Aktualisiert: 27.10.2020 - 14:06

Was tun beim nächsten Lockdown? Corona-Krise: Wir haben tolle Rezepte – direkt aus dem Vorrat

Aus vielen Dingen, die der Vorratsschrank zu bieten hat, lassen sich köstliche Gerichte zaubern.

Foto: iStock.com/Valeriy_G

Aus vielen Dingen, die der Vorratsschrank zu bieten hat, lassen sich köstliche Gerichte zaubern.

Und es geht wieder los: Die zweite Corona-Welle hält die Welt in Atem – viele fürchten einen nächsten Lockdown. Höchste Zeit also, die Vorräte aufzustocken. Wir verraten Ihnen, was Sie daraus zaubern können.

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen des Coronavirus. Nachdem das Infektionsgeschehen über den Sommer hinweg verhältnismäßig mild verlief, schlägt nun die zweite Welle zu – mit noch drastischeren Zahlen als zu Beginn der Pandemie selbst. Und so beginnt das Spiel von vorne: Menschen stocken ihre Vorräte auf und sorgen dafür, dass die Küchenschränke gut gefüllt sind. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel in Zeiten wie diesen unbedingt in den Vorrat gehören – und dazu tolle Rezepte, was Sie aus Corona-Vorräten kochen können!

Wegen des Coronavirus haben unzählige Menschen bereits Vorräte an Lebensmitteln gekauft und gebunkert, einige befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne. Gerade für die gilt: Der Weg in den Supermarkt oder ins Restaurant ist keine Option. Es muss also mit Zutaten gekocht werden, die im Haus sind. Doch da fehlt es oft an frischem Gemüse und/oder Fleisch – was längst kein Grund ist, nur noch Fertiggerichte (sofern vorhanden) essen zu müssen. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Rezepte vor, die Sie mit Zutaten aus dem Vorrat kochen können – perfekt während der Corona-Krise.

Corona: Kochen aus dem Vorrat – mit diesen Rezepten

Noch ist nicht ganz klar, ob es einen Lockdown wie zu Beginn der Pandemie geben wird – vor allem auch in welcher Schärfe dies stattfinden würde. Fakt ist aber: Jeder Gang zum Supermarkt oder ins Restaurant ist mit Vorsicht zu genießen. Kaum verwunderlich also, dass die Menschen wieder ihre Vorräte aufstocken, falls der schlimmste Fall eintritt. Das ist auch ratsam, sollte man sich wirklich infizieren und infolgedessen nicht einkaufen gehen können.

Aber: Das ist kein Aufruf zu einem Hamsterkauf, wie viele Menschen ihn praktizieren. Achten Sie einfach darauf, dass Sie bestimmte Dinge im Haus haben. Auch Abwechslung ist gefragt – schließlich will keiner tagelang Nudeln mit Ketchup essen. Generell empfehlen sich haltbare Lebensmittel, die nicht schnell verderben und sich gut lagern oder einfrieren lassen. Zwar kann man daraus nicht gerade ein knackig-frisches Menü zubereiten, aber dennoch lecker und auch recht ausgewogen essen.

Vorrats-Gerichte mit Kartoffeln und Kartoffelpüree

Richtig gelagert zählt die Kartoffel durchaus zu den haltbaren Lebensmitteln. Und Kartoffeln sind nicht nur sehr gesund und sättigend, man kann sie auch herrlich verschieden zubereiten. Angebraten mit Zwiebeln und Speck werden tolle Bratkartoffeln aus dem Ganzen – und sowohl Speck, als auch Zwiebeln sind lange haltbar.

