26.03.2020 - 10:01

Quarantäne? Ausgangssperre? Rezepte aus dem Vorrat: Gut Kochen während der Corona-Krise

Aus vielen Dingen, die der Vorratsschrank zu bieten hat, lassen sich köstliche Gerichte zaubern.

Foto: iStock/Valeriy_G

Aus vielen Dingen, die der Vorratsschrank zu bieten hat, lassen sich köstliche Gerichte zaubern.

Manchmal kann es unvermittelt zu Notsituationen kommen – wie gerade jetzt, in Zeiten des Coronavirus und von Ausgangssperren. Die Vorräte sind womöglich schon im Haus, doch: Was soll man daraus bloß Leckeres kochen? Wir hätten da ein paar Ideen für Sie. Perfekt auch für all jene, die in häuslicher Quarantäne sein müssen.

Es ist derzeit das vorherrschende Thema: Das Coronavirus und die damit verbundene Krise weltweit. Unzählige Menschen haben bereits Vorräte an Lebensmitteln gekauft und gebunkert, viele befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne. Gerade für Letztere gilt: Der Weg in den Supermarkt oder ins Restaurant ist keine Option. Es muss also mit Zutaten gekocht werden, die im Haus sind. Doch da fehlt es oft an frischem Gemüse und/oder Fleisch – was längst kein Grund ist, nur noch Fertiggerichte (insofern vorhanden) in sich hineinzuschaufeln. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Rezepte vor, die Sie mit Zutaten aus dem Vorrat kochen können – perfekt während der Corona-Krise.

Einfache Rezepte aus dem heimischen Vorrat

Wer sich auf Krisenzeiten vorbereitet, der kauft im Supermarkt vor allem eines: haltbare Lebensmittel, die nicht schnell verderben und sich gut lagern oder einfrieren lassen. Zwar kann man daraus nicht gerade ein knackig-frisches Menü zubereiten, aber dennoch lecker und auch recht ausgewogen essen.

Vorrats-Gerichte mit Kartoffeln und Kartoffelpüree

Richtig gelagert zählt die Kartoffel durchaus zu den haltbaren Lebensmitteln. Und Kartoffeln sind nicht nur sehr gesund und sättigend, man kann sie auch herrlich verschieden zubereiten. Angebraten mit Zwiebeln und Speck werden tolle Bratkartoffeln aus dem Ganzen – und sowohl Speck, als auch Zwiebeln sind lange haltbar.

Auch können Sie über ein einfaches Kartoffelgratin nachdenken. Für das Grundrezept sind nur wenige Zutaten von Nöten, darunter Sahne und Butter. Während sich Letzteres im Kühlschrank ebenfalls lange hält, können Sie statt frischer Sahne auch die H-Variante wählen und schon sind Sie auf der sicheren Seite. Wenn Sie auf Käse nicht verzichten wollen, dann hoffen wir, dass Sie beim Vorratskauf an Hartkäse (z.B. Parmesan oder Pecorino) gedacht haben – der bleibt im Kühlschrank nämlich sehr lange frisch, insofern er am Stück gekauft und nur nach Bedarf gerieben wird. Sie können das Kartoffelgratin außerdem mit Zutaten aufpeppen, die Sie noch im Haus haben – etwa Dosen- oder TK-Gemüse, Speck oder Würstchen aus Glas und Dose.

Noch ein Klassiker, bei dem Sie ganz sicher nicht das Gefühl haben, aus der Vorratsküche zu speisen: Wie wäre es denn mit einem Kartoffelpüree (auch aus der Tüte) mit TK-Fischstäbchen, TK-Spinat und Ketchup? Ganz einfach, schnell gemacht und schmeckt Kindern und Erwachsenen gleichermaßen!

