14.08.2018

Kürbis-Ratgeber, Teil 1 Hokkaido-Kürbis: Kaufen, lagern, zubereiten – so geht's!

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12 Fakten zum Kürbis
Mi, 22.08.2018, 16.25 Uhr

Kürbis-Fakten

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Hokkaido-Kürbis hat im Herbst Hochsaison und erfreut sich einer großen Beliebtheit. bildderfrau.de verrät Ihnen alles, was Sie über Kauf, Lagerung und Zubereitung des Kürbisses wissen sollten.

Der Herbst hat kulinarisch ja so viel bieten! In den Supermärkten werden nicht nur die verschiedensten Pilze, sondern auch köstliche Kürbisse zum Kauf angeboten. Der Liebling darunter: Hokkaido-Kürbis. Er ist fettarm, hat weniger Kalorien als Kartoffeln und auch verhältnismäßig wenige Kohlenhydrate. Er wiegt meist zwischen ein und zwei Kilo und ist somit auch für kleinere Haushalte geeignet. Hokkaido hat saftiges, orange-rotes Fruchtfleisch und einen nussigen Geschmack, der ein wenig an Maronen erinnert.

Hokkaido-Kürbis: Alle Informationen rund um das Gemüse:

  • Saison: Die ersten Hokkaido-Kürbisse können Sie bereits im August auf Märkten entdecken, doch die eigentliche Saison beginnt erst im September und dauert für gewöhnlich bis Anfang Dezember.
  • Herkunft: Ende des 19. Jahrhunderts brachten die Amerikaner den Reisnusskürbis nach Japan auf eine Nordinsel namens Hokkaido. Die Japaner züchteten aus dem recht harten, geschmacksneutralen Kürbis den schmackhaften Hokkaido. So heißt er übrigens nur in Europa, wo die Kürbissorte erst seit den 1990er Jahren beliebt ist. In Japan heißt der Hokkaido "Uchiki Kuri".
  • Kauf: Hokkaido bleibt unheimlich lange frisch, weshalb die meisten Kürbisse im Supermarkt beim Kauf den optimalen Reifegrad haben. Sicherheitshalber können Sie trotzdem die Klopfprobe machen. Klopfen Sie mit dem Fingerknöchel leicht gegen die Schale. Ertönt ein hohles Geräusch, ist der Kürbis perfekt.
  • Lagerung: Am besten lagern Sie Hokkaido-Kürbisse an einem kühlen, trockenen Ort. Ideal sind der Keller, die Vorratskammer oder das Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Unangeschnitten und mit unversehrtem Stielansatz hält sich der Kürbis so mindestens zwei Monate lang. Wurde der Kürbis bereits angeschnitten, sollten Sie ihn in Frischhaltefolie wickeln und innerhalb von vier Tagen verzehren. Alternativ können Sie das Fruchtfleisch auch in Würfel schneiden und einfrieren.
  • Vorbereitung: Hokkaido ist nicht grundlos so beliebt. Es ist jener Kürbis, der vor der weiteren Zubereitung nicht geschält werden muss. Zwar ist die Schale etwas hart, doch auch reich an Vitaminen. Wer nicht schälen möchte, sollte den Kürbis aber gründlich von außen abwaschen und trocken reiben. Sollten Sie die harte Schale nicht mögen, dann können Sie den Hokkaido mit einem Sparschäler schälen. Anschließend sollte der Kürbis mit einem großen Messer halbiert und die Kerne mit einem Löffel herausgenommen werden.
  • Nährwerte auf 100 g: ca. 60 kcal – 0,6 g Fett – 13 g Kohlenhydrate – 1,7 g Eiweiß. Wie alle Kürbissorten wirkt der Hokkaido nieren- und blasenanregend. 100 g des Kürbisses decken ein Drittel des Tagesbedarfs an Beta-Carotin. Darüber hinaus ist Hokkaido reich an Vitamin B1, B2 und B6 sowie Vitamin C und E. Außerdem enthalten: eine Menge Eisen, Phosphor, Magnesium, Eisen und Folsäure.

Tipps, um Hokkaido-Kürbis zuzubereiten

Wie auch die anderen Kürbis-Sorten ist der Hokkaido-Kürbis hervorragend als Low Carb-Alternative für klassische Beilagen geeignet, etwa als Püree oder in einem Auflauf. Der Kürbis ist unheimlich vielseitig und eignet sich für die unterschiedlichsten Gerichte. Anschließend gibt es verschiedene Wege, Hokkaido zuzubereiten:

  1. Gefüllt: Das wäre die einfachste Variante. Entfernen Sie den Deckel samt Stielansatz und entfernen mit dem Löffel die Kerne und ein wenig vom Fruchtfleisch. Dann können Sie den Kürbis nach Belieben füllen, zum Beispiel mit Reis und Gemüse, mit Chili con Carne oder Gulasch.
  2. Im Ofen: Scheiden Sie doch mal das Fruchtfleisch in Spalten. Mit ein paar weiteren Zutaten haben Sie im Nu Kürbispommes, die Sie im Ofen knusprig backen können. Alternativ können Sie den Kürbis auch zu Würfeln verarbeiten und in einem Gratin verarbeiten.
  3. Gebraten: In Würfel geschnittener Hokkaido-Kürbis kann auch hervorragend mit anderen Zutaten angebraten werden. Probieren Sie zum Beispiel eine Kürbis-Gemüse-Pfanne oder ein würziges Kürbisgulasch.
  4. Püriert: Würfeln Sie das Fruchtfleisch und kochen es in ein wenig Brühe oder Salzwasser gar. Je nach Rezept, können Sie auf dieser Grundlage köstliches Kürbispüree oder eine schmackhafte Kürbissuppe zubereiten. Perfekt für die Saison!
  5. Als Süßspeise: Ja, sogar für süße Leckereien ist Hokkaido bestens geeignet. Das liegt vor allem am nussigen, leicht süßen Geschmack. Besonders lecker: selbst gebackener Kürbiskuchen.

Die verschiedenen Kürbis-Sorten bringen frischen Wind in die Herbst-Küche. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten in der Bildergalerie inspirieren:

Sie wissen jetzt, wo Sie den Hokkaido-Kürbis kaufen und wie Sie ihn zubereiten können. Haben Ihnen die Informationen zum Kürbis und die raffinierten Gerichte gefallen? Entdecken Sie weitere Ratgeber und Rezeptideen auf unserer Themenseite Kürbis.

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