Auch können Sie über ein einfaches Kartoffelgratin nachdenken. Für das Grundrezept sind nur wenige Zutaten von Nöten, darunter Sahne und Butter. Während sich Letzteres im Kühlschrank ebenfalls lange hält, können Sie statt frischer Sahne auch die H-Variante wählen und schon sind Sie auf der sicheren Seite. Wenn Sie auf Käse nicht verzichten wollen, dann hoffen wir, dass Sie beim Vorratskauf an Hartkäse (z.B. Parmesan oder Pecorino) gedacht haben – der bleibt im Kühlschrank nämlich sehr lange frisch, insofern er am Stück gekauft und nur nach Bedarf gerieben wird. Sie können das Kartoffelgratin außerdem mit Zutaten aufpeppen, die Sie noch im Haus haben – etwa Speck oder Würstchen aus Glas und Dose sowie Gemüse, das in den verschiedensten Varianten in der Dose und auch als TK-Ware angeboten wird. Kaufen Sie einfach ein paar verschiedene Sorten – schon haben Sie Abwechslung und es wird auch für andere Supermarkt-Kunden nicht knapp an einer Zutat.

Noch ein Klassiker, bei dem Sie ganz sicher nicht das Gefühl haben, aus der Vorratsküche zu speisen: Wie wäre es denn mit einem Kartoffelpüree (gern auch mal aus der Tüte) mit TK-Fischstäbchen, TK-Spinat und Ketchup? Ganz einfach, schnell gemacht und schmeckt Kindern und Erwachsenen gleichermaßen!

Und nun noch ein kleiner Geheimtipp: Wussten Sie, dass Kartoffelpüree-Pulver auch hervorragend dazu geeignet ist, eine Suppe zu kochen? Manchmal fehlt es dann doch an frischen Kartoffeln, was aber nicht bedeuten muss, dass man auf eine deftige Kartoffelsuppe verzichten muss. Bereiten Sie das Püree einfach nach Packungsanleitung zu – und gießen anschließend heiße Gemüsebrühe (Instant-Ware) auf. Wie viel genau Sie da nehmen, hängt ganz davon ab, wie sämig Sie Ihre Suppe mögen. Die Blitz-Kartoffelsuppe können Sie natürlich ganz nach Belieben verfeinern. Experimentieren Sie mit Kräutern und Gewürzen (Muskatnuss!!!), oder fügen Sie weitere Zutaten hinzu. Ein Schluck Sahne verleiht dem Ganzen besondere Cremigkeit. Gegartes Gemüse oder in Scheiben geschnittene Würstchen geben dem Gericht mehr Substanz und machen satt. Einfach ausprobieren!

Essen in Krisenzeiten: Leckeres mit Pasta

Nudeln in allen Varianten stehen bei den Deutschen ganz hoch im Kurs. Das Praktische daran: Nudeln als Trockenware lässt sich hervorragend lagern und wird in schier unendlichen Varianten zum Kauf angeboten. Es müssen ja auch wirklich nicht immer Spaghetti oder Penne sein – greifen Sie auch mal zu anderen Sorten, etwa zu Orecchiette oder zur Trendpasta aus Hülsenfrüchten. So haben Sie mehr Auswahl und für die anderen Käufer bleibt auch genug übrig.

In Zeiten von Coronavirus, Quarantäne und Co kann man es sich natürlich der Situation entsprechend einfach machen und zu Fertigsoßen aus der Tüte greifen. Auch hier gibt es eine beinahe erschlagende Auswahl – und viele dieser Gerichte lassen sich mit nur wenig Extra-Zutaten zubereiten. Außerdem gibt es da ja auch noch die Fertigsoßen aus dem Glas oder Tetra-Pack. Sie sehen: Langweilig sollte es nicht werden.

Diese Varianten aus Fertig-Produkten haben aber auch öfters einen Nachteil: Man weiß nicht genau, welche Inhaltsstoffe enthalten sind – oftmals spielen Geschmackverstärker eine Rolle. Wir haben da aber auch ein paar Ideen für Sie, mit denen Sie Ihre Soße ganz einfach selbst machen können. Der absolute Klassiker: Nudeln mit Tomatensoße! Für dieses Rezept brauchen Sie hauptsächlich Dosentomaten, Knoblauch und Gewürze – und trotzdem schmeckt es sagenhaft gut.

