster Art. Kein Wunder, dass die Grill-Saison von vielen ausgiebig zelebriert wird. So sehr man Köstlichkeiten vom Rost aber auch liebt: ALLES sollte man nicht auf dem Grill zubereiten. Lesen Sie im Folgenden, welche Lebensmittel Sie besser nicht grillen sollten.

Diese Lebensmittel nicht grillen: Es besteht Gesundheitsgefahr!

Steak, Haloumi, Würstchen und Gemüse – klassische Zutaten, die beim Grillen nicht fehlen dürfen. Man einer kommt aber auch auf ganz andere, kreativere Ideen oder plant gar, den Rost für die Verwertung von übriggebliebenen Essensresten zu verwenden. So viel Kreativität man auch an den Tag legen kann: Es gibt Nahrungsmittel, die Sie besser nicht grillen sollten, da sie sogar zur Gesundheitsgefahr werden können.

Würstchen und Fleisch, ja – aber nicht alle Sorten!

Ohne jede Frage: Würstchen und Fleisch im Allgemeinen gehören zu einem formvollendeten Grillabend einfach dazu. Aber das gilt nicht für jede Form von Wurst und Fleisch! Geräuchtertes oder gepökeltes Fleisch hat auf dem Rost nichts verloren, da sie in der Regel Nitritpökelsalze enthalten. Bei hohen Temperaturen könnten sie zusammen mit dem Fleischeiweiß gar krebserregende Substanzen wie etwa Nitrosamine bilden. Das wiederum erhöht das Risiko für Speiseröhren- oder Darmkrebs.

Kurzum: Wiener Würstchen, Fleischwurst, Bockwurst, Kassler und Schinken (gekocht, roh und auch Hinterschinken) sollten nicht gegrillt werden.

Nitritpökelsalze müssen nicht unbedingt in der Zutatenliste aufgeführt werden, bzw. sind nicht in jedem Fall deutlich gekennzeichnet. Oft verbergen sie sich auch hinter Begriffen wie "(jodiertes) Kochsalz" oder auch "Konservierungsstoff E250". Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie beim Kauf einfach gleich auf Produkte zurückgreifen, die auch klar als Grill- bzw. Bratwürste gekennzeichnet sind. Und auch beim speziell fürs Grillen angebotenen, marinierten Fleisch müssen Sie ein wenig Vorsicht an den Tag legen...

Mariniertes Fleisch: Nicht direkt auf den Rost

Es erscheint einem ja eigentlich wie die logischste Sache der Welt: Wer mariniertes Grillfleisch kauft, kann dieses auch ohne weiteres Nachdenken auf dem Rost zubereiten. Leider stimmt das so nicht. Sobald die Marinade in die Glut tropft, könnten gefährliche Stoffe entstehen, zum Beispiel Benzpyrene, die als krebserregend gelten. Hier ist es nicht der Verzehr selbst, der gefährlich werden kann, sondern der Rauch, der möglicherweise eingeatmet wird. Der selbe Effekt entsteht übrigens auch beim Elektrogrill, wenn Fett bzw. Marinade mit den Heizstäben in Berührung kommen.

Daher gilt: Bereiten Sie Mariniertes (egal, ob Fleisch, Käse oder Gemüse) besser in einer speziellen Grillschale aus Aluminium zu. Macht sich später auch besser bei der Reinigung des Rosts.

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Aluminiumschalen: Vorsicht bei diesen Zutaten

Es gilt übrigens außerdem zu beachten, dass die Grillschale nur dann etwas bringt, wenn die Marinade keine säurehaltigen Elemente oder eine Sallake enthält. In diesem Fall sind insbesondere Aluminium-Schalen nicht zu empfehlen. Bei hohen Temperaturen reagieren Salze wie auch Säuren mit dem Aluminium und können die sogenannten Aluminiumione herauslösen, die beim Essen als gesundheitlich stark bedenklich gelten.

Also: Würziger Feta, Früchte wie Ananas und Äpfel sowie Tomaten und auch mit Zitronensaft besprenkelter Fisch sollten nicht in der Aluminiumschale, sondern in Edelstahlschalen oder speziellen Grillpfannen zubereitet werden.

Bitte auf das richtige Fett achten

Oft kommt beim Grillen Fett zum Einsatz – vor allem gerne Butter oder Kräuterbutter, wegen des köstlichen Eigengeschmacks. Manch einer bepinselt also vor dem Grillen Fleisch, Maiskolben und Co mit flüssiger Butter und drapiert das Ganze so auf dem Grill. Keine besonders gute Idee: Butter ist für sich genommen ziemlich hitzeempfindlich. Erreicht sie hohe Temperaturen, können die enthaltenen Fettsäuren oxidieren und damit krebserregende Stoffe bilden.

Beachten Sie: NACH dem Grillen können Sie Ihre Nahrungsmittel durchaus mit Butter bestreichen, nicht aber davor. Brauchen Sie das Fett für den Garprozess auf dem Rost, wählen Sie bitte eine hitzebeständige Variante, etwa Rapsöl. Einen genauen Überblick, welches Öl sich für welchen Zweck eignet, finden Sie hier.

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Ja, das Grillen ist schon eine kleine Kunst für sich – und manche Dinge sollte man wirklich besser beachten, damit aus dem kulinarischen Event keine Falle für Ihre Gesundheit wird. Dazu gehört ganz klar, dass man manche Lebensmittel besser nicht grillen sollte. Welches Gimmick Ihnen übrigens bei Steak-Grillen eine wahre Freude sein wird, zeigen wir Ihnen im Video:

Mit diesem Gimmick gelingt dir das beste Steak auf dem Grill

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Lust auf ein paar tolle Ideen vom Rost? In unserer Galerie haben wir einige Rezepte für Sie zusammengestellt:

Alle weiteren Artikel rund um den perfekten Grillabend finden Sie auf unserer umfangreichen Themenseite.

Quelle: bundesregierung.de

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