Und nun noch ein kleiner Geheimtipp: Wussten Sie, dass Kartoffelpüree-Pulver auch hervorragend dazu geeignet ist, eine Suppe zu kochen? Manchmal fehlt es dann doch an frischen Kartoffeln, was aber nicht bedeuten muss, dass man auf eine deftige Kartoffelsuppe verzichten muss. Bereiten Sie das Püree einfach nach Packungsanleitung zu – und gießen anschließend heiße Gemüsebrühe auf. Wie viel genau Sie da nehmen, hängt ganz davon ab, wie sämig Sie Ihre Suppe mögen. Die Blitz-Kartoffelsuppe können Sie natürlich ganz nach Belieben verfeinern. Experimentieren Sie mit Kräutern und Gewürzen (Muskatnuss!!!), oder fügen Sie weitere Zutaten hinzu. Ein Schluck Sahne verleiht dem Ganzen besondere Cremigkeit. Gegartes Gemüse oder in Scheiben geschnittene Würstchen geben dem Gericht mehr Substanz und machen satt. EInfach ausprobieren!

Essen in Krisenzeiten: Leckeres mit Pasta

Nudeln in allen Varianten stehen bei den Deutschen ganz hoch im Kurs. Das Praktische daran: Nudeln kann man hervorragend auf Vorrat kaufen, weil sie sich toll lagern lassen. In Zeiten von Coronavirus, Quarantäne und Co kann man es sich natürlich der Situation entsprechend einfach machen und eine der in unzähligen Varianten angebotenen Fertigsoßen dazu reichen. Ob zum Anrühren, im Tetra-Pack oder im Glas – genügend Auswahl ist theoretisch gegeben.

Diese Varianten haben aber auch öfters einen Nachteil: Man weiß nicht genau, welche Inhaltsstoffe enthalten sind – oftmals spielen Geschmackverstärker eine Rolle.

Wir haben da aber auch ein paar Ideen für Sie, mit denen Sie Ihre Soße ganz einfach selbst machen können. Der absolute Klassiker: Nudeln mit Tomatensoße! Für dieses Rezept brauchen Sie hauptsächlich Dosentomaten, Knoblauch und Gewürze – und trotzdem schmeckt es sagenhaft gut.

Kaum mehr Zutaten braucht übrigens dieses Rezept für Pasta all'amatriciana – wobei Sie sich hier noch über Speckwürfel freuen dürfen. Ideal, wenn Sie auf Fleisch nur ungern verzichten wollen, denn: Speck (insbesondere am Stück gekauft) hält sich gekühlt sehr lange.

Kreative Reis-Rezepte auch in der Quarantäne

Ja, auch als Reis-Fan müssen Sie nicht auf Ihre Lieblingsbeilage verzichten! Reis ist eine tolle Lager-Ware und mit den richtigen Zutaten verleihen Sie dem Ganzen das gewisse etwas. Einfachste Variante: die Risi-Bisi-Pfanne. Im Prinzip genügt es dafür, gekochten Reis mit Erbsen, Möhren (TK oder Dose), Butter und Parmesan in einer Pfanne zu vermengen und mit Gewürzen abzuschmecken. So einfach, so köstlich!

Wenn es etwas "Edles" sein soll, können Sie sich natürlich auch ein Risotto zubereiten. Wer zufällig noch ein paar Safran-Fäden im Gewürzregal hat, der kann zum Beispiel italienisches Risotto alla milanese auftischen. Mit der Wunderzutat Parmesan, Zwiebel und Butter haben Sie alles Wichtige bereits parat. Und der Geschmack ist einfach himmlisch!

Zur Übersicht: In unserer Bildergalerie haben wir viele weitere Rezepte für Sie zusammengestellt, die Sie aus den heimischen Vorräten zubereiten können. Da kommt sicher keine Langeweile auf!

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Sie fragen sich, was Sie für eine Notfall-Situation wie Coronavirus und Co sonst noch im Haus haben sollten? Bei uns erfahren Sie es. Übrigens ist es nicht notwendig, nun wild Hamsterkäufe zu tätigen. Gerade erst bestätigte Bundesernährungsministerin Julia Klöckner, dass keine Versorgungsengpässe durch das Coronavirus erwartet werden.

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