29.09.2017

Kürbis-Ratgeber, Teil 1 Hokkaido-Kürbis: Infos zu Kauf, Lagerung & Zubereitung

Hokkaido ist in Deutschland eine der beliebtesten Kürbis-Sorten.

Foto: imago/Westend61

Hokkaido ist in Deutschland eine der beliebtesten Kürbis-Sorten.

Hokkaido-Kürbis hat im Herbst Hochsaison. bildderfrau.de verrät Ihnen, was Sie unbedingt über das vielseitige Gewächs wissen sollten.

Der Herbst hat kulinarisch ja so viel bieten! In den Supermärkten werden nicht nur die verschiedensten Pilze, sondern auch köstliche Kürbisse zum Kauf angeboten. Der Liebling darunter: Hokkaido-Kürbis. Er ist fettarm, hat weniger Kalorien als Kartoffeln und auch verhältnismäßig wenige Kohlenhydrate. Er wiegt meist zwischen ein und zwei Kilo und ist somit auch für kleinere Haushalte geeignet. Hokkaido hat saftiges, orange-rotes Fruchtfleisch und einen nussigen Geschmack, der ein wenig an Maronen erinnert.

Alle Informationen rund um Hokkaido:

  • Saison: Die ersten Hokkaido-Kürbisse können Sie bereits im August auf Märkten entdecken, doch die eigentliche Saison beginnt erst im September und dauert für gewöhnlich bis Anfang Dezember.
  • Herkunft: Ende des 19. Jahrhunderts brachten die Amerikaner den Reisnusskürbis nach Japan auf eine Nordinsel namens Hokkaido. Die Japaner züchteten aus dem recht harten, geschmacksneutralen Kürbis den schmackhaften Hokkaido. So heißt er übrigens nur in Europa, wo die Kürbissorte erst seit den 1990er Jahren beliebt ist. In Japan heißt der Hokkaido "Uchiki Kuri".
  • Kauf: Hokkaido bleibt unheimlich lange frisch, weshalb die meisten Kürbisse im Supermarkt beim Kauf den optimalen Reifegrad haben. Sicherheitshalber können Sie trotzdem die Klopfprobe machen. Klopfen Sie mit dem Fingerknöchel leicht gegen die Schale. Ertönt ein hohles Geräusch, ist der Kürbis perfekt.
  • Lagerung: Am besten lagern Sie Hokkaido-Kürbisse an einem kühlen, trockenen Ort. Ideal sind der Keller, die Vorratskammer oder das Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Unangeschnitten und mit unversehrtem Stielansatz hält sich der Kürbis so mindestens zwei Monate lang. Wurde der Kürbis bereits angeschnitten, sollten Sie ihn in Frischhaltefolie wickeln und innerhalb von vier Tagen verzehren. Alternativ können Sie das Fruchtfleisch auch in Würfel schneiden und einfrieren.
  • Vorbereitung: Hokkaido ist nicht grundlos so beliebt. Es ist jener Kürbis, der vor der weiteren Zubereitung nicht geschält werden muss. Zwar ist die Schale etwas hart, doch auch reich an Vitaminen. Wer nicht schälen möchte, sollte den Kürbis aber gründlich von außen abwaschen und trocken reiben. Sollten Sie die harte Schale nicht mögen, dann können Sie den Hokkaido mit einem Sparschäler schälen. Anschließend sollte der Kürbis mit einem großen Messer halbiert und die Kerne mit einem Löffel herausgenommen werden.
  • Zubereitungstipps: Hokkaido kann einfach alles! Er eignet sich für die Zubereitung von Suppen, Gratins, Pürees, als Zutat für weitere Beilagen und für vegetarische Hauptgerichte aller Art. Durch seinen nussig-süßlichen Geschmack können mit ihm auch Kuchen und Marmeladen zubereitet werden. Ein weiterer Clou: gefüllte Hokkaido-Kürbisse. Einfach den Deckel mit Stielansatz abschneiden und mit einem Löffel die Kerne entfernen, dann nach Herzenslust befüllen - etwa mit Chili con Carne, Gulasch oder Reis.
  • Nährwerte auf 100 g: ca. 60 kcal – 0,6 g Fett – 13 g Kohlenhydrate – 1,7 g Eiweiß. Wie alle Kürbissorten wirkt der Hokkaido nieren- und blasenanregend. 100 g des Kürbisses decken ein Drittel des Tagesbedarfs an Beta-Karotin. Darüber hinaus ist Hokkaido reich an Vitamin B1, B2 und B6 sowie Vitamin C und E. Außerdem enthalten: eine Menge Eisen, Phosphor, Magnesium, Eisen und Folsäure.

Genießen Sie den Herbst in vollen Zügen! In unserer Bildergalerie finden Sie unsere besten Rezepte mit Kürbis.

Siehe auch: Kürbis

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