27.07.2018

Finger weg! Diese Dinge sollten Sie im Restaurant nicht bestellen

Diese vier Dinge sollte man im Restaurant besser nicht bestellen
Mi, 02.05.2018, 08.19 Uhr

Diese vier Dinge sollte man im Restaurant besser nicht bestellen

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Eigentlich sollte ein Besuch im Restaurant ja etwas Schönes sein. Wenn im Anschluss Bauchschmerzen und Co. plagen, dann weiß man aber schnell: Man hat etwas Schlechtes gegessen. Wir verraten Ihnen, welche Dinge Sie im Restaurant besser nicht bestellen sollten.

Restaurant-Besuche gehören für viele zum alltäglichen Leben dazu. Ein- oder mehrere Male im Monat besucht man das Lieblingslokal. Doch da kann man einige Dinge falsch machen. Manche Lebensmittel schaden Ihrer Gesundheit, andere Ihrem Geldbeutel. Wir verraten Ihnen, welche Dinge Sie im Restaurant besser nicht bestellen sollten und warum.

Diese Dinge lieber nicht Im Restaurant bestellen: Manche Lebensmittel können gefährlich sein

Sie waren im Restaurant essen und quälten sich im Anschluss mit Übelkeit und Durchfall? Wenn es Ihnen schon einmal so ging, kann das an den Dingen liegen, die Sie bestellt haben. Diverse Forscher und Anwälte haben sich mit der Thematik auseinandergesetzt und in Studien veröffentlicht, was Sie in Restaurants lieber nicht bestellen sollten.

US-Anwalt Bill Marler hat sich auf Lebensmittelvergiftungen spezialisiert und erklärte kürzlich gegenüber dem "Business Insider", was Sie im Restaurant besser nicht essen sollten.

1. Bestellen Sie besser keinen Salat

Viele Menschen bestellen im Restaurant einen knackigen Salat – ob nun als Vorspeise, Hauptgericht oder in Form eines leckeren Beilagensalats. Dieser Usus kann allerdings schnell gefährlich für die Gesundheit werden, so US-Anwalt Bill Marler, der sich auf Lebensmittelvergiftungen spezialisiert hat, kürzlich gegenüber dem "Business Insider".

Demnach bestehen Salate – je nach Komposition – aus meist rohen Lebensmitteln, die auf verschiedenen Wegen kontaminiert werden können. Besonders riskant seien Salate, die bereits fertig geschnitten vom Lieferanten stammen. "Ich würde eher Sushi als Salat essen", verriet der Experte und fügte hinzu: "Ich würde Sushi nicht im Supermarkt kaufen, aber ich habe es bereits in guten Sushi-Restaurants gegessen."

Weitere Ratgeber und Rezepte rund um Salate finden Sie übrigens auf unserer Themenseite.

2. Verzichten Sie auf Steak "Englisch" oder "Medium"

Echte Kenner bestellen ihr Steak im Restaurant meist "Englisch" (beinahe noch blutig) oder "Medium", weil es dann so schön saftig ist. Im Restaurant kann diese Vorliebe aber schnell zur Gefahr werden. Schließlich wissen Sie nie wirklich, welchen Weg das Fleisch zuvor hinter sich hat – und mögliche Kolibakterien sowie Salmonellen werden erst bei Erhitzung auf 160 Grad abgetötet.

Der Experte Bill Marler rät: Bestellen Sie Ihr Fleisch lieber gut durchgebraten und dazu eine Soße. So wird der Steak-Genuss nicht zu trocken.

3. Softeis lieber meiden

Gerade bei heißen Temperaturen ist ein cremiges Softeis doch ein Genuss für alle Sinne – oder etwa nicht? Experte Bill Marler sieht vor allem in der Sauberkeit der Softeis-Maschinen ein großes Problem. Wenn sich die Angestellten nicht an die Sicherheitsvorkehrungen halten, kann in der Maschine schnell Schimmel entstehen, der wiederum zum Risiko für Ihre Gesundheit werden kann. "In einigen Fällen sind Listerien in die Eismaschinen gelangt und haben Menschen das Leben gekostet", so Marler.