Kaum mehr Zutaten braucht übrigens dieses Rezept für Pasta all'amatriciana – wobei Sie sich hier noch über Speckwürfel freuen dürfen. Ideal, wenn Sie auf Fleisch nur ungern verzichten wollen, denn: Speck (insbesondere am Stück gekauft) hält sich gekühlt sehr lange.

Schmackhafte Reis-Gerichte auch in der Quarantäne

Ja, auch als Reis-Fan müssen Sie nicht auf Ihre Lieblingsbeilage verzichten! Reis ist eine tolle Lager-Ware und mit den richtigen Zutaten verleihen Sie dem Ganzen das gewisse etwas. Einfachste Variante: die Risi-Bisi-Pfanne. Im Prinzip genügt es dafür, gekochten Reis mit Erbsen, Möhren (TK oder Dose), Butter und Parmesan in einer Pfanne zu vermengen und mit Gewürzen abzuschmecken. So einfach, so köstlich!

Wenn es etwas "Edles" sein soll, können Sie sich natürlich auch ein Risotto zubereiten. Wer zufällig noch ein paar Safran-Fäden im Gewürzregal hat, der kann zum Beispiel italienisches Risotto alla milanese auftischen. Mit der Wunderzutat Parmesan, Zwiebel und Butter haben Sie alles Wichtige bereits parat. Und der Geschmack ist einfach himmlisch!

Zu guter Letzt: Was ist eigentlich mit Brot?

Wir alle wissen: So ein Speiseplan für den Tag gestaltet sich längst nicht nur aus warmen Hauptgerichten. Gerade die Deutschen können und wollen nicht ohne Brot und Gebäck. Aber gerade in Zeiten wie diesen kann es manchmal sein, dass man nicht regelmäßig zum Bäcker seines Vertrauens gehen und sich frische Backwaren kaufen kann. Um einem eventuellen "Brot-Notstand" in den eigenen vier Wänden entgegenzuwirken, haben Sie mehrere Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Kaufen Sie Brotwaren, die sich lange halten. Verschiedene Brötchen werden etwa als TK-Ware angeboten. Darüber hinaus gibt es auch Brotsorten, die sehr lange lagerbar sind. Dazu zählen zum Beispiel Knäckebrot, aber auch Pumpernickel. Aus letzterem können Sie sich zum Beispiel ein leckeres, belegtes Brot mit Avocado und Ei zubereiten.

Möglichkeit 2: Wer auf sein Lieblingsbrot vom Bäcker so gar nicht verzichten will, kann ja einfach mal zwei Laibe davon kaufen – und anschließend einfrieren. Hier verraten wir Ihnen, was Sie beim Einfrieren vone Brot und Kuchen beachten müssen.

Möglichkeit 3: Ganz klar – selbst backen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem frischen Bauernbrot oder auch herrlichen Brötchen frisch aus dem Ofen? Viele dieser Rezepte erfordern allerdings das Triebmittel Hefe – und das hat manch einer nicht im Hause. Wie praktisch, dass Sie auch die selbst zubereiten können. Wir haben da ein Hefe-Rezept mit nur 3 Zutaten für Sie und verraten Ihnen außerdem gern, wie Sie sogar aus Bier Hefe selbst machen können.

Zur Übersicht: In unserer Rezept-Galerie haben wir viele weitere Gerichte für Sie zusammengestellt, die Sie aus den heimischen Vorräten zubereiten können. Da kommt sicher keine Langeweile auf!

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Sie fragen sich, was Sie für eine Notfall-Situation wie Coronavirus und Co sonst noch im Haus haben sollten? Bei uns erfahren Sie es. Aktuell ist es noch noch ganz klar, wie es weiteregehen wird. Es wird gemunkelt, Angela Merkel könne einen "Lockdown light" vorbereiten.

Leider gibt es nach all den Monaten der Pandemie auch einige Mythen rund um das Virus, die verunsichern und Angst machen. Einige von ihnen wurden bereits entlarvt! Schauen Sie ins Video:

Corona Mythen: Diese 5 Gerüchte sind bereits entlarvt
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