Aktualisiert: 03.08.2020 - 12:25

Fernöstliche Aromen So herrlich vielseitig: Asiatische Gewürze & Kräuter

Unter den asiatischen Gewürzen und Kräutern gibt es eine Menge zu entdecken.

Foto: iSTock/enviromantic

Unter den asiatischen Gewürzen und Kräutern gibt es eine Menge zu entdecken.

Die asiatische Küche ist auch hierzulande sehr beliebt. Kein Wunder: Die fernöstlichen Aromen lassen den deutschen Gaumen völlig neue Geschmackswelten erobern – und das ist vor allem den Gewürzen und Kräutern geschuldet, die einem Gericht das gewisse Etwas verleihen. Bei uns erfahren Sie alles Wichtige rund um asiatische Gewürze und Kräuter – und wie Sie diese am besten in der Küche einsetzen.

Sind auch Sie ein großer Fan der asiatischen Küche? Das kommt vermutlich nicht von ungefähr, denn alleine der Duft eines cremigen Currys entführt einen in exotische Gefilde. Es gibt eine Handvoll Gewürze, die ganz typisch sind für die asiatische Küche und ohne die bestimmte Gerichte einfach nicht dasselbe wären. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Gewürze der asiatischen Küche vor und verraten Ihnen, wie sie schmecken, wozu sie passen, was sie für Ihren Körper und den Geist leisten und welche interessanten Fakten es noch über die asiatischen Gewürze und Kräuter es sonst noch gibt.

Das können asiatische Gewürze und Kräuter

Cayennepfeffer/ Chili

Wussten Sie, dass Cayennepfeffer nichts mit Pfeffer im eigentlichen Sinne zu tun hat? Tatsächlich ist Cayennepfeffer nichts anderes, als gemahlene Chilischoten – und die sind für die asiatische Küche einfach unerlässlich. Man vermutet, dass Chili ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, aber auch aus Asien stammt. Es gibt Chili in verschiedenen Farben, Formen und Schärfegraden.

Geschmack: Aromatisch und scharf! Doch der genaue Geschmack und auch die Schärfe sind von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Rote Varianten haben meist eine unverkennbare Paprika-Note, während asiatische Sorten – etwa Thai Dragon – leicht blumig schmecken. Es gibt passionierte Chili-Fans und Feinschmecker, die die verschiedenen Sorten am Geschmack erkennen. Je kleiner die Chilischote, desto schärfer ist sie. Je grüner sie ist, desto milder ist sie – abgesehen von ein paar Ausnahmen kann dies als Richtlinie genommen werden.

Passt zu: Chili macht sich hervorragend in allen asiatischen Küchen – ob chinesisch, Thai oder vietnamesisch. Besonders gut schmeckt Chili in allen Wok-Gerichten. Probieren Sie zum Beispiel einmal dieses Rezept für Hähnchen-Zucchini-Wok.

Körper & Geist: Das im Chili enthaltene Capsaicin ist jener Stoff, der Chili die Schärfe verleiht. Doch Capsaicin kann mehr: Es macht Chilis so gesund! Es regt den Kreislauf an, fördert die Durchblutung und reduziert sogar das Risiko von Thrombosen. Darüber hinaus zeugen Chilis von ihrer antioxidativen, entzündungshemmenden Wirkung und helfen bei Verdauungsbeschwerden und Hautkrankheiten gleichermaßen. Zugleich können Chilis durch den angeregten Stoffwechsel beim Abnehmen helfen. Doch ein wenig Vorsicht ist dennoch geboten: Im Übermaß genossen können Chilis den Schleimhäuten schaden.

Hätten Sie's gewusst?

  • Manche Menschen bekommen beim Genuss einer scharfen Chili sofort Tränen in den Augen und eine laufende Nase. Das hat einen guten Grund: Diese Menschen reagieren allergisch auf Capsaicin.
  • Für japanische Samurai war es vor Kämpfen ein Ritual, Chilischoten zu essen, um sich die Angst zu nehmen und sich unbesiegbar zu fühlen.

