26.04.2019

Doc Fleck Frühjahrsmüdigkeit: Rezepte mit Anti-Schlapp-Effekt

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Kochen gegen Frühjahrsmüdigkeit? Wir verraten Ihnen, wie Ihnen die Anti-Schlapp-Rezepte helfen können.

Foto: imago images / Westend61

Kochen gegen Frühjahrsmüdigkeit? Wir verraten Ihnen, wie Ihnen die Anti-Schlapp-Rezepte helfen können.

Während die Natur erwacht und aufblüht, fühlen wir uns irgendwie erschöpft. Aber dagegen lässt sich etwas unternehmen – Doc Fleck präsentiert Ihnen die besten Anti-Schlapp-Rezepte für den Frühling.

Liebe Leserinnen und Leser, da haben wir uns Monate nach dem Frühling gesehnt. Und nun könnten wir ihn glatt verschlafen. Viele von uns fühlen sich gerade müde, gereizt, haben Probleme, sich zu konzentrieren. Geht's Ihnen auch so? Mit diesen Rezepten gegen Frühjahrsmüdigkeit können Sie Frühlingsenergie tanken.

Rezepte gegen Frühjahrsmüdigkeit: Kohlrabi balanciert den Kreislauf aus

Die wechselhaften Temperaturen im Frühjahr sind für unseren Körper purer Stress: An wärmeren Tagen weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck nimmt ab. Kühlere Temperaturen bewirken das genaue Gegenteil. Bei so viel Hin und Her kann der Kreislauf schon mal verrückt spielen. Was jetzt hilft, sind Blutdruck regulierende Lebensmittel wie Kohlrabi, Cashew- und Sonnenblumenkerne. Und mit Walnüssen verbessern Sie die Sauerstoffaufnahme im Gehirn.

Der Kohlrabi-Apfel-Salat mit Käse und Walnüssen eignet sich beispielsweise besonders gut, um Ihren Kreislauf in Schwung zu bringen.

Regelmäßig Gute-Laune-Vitamine

So ein Schlapp-Gefühl drückt natürlich auch auf die Stimmung. Ihre Nerven brauchen darum reichlich B-Vitamine. Top-Quellen sind zum Beispiel Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen, Grünkern oder Auberginen. Wenn Sie dann noch natürliche Serotoninbildner (Serotonin nennt man auch das Glückshormon) in den Speiseplan einbauen, hat miese Laune keine Chance mehr: Kürbiskerne, Dinkel und Bananen gehören darum auf die Energie-Einkaufsliste.

Lecithin "schmiert" das Hirn

Wer im Frühling auch mit Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen hat, dem empfehle ich Lecithin. Diese fettähnliche Substanz wirkt wie ein Schmierstoff für unser Hirn und steigert die Leistungsfähigkeit. Sie steckt in Eiern, Soja und Buttermilch. Super in Sachen Lecithin ist auch Buchweizen. Die glutenfreien Körnchen kann man gekeimt (gibt's im Reformhaus und Bio-Laden) sogar roh essen. Einfach ins Müsli und auf den Salat streuen. Oder Sie machen daraus leckere Energieriegel, wie denBuchweizen-Energieriegel mit Schokolade und packen sich ein bisschen Fitness für unterwegs in die Handtasche.

Zitronenschale am besten zu jedem Essen

Mein absoluter Geheimtipp gegen Frühjahrsmüdigkeit ist Zitronenschale. Die wirkt entspannend, konzentrationsfördernd und sogar antidepressiv. Und das Beste: Sie passt fast immer. Mixen Sie die abgeriebene Schale oder die Zesten in Quarkspeisen, peppen Sie damit Dressings und Soßen auf oder streuen Sie sie, wie bei unseren Hackspieße mit Bohnen und Rote-Bete-Zaziki einfach zum Schluss auf fertige Gerichte. Damit keine Schadstoffe auf dem Teller landen, beim Kauf unbedingt auf Bio-Qualität achten.

Eine Frage, Doc Fleck...

Was hilft außer Ernährung gegen die Müdigkeit?

Bewegung an der frischen Luft – auch, wenn Sie sich gerade nicht danach fühlen. Sie kurbelt den Kreislauf an. Außerdem müssen wir nach der kalten Jahreszeit dringend unsere Vitamin D-Vorräte – unter anderem wichtig für starke Knochen – auffüllen. Unser Körper kann dieses Vitamin selbst bilden, wenn wir ausreichend Frühlingssonne tanken. Also: So oft wie möglich ab nach draußen! Und wenn das gerade nicht geht, verraten wir Ihnen hier zehn Lebensmittel mit besonders viel Vitamin D.

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Liebe Leserinnen und Leser, bitte lassen Sie sich meine Muntermacher schmecken. Der Frühling ist zum Verschlafen viel zu schön!

Auf unserer Themenseite Naturheilkunde können Sie sich über weitere Lebensmittel und Pflanzen informieren, die Ihrem Körper helfen.

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