18.05.2018 - 14:46

Die schmecken nach Sommer Papaya, Drachenfrucht, Rambutan: Exotische Früchte kaufen

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Papaya gehört zu den beliebtesten exotischen Früchten, die im Handel leicht zu finden sind.

Foto: iStock/LiudmylaSupynska

Papaya gehört zu den beliebtesten exotischen Früchten, die im Handel leicht zu finden sind.

Diese Früchte schmecken nicht nur nach Sommer, Sonne und Urlaub: es gibt sie inzwischen in fast jedem Supermarkt. Gönnen Sie sich mit diesem köstlichen Obst ab und zu einen exotischen Geschmacksurlaub – und kaufen Sie sie am besten fair gehandelt!

Exotische Früchte bringen nicht nur Farbe in Ihre Küche, sondern auch geschmackliche Abwechslung – und sind sind wahre Vitamin C- und Vitalstoff-Bomben.

Wir stellen Ihnen fünf Exoten vor, die Sie nicht nur frisch oder verarbeitet in unseren Supermärkten finden, sondern die Sie ideal für Ihren frischen Obstsalat, als Topping auf Ihrem Hafterflocken-Frühstück oder in Ihrem nächsten selbstgemixten Cocktail, Aperitif oder Bowle verwenden können. Lesen Sie zudem, worauf Sie beim Fairtrade-Kauf achten sollten.

Diese exotischen Früchte sollten Sie probiert haben

1. Papaya

Sie wird auch die "Melone der Tropen" genannt. Papayas sind botanisch eigentlich Beeren, die bis zu neun (!) Kilo schwer werden können.

  • Geschmack: mild, fruchtig, süß, nach Melone.
  • Verarbeitung: Frucht halbieren, Kerne entfernen und Papaya schälen oder entkernt einfach auslöffeln.
  • Verwendung: als Frischobst pur (dann mit Limettensaft beträufeln), in Obstsalaten, Geflügelsalat, zu Schinken und Räucherlachs.

2. Mango

Die Königin der Exoten wächst an einem bis zu 30 Meter hohen, immergrünen Baum. Reif verströmt sie einen tollen Duft.

  • Geschmack: saftig, exotisch, süß, fein-säuerlich und zart, mal mehr, mal weniger faserig.
  • Verarbeitung: Frucht schälen und Fruchtfleisch vom Stein schneiden. Oder Sie probieren es so: Mango hochkant stellen, von den breiten Seiten her mit einem großen Messer am Stein jeweils dicht entlangfahren. Das Fruchtfleisch quaderförmig bis zur Haut einritzen und nach außen wölben, die Quadrate lösen.
  • Verwendung: pur, in Obstsalaten, Torten, Kuchen, Smoothies, Chutneys und Sorbets.

Probieren Sie doch auch unseren köstlich-exotischen Chia-Pudding mit Mango.

3. Drachenfrucht

Die exotische Frucht wird auch Pitahaya genannt und stammt von verschiedenen Kakteenarten ab.

  • Geschmack: saftig, süß-säuerlich. Gelbschalige Früchte sind aromatischer als die roten.
  • Verarbeitung: Enden abschneiden, Schale einritzen, abziehen.
  • Verwendung: pur, in Obstsalat, als Tortenbelag und Deko für Cocktails bzw. kalte Platten.

4. Rambutan

Die pflaumengroßen Früchte sind mit Litschis verwandt, haben aber auf der Schale borstige Stacheln.

  • Geschmack: saftig, süßsäuerlich, erfrischend.
  • Verarbeitung: Seitlich einritzen, herauslösen und entkernen.
  • Verwendung: pur mit Zimtzucker oder Vanillezucker bestreut, für Obstsalat, Cocktails.

5. Passionsfrucht und Maracuja

Beide sind eng verwandt. Sie sind die Früchte von Passionsblumen, Maracuja oder Granadilla genannt. Ist die Schale der Früchte schrumpelig, haben sie die optimale Reife.

  • Geschmack: Das Fruchtfleisch um die essbaren schwarzen Kernen schmeckt leicht säuerlich, sehr fruchtig und intensiv.
  • Verarbeitung: Frucht halbieren, das Fruchtfleisch herauslöffeln. Wenn die Kerne stören, Fruchtfleisch durch ein Sieb streichen.
  • Verwendung: pur, für Desserts, Drinks, Obstsalat, Konfitüren, Sorbets, Salate, Meeresfrüchte.

Diese Torte schmeckt nach Sommer und Sonne: Probieren Sie unser Rezept für die Kokos-Torte mit Maracuja!

Thema Nachhaltigkeit: Exotische Früchte fair kaufen

Der Handel mit exotischen, in der Regel empfindlichen Früchten wird immer einfacher. Das Obst ist für uns im Supermarkt oder beim Obsthändler immer präsent. Auch bei verarbeiteten Produkten wie Konfitüren, Säfte, Trockenobst und Joghurts. Gerade deshalb sollte beim Kauf der Exoten auf gewisse Nachhaltigkeitsaspekte geachtet werden, denn natürlich wachsen die köstlichen Früchte nicht in unseren Breitengraden, sondern werden aus weit entfernten Ländern – z. B. Costa Rica, Kolumbien, Ecuador – importiert. Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ein fairer Lohn bleiben bei vielen ArbeiterInnen auf den Plantagen aber oft auf der Strecke.

Fairtrade-Früchte – also Obst, das fair gehandelt wurde – verbessert nicht nur die Einkommenssituation und Arbeitsbedingung der Kleinbauern und ArbeiterInnen, sondern sind auch wichtig für die Entwicklung ländlicher Gegenden sowie den Schutz von natürlichen Ressourcen und der sich entfaltenden Bio-Landwirtschaft. Erkennen können Sie fair gehandeltes Obst beispielsweise an dem Fairtrade-Siegel, welches international bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien zertifiziert, sowie an dem GEPA-Logo bzw. dem gleichzusetzenden Zeichen fair+.

Finden und besuchen Sie zudem Weltläden in Ihrer Nähe, deren vielseitige Produktpalette von besonderer Qualität sind und aus garantiert fairem Handel stammen. Dort finden Sie auch weiterverarbeitete exotische Früchte. Anerkannte Lieferanten für den Weltladen-Dachverband e. V. müssen aufgestellte Konventionen erfüllen.

Von exotischen Früchten bekommen Sie nicht genug? Wir verraten Ihnen zudem, welches Obst bei der Low Carb-Ernährung erlaubt ist.

Auf unserer umfangreichen Themenseite Obst finden Sie noch mehr Wissenswertes sowie tolle Rezeptideen.

Teile dieses Artikels erschienen zuerst in der BILD der FRAU Nr. 4.

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