Aus Versehen Schimmel gegessen? Was Sie jetzt machen sollten, lesen Sie hier.

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4. Buffet als Gefahrenquelle

Eigentlich ist ein Buffet ja eine tolle Sache. Selbst, wenn Sie in größerer Runde in ein Restaurant mit Buffet gehen, können Sie sich beinahe sicher sein, dass jeder einzelne eines oder mehrere Gerichte nach eigenem Geschmack findet. Viele schätzen es auch, sich durch das Buffet durch zu probieren und neue Leckereien zu entdecken.

Leider ist bei einem Buffet aber auch die Gefahr einer Verunreinigung besonders hoch. Viele Menschen tummeln sich vor den aufgebahrten Platten und Schüsseln und können die Speisen dadurch auch kontaminieren – etwa durch Husten, Niesen oder direkte Berührung.

5. Meeresfrüchte? Nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Viele bereiten Meeresfrüchte nicht in der eigenen Küche zu und bestellen diese lieber im Restaurant. Doch auch dabei ist Vorsicht geboten! Bestellen Sie Fisch und Meeresfrüchte nicht an einem Montag! Das verriet der kürzlich verstorbene Star-Kock Anthony Bourdain schon vor einigen Jahren in seinem Buch "Geständnisse eines Küchenchefs – was Sie über Restaurants nie wissen wollten".

Demnach kaufen viele Restaurants Fisch und Meeresfrüchte am Freitag fürs Wochenende. Was am Montag noch auf den Teller kommt, ist in der Regel der nicht mehr ganz so frische Rest vom Wochenende. Die neue Ware für den Rest der Woche kommt meist erst am Dienstag.

Machen Sie Fisch- und Meeresfrüchte-Speisen einfach zu Hause - mit unseren Rezepten.

6. Finger weg vom Brotkorb

In vielen Restaurants bekommt man schon kurz nach Bestellung der Getränke einen Brotkorb auf den Tisch gestellt. Wenn dann dazu noch Oliven, leckeres Öl und Gewürze gereicht werden, greift fast jeder zu, um die Zeit bis zur Vorspeise oder dem Hauptgang zu überbrücken.

Über dieses Verhalten sollten Sie allerdings besser noch einmal nachdenken. "Food Network" hat bei Köchen eine anonyme Umfrage gestartet und siehe da: Die Köche gaben zu, dass übrig gelassenes Brot des Nachbartischs gerne mal in ein neues Körbchen wandert. Wer weiß, ob das was in Ihrem Brotkorb war bereits von anderen Menschen angefasst wurde – und was diese Menschen an Keimen und Bakterien an den Fingern hatten.

7. Keine Zitronenscheiben im Getränk

Zitronenscheiben in Cola, Mineralwasser oder Longdrink machen das Getränk noch frischer und fruchtiger. Leider sind es echte Keimschleudern! Das "Journal of Environmental Health" hat in einer Studie herausgefunden, dass auf 70 Prozent der getesteten Zitronenscheiben Keime wuchsen. 25 verschiedene Keime wurden ausfindig gemacht, die bei immungeschwächten Menschen zu Infektionen führen können.

Achten Sie darauf, ob der Kellner Handschuhe beim Aufschneiden trägt und die Scheiben am besten mit einer Zange ins Glas gibt. Ansonsten: Lassen Sie die Zitronenscheibe lieber weg.

Fazit: Trotz Vorsicht Genuss nicht vergessen

Eine gewisse Vorsicht ist natürlich immer gut, vor allem, wenn Sie in ein völlig unbekanntes Restaurant gehen. Natürlich sollte Ihnen bei Köchen, die ihren Job mit Leib und Seele angehen, keine Gefahr drohen – und sicher kennen Sie doch auch das eine oder andere Restaurant, deren Köche Sie voll und ganz vertrauen.

Außerdem: Lesen Sie hier 10 Tipps für einen gesunden Restaurantbesuch.

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