Galgant

Schon mal etwas von Galgant gehört? Viele verwechseln die Wurzel aus Südostasien mit Ingwer – und tatsächlich: Optisch liegt durchaus eine Ähnlichkeit vor und auch der Geruch erinnert an Ingwer. Kaum verwunderlich, dass Galgant auch Thai-Ingwer genannt wird. Es gibt zwei verschiedene Sorten: Der kleine Galgant hat orange-rotes Fleisch und ist vor allem in China erhältlich, wo er vor allem zur Heilbehandlung eingesetzt wird. Außerhalb ist er meist getrocknet in Scheiben erhältlich. Der große Galgant wiederum hat braune Haut und weißes Fleisch.

Geschmack: Scharf, süß und bitter zugleich. Galgant sollte am besten nach dem Kochen aus der Speise entfernt und nicht direkt mitgegessen werden.

Passt zu: Galgant passt toll als Zutat für Currys und asiatische Gerichte mit Fisch, Meeresfürchten, Geflügel und Wild. Meist kommt es in der thailändischen Küche zum Einsatz

Körper & Geist: Galgant ist ein echter Alleskönner. Schon die berühmte Gelehrte Hildegard von Bingen schwor auf die Wurzel und nannte sie das "Gewürz des Lebens". Bis heute kommt Galgant in der Naturheilkunde zum Einsatz und wird bei Erschöpfung, Bauchschmerzen, Übelkeit, Reisekrankheit und Menstruationsbeschwerden verwendet. Er wirkt appetitanregend und wird unterstützend bei der Behandlung von Erkältungen angewandt. Schwangere sollten allerdings vom Verzehr absehen, da Galgant die Durchblutung der Schleimhäute anregt und somit eine Fehlgeburt auslösen kann.

Hätten Sie's gewusst?

  • Man vermutet, dass die Araber Galgant im 8. Jahrhundert nach Europa gebracht haben – und zwar zu Pferd. Die Tiere kamen auch in den Genuss der Knolle, da die sie so mehr Kraft und Ausdauer hatten.

Ingwer

Früher noch ein echter Geheim-Tipp, hat sich Ingwer heutzutage auch fest in der westlichen Küche etabliert. Die asiatische Küche wäre ohne die aromatische Wurzel kaum vorstellbar. Tatsächlich kommt Ingwer schon seit Jahrtausenden zum Einsatz – und zwar nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilmittel. Schon seit dem 6. Jh. vor Christus wird es verwendet, damals vor allem von den Chinesen und den Indern.

Geschmack: fruchtig-scharf. Ingwer verleiht allen Speisen einen exotischen Touch.

Passt zu: Ingwer passt zu unterschiedlichsten Speisen. Asiatische Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichte bekommen durch Ingwer eine frische, scharfe Note. Darüber hinaus eignet sich Ingwer hervorragend für Marinaden, die Zubereitung von Soßen oder auch Suppen. Unser Rezept-Tipp: exotische Tomatensuppe mit Kokosmilch

Für Körper und Geist: Ingwer enthält über 20 verschiedene Wirkstoffe. Er ist zum Beispiel reich an Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalium, Kalzium, Natrium und Phosphor. Kein Wunder also, dass Ingwer als gesundes Lebensmittel geschätzt wird. Tatsächlich kann er bei allerlei Beschwerden Abhilfe schaffen – etwa bei Verdauungsproblemen, Entzündungen, Schwindelgefühlen und Erkältungen, allein wegen der schleimlösenden Eigenschaften. Mit diesen Ingwer-Rezepten tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes! Und Ingwer hat noch einen positiven Nebeneffekt: Als Ingwersaft bringt er Pfunde zum schmelzen.

Hätten Sie's gewusst?

  • Ingwer hat eine ähnliche Zusammensetzung wie Acetylsalicylsäure, die in vielen Schmerzmitteln verwendet wird. Daher auch die schmerzlindernden Eigenschaften.
  • Ingwer macht Fleisch zarter! Das liegt am enthaltenen, eiweißspaltenden Enzym Thiolprotease. Raspeln Sie dafür frischen Ingwer auf ihr Steak oder Schnitzel und lassen es einige Minuten einwirken.
  • Seit Ende des 13. Jahrhunderts wird Ingwer wegen seiner lustfördernden Wirkung auch als natürliches Aphrodisiakum eingesetzt.
  • Sie lieben Knoblauch? Dann kombinieren Sie ihn zu Ingwer. Die Wurzel sorgt dafür, dass Sie im Anschluss eine weniger strenge "Knoblauch-Fahne" haben.

