Aktualisiert: 09.06.2020 - 10:40

Das macht den Unterschied Tafel-, Quellwasser und Co: Diese Wasserarten gibt es

Von Spot-on-news

Mineralwasser vs. Leitungswasser: Was ist gesünder?

Mineralwasser vs. Leitungswasser: Was ist gesünder?

Muss es unbedingt Mineralwasser sein oder tut es nicht auch Leitungswasser? Was ist besser? Erfahren Sie mehr im Video!

Beschreibung anzeigen

Trinkwasser ist besonders wichtig für unseren Körper, da es es uns mit Nährstoffen wie Calcium, Magnesium und Natrium versorgt. Doch worauf müssen wir achten, und wann ist ein Wasser gut?

Die einen mögen es mit Sprudel, die anderen ohne. Für wieder andere muss es naturbelassen sein oder einen therapeutischen Nutzen haben. Gar nicht so leicht, da den Überblick über die vielen Wasserarten zu behalten.

Wasserarten: Die verschiedenen Sorten des Trinkwassers

Mindestens zwei Liter soll der Mensch pro Tag trinken, damit es zu keinem Flüssigkeitsmangel kommt und der Elektrolyt-Haushalt des Körpers im Gleichgewicht bleibt.

Klar, dass es da nicht irgendein Wasser sein darf, es muss sogenannte Trinkwasser-Qualität haben. Das bedeutet, es muss einen bestimmten Reinheitsgrad aufweisen, um für den menschlichen Genuss geeignet zu sein.

Dabei kann es aus Grund-, Oberflächen-, Niederschlags- oder Meerwasser stammen. Wichtig ist, dass es den hygienischen und mikrobiologischen Mindestanforderungen entspricht. In der sogenannten Trinkwasserverordnung sind dazu Grenzwerte von Stoffen wie Blei, Nitrit oder Sulfit festgelegt.

Künstlich hergestellt: Tafelwasser

Tafelwasser wird industriell hergestellt und kann aus Leitungswasser oder natürlichem Mineralwasser sein. Es darf nicht die Kennzeichnung "natürlich" enthalten, da es keiner Quelle entnommen wird.

Stoffe wie Sole, Salz und Kohlensäure können aber zugesetzt sein, amtlich zugelassen muss es allerdings nicht werden. Um die Hygienestandards und Trinkwasservorschriften kommen die Hersteller natürlich nicht herum.

Über den Ursprung des Quellwasser

Wie der Name schon sagt, muss dieses Wasser seinen Ursprung in einer sprichwörtlichen Quelle haben. Es hat jedoch weniger strenge gesetzliche Anforderungen zu erfüllen als natürliches Mineralwasser.

Denn obwohl Quellwasser nach absoluter Reinheit klingt, muss die Quelle laut Verbraucherzentrale nicht vor Verunreinigungen geschützt sein. Trinkwasserqualität sollte es aber in jedem Fall haben.

Mineralwasser mit hohem Qualitätsstandard

Natürliches Mineralwasser ist von ursprünglicher Reinheit und stammt aus einer unterirdischen, geschützten Quelle. Abgefüllt wird direkt vor Ort oder zumindest in unmittelbarer Nähe. Diese Wasserart unterliegt den strengsten Hygiene- und Qualitätsstandards.

Während der Verarbeitung sind nur wenige Behandlungsverfahren erlaubt. Die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO) legt fest, was ein Mineralwasser ausmacht, wie verpackt und etikettiert wird.

Arzneimittel: Heilwasser

Heilwasser wird als Arzneimittel eingestuft und muss daher durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen sein. Damit das passiert, werden im Vorfeld Studien und Untersuchungen gemacht, die vorbeugende oder heilende Eigenschaften belegen.

Wann, wie und in welchen Mengen das Wasser konsumiert wird, sollte am besten mit einem Arzt abgesprochen werden.

______________

Sie schaffen es nicht, mehr zu trinken? Hier gibt es zehn Tipps, mit denen Sie sich ausreichendes Trinken leicht angewöhnen und es nicht mehr vergessen.

Erfahren Sie außerdem, wann der ist.

Entdecken Sie weitere Ratgeber rund um gesundes Trinken auf unserer Themenseite Mineralwasser.

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen
Eine Webseite der FUNKE Mediengruppe