07.06.2019

So klappt's immer Der perfekte Eischnee in 7 Schritten

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Der perfekte Eischnee gelingt Ihnen, wenn Sie unsere sieben Schritte sorgfältig befolgen.

Foto: imago images/Westend61

Der perfekte Eischnee gelingt Ihnen, wenn Sie unsere sieben Schritte sorgfältig befolgen.

Ohne ihn gäbe es weder Baiser noch Soufflé – der Eischnee. Mit diesen schlauen Kniffen gelingt der lockere Luftikus garantiert.

Eischnee, oder auch Eiweißschnee genannt, ist eine schaumige Masse, die durch das Schlagen von Eiklar entsteht. Doch nicht jedem gelingt das süße Topping auf Anhieb – deshalb verraten wir Ihnen, wie Sie in 7 Schritten zum Eischnee gelangen!

Der perfekte Eischnee in 7 Schritten

Wussten Sie, dass Eischnee zu ca. 90 % aus Wasser und zu 10 % aus Proteinen besteht? Diese Zusammensetzung verleiht dem Eiklar seine hohe Viskosität und ermöglicht so das Festhalten von eingebrachten Luftblasen.

Befolgen Sie von nun an die folgenden Schritte, gelingt Ihnen der süße Schnee garantiert:

  1. Eier penibel trennen. Für den Eischnee das Eiweiß vom Eigelb trennen. Achten Sie darauf, dass keine Eigelb-Reste im Eiklar zurückbleiben. Schon kleine Spuren sorgen dafür, dass der Eischnee nicht richtig fest wird.
  2. Immer sauber bleiben. Schüssel und Rühraufsätze des Mixers müssen sauber und fettfrei sein, sonst bleibt das Eiweiß flüssig. Verwenden Sie am besten eine Metallschüssel, da sie besser zu reinigen ist als ein Plastikgefäß. Die Schüssel und den Rühraufsätze mit Küchenpapier und ein paar Spritzern Zitronensaft abreiben.
  3. Die richtige Temperatur. Für die Zubereitung von Eischnee sollten die Eier Zimmertemperatur haben. Nur dann bindet das Eiweiß die Luft beim Aufschlagen optimal ein und kann so sein Volumen maximal vergrößern.
  4. Geschwindigkeit langsam steigern. Beim Aufschlagen erst langsam rühren und dann allmählich die Geschwindigkeit steigern. Am besten 1-2 Minuten auf mittlerer Stufe rühren und dann auf höchster Stufe weiterrühren, bis sich feine Eischneespitzen bilden.
  5. Helfer für mehr Stabilität. Eine Prise Salz oder ein Spritzer Zitronensaft beschleunigen das Festwerden von Eischnee. Zucker sorgt dafür, dass der Eischnee länger in Form bleibt. Den Zucker am besten nach und nach zugeben, wenn der Eischnee schon schaumig geschlagen ist, aber sich noch keine Spitzen gebildet haben. Dann weiterschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat.
  6. Schnitt-Test machen. Um zu prüfen, ob der Eischnee fest genug ist, können Sie mit einem Messer durch den Eischnee schneiden: Bleibt der Schnitt sichtbar, ist die richtige Konsistenz erreicht. Mutige können die Schüssel mit dem Eischnee auch umdrehen. Bleibt alles drin, ist er perfekt.
  7. Schnell verarbeiten. Den Eischnee sollten Sie sofort weiterverarbeiten (zum Beispiel zu leckeren Pavlovas mit Erdbeeren), da er sonst zusammenfällt und wieder flüssig wird. Wenn es doch mal länger dauert, unbedingt im Kühlschrank zwischenlagern.

Sie hätten gerne etwas Inspiration für leckere Pavlovas mit Erdbeeren? Wir haben für Sie die Zubereitung in einem Video zusammengefasst:

Pavlova mit Kirschen

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Mit Eischnee runden Sie so manche Torte ab. Ein Grund mehr, Sie mit weiteren Tortenrezepten zu inspirieren. Gerade im Sommer sind Erdbeer-, Zitronen- oder Rhababertorten besonders beliebt.

Probieren Sie doch mal die Erdbeer-Knusper-Torte mit Baiser aus. Oder wie wäre es mit einem saftigem Zitronenkuchen mit Baiserhaube oder aber dem Rhabarberkuchen mit Baiser?

Weitere Tortenrezepte sowie alles rund um schnelle Kuchen oder Dessertrezepte finden Sie auch auf unserer Themenseite.

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