Tipp: Die meisten Inhaltsstoffe stecken in der Schale. Wenn Sie also in den Genuss aller Vorteile des Ingwers kommen wollen, sollten Sie den Ingwer ordentlich reinigen, aber nicht schälen.

Sie wollen noch mehr über Ingwer wissen? Dann lesen Sie hier sieben Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über Ingwer wussten.

Koriander

Viele Menschen lieben Koriander, andere wiederum mögen den Geschmack ganz und gar nicht. Ursprünglich war Koriander mal ein Gewürz aus dem mediterranen Raum. Durch die Gewürzrouten zu Schiff fand der Doldenblütler aber seinen Weg nach Asien.

In Thailand gehört er zum festen Kreis der stets verwendeten asiatischen Gewürze. Sowohl Blätter als auch die Samen können verzehrt werden. Optisch sieht Koriander übrigens der Petersilie zum Verwechseln ähnlich.

Geschmack: kräftiges Aroma, scharf und herb. Ein ganz eigener, sehr intensiver Geschmack.

Passt zu: Generell passt Koriander optimal in die chinesische, thailändische und indische Küche. Roh macht er sich toll zu Salaten mit asiatischem Touch. Ebenfalls lecker: Thai-Hähnchenspiesse mit Erdnusssauce.

Körper und Geist: Koriander hilft dank der enthaltenen ätherischen Öle bei Magen-Darm-Beschwerden sowie chronischen Entzündungskrankheiten. Amerikanische Forscher fanden zudem heraus, dass Koriander auf natürliche Weise antibiotisch wirkt.

Hätten Sie's gewusst?

  • Koriander ist eines der ältesten, bekannten Gewürze überhaupt. Es wurde sogar schon im Alten Testament erwähnt.
  • Es gibt einen Grund, warum manche Menschen Koriander lieben und andere sich schier ekeln. Forscher haben herausgefunden, dass es genetisch bedingt ist, ob man das Kraut und seinen Geschmack mag oder eben nicht.
  • Koriander ist eines der wirksamsten, natürlichen Mittel, um den Körper zu entgiften. Es bindet Moleküle von Giften und sogar Schwermetallen wie Quecksilber und leitet sie aus dem Körper heraus.

Kreuzkümmel

Wie auch Koriander zählt Kreuzkümmel (auch unter dem Namen Cumin bekannt) zu den Doldenblütler. Optisch und botanisch ist Kreuzkümmel mit dem hierzulande bekannten Kümmel verwandt, doch im Geschmack lassen sich die beiden Gewürze nicht miteinander vergleichen. Kreuzkümmel kommt ursprünglich eher aus dem ägyptischen Raum und wurde durch Handelsrouten nach Indien gebracht. Dort ist es aus der Küche schlicht nicht wegzudenken und verbreitete sich dann im gesamten asiatischen Raum.

Geschmack: unverwechselbar würzig, frisch und leicht scharf. Kreuzkümmel ist sehr dominant im Geschmack, also setzen Sie ihn vorsichtig beim Kochen ein.

Passt zu: Currys und speziell indische Gerichte bekommen durch Kreuzkümmel ihr unverkennbares Aroma. Besonders vegetarische und vegane Speisen profitieren vom intensiven Geschmack.

Für Körper und Geist: Kreuzkümmel ist ein echtes Wundermittel für gestresste Bäuche. Dank der ätherischen Öle hilft das Gewürz bei Blähungen und Verdauungsschmerzen, wirkt krampflösend und ist von daher auch bei Menstruationsbeschwerden ein hilfreiches Mittel. Abnehmwillige aufgepasst: Kreuzkümmel lässt auch noch Pfunde purzeln!

Hätten Sie's gewusst?

  • Kreuzkümmel im Essen macht mächtige und scharfe Speisen leichter verdaulich.
  • Kreuzkümmel ist ein sehr altes Gewürz. Die Samen wurden sogar schon in altägyptischen Mumiengräbern gefunden.
  • Durch hohe Hitze bei der Zubereitung, etwa beim Anbraten, verändert Kreuzkümmel seinen Geschmack.

Sternanis

Ein echtes Highlight – und zwar nicht nur optisch. Das aromatische Gewürz kennt man hierzulande vor allem aus der Weihnachtsbäckerei, doch in Asien wird es für herzhafte Gerichte verwendet. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt: Mit Anis hat Sternanis nicht viel gemein, außer der Lakritz-Note. Anis zählt zu den Doldengewächsen, während Sternanis botanisch gesehen die Frucht des asiatischen immergrünen Magnolienbaums ist. Die Chinesen schätzen Sternanis schon seit rund 3000 Jahren als Würz- und Heilplfanze. Vielleicht auch ein Grund, weshalb Sternanis auch als China Anis bekannt ist.

Geschmack: ein wenig nach Lakritze, dabei süßlich, würzig und sogar dezent feurig.

Passt zu: chinesischen und indischen Fleischgerichten, am besten aus Huhn oder Schwein. Auch die klassische Suppe Pho Bo, die viele aus dem asiatischen Restaurant ihres Vertrauens kennen. Unsere Empfehlung für Sie zu Hause:asiatischer Rindertopf.

Körper und Geist: Sternanis kann Ihnen helfen, wenn Sie Magenschmerzen haben oder unter Übelkeit leiden. In der Naturheilkunde kommt Sternanis auch zur Linderung von Erkältungssymptomen wie Husten und Halsschmerzen zum Einsatz, da es schleimlösend und antibakteriell wirkt.

Hätten Sie's gewusst?

  • Es gibt einen guten Grund, warum Sternanis in der hiesigen Weihnachtsküche so beliebt ist. Sternanis enthält nämlich das ätherische Öl Anethol, das dafür sorgt, dass fettige, sehr gehaltvolle Speisen bekömmlicher werden: Perfekt bei weihnachtlicher Völlerei!
  • Es gibt auch japanischen Sternanis – den sollte man allerdings nicht verzehren, da er giftig ist und nur als Rauchwerk bei Ritualen und traditionellen Ereignissen verwendet wird.

Thai-Basilikum

Ohne Thai-Basilikum wäre die thailändische oder vietnamesische Küche kaum vorstellbar. Dabei umfasst der Begriff Thai-Basilikum gleich drei verschiedene Arten von Basilikum: Bai Horapa, Bai Krapao, Bai Maenmglak – und sie alle unterscheiden sich deutlich im Geschmack.

Geschmack: Bai Horapa schmeckt leicht süßlich und erinnert an den Basilikum, den man auch aus der mediterranen Küche kennt, wenn er auch einen leichten Lakritz-Geschmack hat. Er wird vor allem zum Würzen von Soßen und Suppen verwendet. Bai Krapao wiederum nennt sich auch "Indisches Basilikum" und schmeckt viel würziger als Bai Horapa. Bai Krapao passt hervorragend zu Fisch und Fleisch. Bai Maenglak schmeckt zitronig-fruchtig und riecht auch intensiv nach Zitrone, dadurch passt dieser Thai-Basilikum super zu Fisch-Gerichten und auch Suppen.

Körper und Geist: Thai-Basilikum wirkt appetitanregend, fördert aber zugleich auch die Fettverdauung. Ein tolles Gewürz zum Abnehmen also. Darüber hinaus ist das ätherische Basilikumöl toll gegen Insektenstiche und hilft bei Schlaflosigkeit und Migräne.

Hätten Sie's gewusst?

  • Thai-Basilikum sollte nicht mitgekocht werden. Geben Sie ihn erst am Ende der Garzeit zum Gericht, damit er nicht zu viel von seinem Aroma einbüßt.
  • Thai-Basilikum gibt es im Asia-Markt – oder sie ziehen ihn einfach selbst. Dafür brauchen sie nur ein sonniges Plätzchen.

Tipp: Auch wenn Thai-Basilikum noch so aromatisch duftet – versuchen Sie nicht, ihn haltbar zu machen, indem Sie ihn trocknen. Er verliert fast sein ganzes Aroma. Besser ist, Sie frieren ihn ein – in Form ganzer, ungewaschener Blätter.

Zitronengras

Rein optisch erinnert Zitronengras an Frühlingszwiebeln, doch geschmacklich liegt ein himmelweiter Unterschied vor.

Man vermutet übrigens, dass Zitronengras ursprünglich aus Malaysia stammt und sich von da aus über den gesamten südostasiatischen Raum verbreitet hat. Genau das richtige Gewürz für alle, die exotischen Geschmack lieben.

Geschmack: Wie der Name schon verrät ist Zitronengras fruchtig, zitronig und zeugt außerdem von einem Hauch Rose. Zugleich ist es würzig und frisch, ohne aufdringlich zu sein.

Passt zu: Gerichte der thailändischen, vietnamesischen und chinesischen Küche profitieren durch den frischen Geschmack des Zitronengrases. Meist wird Zitronengras mitgekocht und vor dem Verzehr aus der Speise genommen. Wer die äußeren harten Blätter entfernt und das weiße Fruchtfleisch sehr fein hackt und mitgart, kann es auch mitessen. Zitronengras schmeckt dank seiner fruchtigen Frische toll zu Geflügel und Fisch oder in einem thailändischen Glasnudelsalat mit Garnelen und Moringa.

Körper und Geist: Zitronengras wird eine antibakterielle Wirkung nachgesagt – dadurch kommt es bei Magenbeschwerden und Erkältungen zum Einsatz.

Hätten Sie's gewusst?

  • Es gibt sage und schreibe 55 verschiedene Arten von Zitronengras.
  • Die ätherischen Öle, die sich aus Zitronengras gewinnen lassen, können Stechmücken abwehren.

Würzsoßen und -pasten

Am Ende sind es in der asiatischen Küche oft nicht nur reine asiatische Gewürze oder Kräuter, die einem Gericht besonderen Geschmack verleihen. Was in westlichen Ländern Ketchup, Senf und Co ist, sieht in asiatischen Ländern wiederum ganz anders aus. Ohne Würzsoßen und -pasten geht dort gar nichts. Folgende sind besonders bekannt:

  • Sojasoße: die wohl bekannteste unter den asiatischen Würzsoßen. Sie besteht aus Wasser, Sojabohnen, Salz und Getreide und ist aus keinem asiatischen Restaurant wegzudenken.
  • Fischsoße: Die bernsteinfarbene Soße ist in der südostasiatischen Küche eine wichtige Zutat. Die Soße wird aus vergorenem Fischen sowie Garnelen in einem aufwendigen Verfahren hergestellt. Vor allem in Südostasien kommt sie oft zum Einsatz und wird auch schon mal als Dip gereicht.
  • Austernsoße: Eine dickflüssige Würzsoße, die vor allem in der chinesischen Küche zum Einsatz kommt. Früher wurde sie aus fermentierten Austern hergestellt, mittlerweile besteht sie aus Sojasoße und Austernextrakt. Es gibt übrigens auch vegetarische Alternativen.
  • Hoisin-Soße: Die Hoisin-Soße ist Teil der chinesischen und vietnamesischen Küche. Sie besteht aus fermentierten, roten Sojabohnen, Zucker, Weizenmehl, Knoblauch, Chili und Essig.
  • Sambal: In Indonesien bezeichnet man dickflüssige Würzpasten auf Chili-Basis als Sambal. Es gibt sie in unzähligen Varianten, wobei Sambal Oelek (besonders scharf) wohl die bekannteste ist. Weitere Sorten: Sambal Badjak (mit gerösteten Zwiebeln), Sambal Djahe (mit frischem Ingwer), Sambal Katjang (mit Erdnüssen), Sambal Telur (mit Garnelenpaste und Ei) und viele weitere.
  • Currypasten: Diese gibt es in verschiedenen Varianten: gelb, grün oder rot. Sie sind Basis vieler thailändischer Gerichte und bestehen u. a. aus roten oder grünen Chilischoten, Knoblauch, Schalotten und anderen, typisch asiatischen Gewürzen.

Fazit: Asiatische Gewürze und Kräuter bringen frischen Wind in den Speiseplan

Sie sehen: Die asiatische Küche ist voll von besonderen Gewürzen und Kräutern. Oft zeichnen Sie sich durch eine leichte Schärfe und besonders exotisches Aroma aus. Wenn also auch Sie gerne häufiger zu hause asiatisch kochen wollen, dann sollten Sie sich das eine oder andere oben genannte Gewürz oder Kraut für Ihre Küche besorgen.

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Die passenden Anregungen für Rezepte der asiatischen Küche haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt:

Weitere spannende Beiträge rund um Kräuter und Gewürze finden Sie übrigens auf den jeweiligen Themenseiten. Wir haben außerdem spannende Ratgeber rund um aromatische Kräuter und Gewürze aus Italien und auch aus Griechenland für Sie.

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