18.09.2017

Für kleines und großes Geld Hochzeitsessen: Da ist für jeden was dabei

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Büfett oder Menü? Diese Frage muss das Brautpaar beim Hochzeitsessen gut abwägen

Foto: iStock/TODCHAMP

Büfett oder Menü? Diese Frage muss das Brautpaar beim Hochzeitsessen gut abwägen

Gutes Hochzeitsessen gehört zur Feier wie das Ja-Wort auf dem Standesamt. Worauf Sie achten sollten – und wie jeder dabei auf seine Kosten kommt.

Zu einer Hochzeitsfeier gehört auch gutes Essen. Nicht umsonst heißt es schließlich: Liebe geht durch den Magen. Doch das Hochzeitsessen nimmt auch einen großen Teil der Kosten der Hochzeit ein. Deshalb gilt es, genau zu planen, zu organisieren und die eigenen Wünsche und Vorstellungen mit den gegebenen Möglichkeiten zu vergleichen. Egal, ob das Budget nun klein oder groß ist – am Ende sollen schließlich alle zufrieden sein. Und natürlich satt.

Legen Sie die Kosten fürs Hochzeitsessen fest

Generell gilt: Ausgerechnet am Essen sollte nicht gespart werden. Niemand wünscht sich auf seiner Hochzeit Miesepeter, denen der Magen knurrt. Deshalb muss genau kalkuliert werden. Wie hoch ist das Gesamt-Budget und wie viel davon soll für das Hochzeitsessen ausgegeben werden?

Als Faustregel: Experten rechnen mit mindestens 35 Euro pro Person – egal, ob bei einem Hochzeits-Büfett oder einem Menü. Schließlich gilt es, alle Genussvariationen abzudecken: Vorspeise, Hauptgang, Nachspeise und unter Umständen Kaffee und Kuchen.

Hochzeitsessen: Büfett oder Menü?

Entscheidungen sind nie einfach – aber am Ende entscheidet das Brautpaar, ob es als Hochzeitsessen ein Hochzeits-Büfett oder ein Menü serviert wird.

Vor- und Nachteile eine Menüs

  • + viele Gäste nehmen ein Menü als hochwertiger wahr
  • + das Hochzeitsessen wird am Tisch serviert
  • + keine langen Wartezeiten, alle essen gleichzeitig
  • - weniger Auswahlmöglichkeiten für die Gäste
  • - der personelle Aufwand ist höher (Koch, Küchenteam, Servierkräfte …)
  • - einzelne Vorlieben und Unverträglichkeiten der Gäste fallen zusätzlich ins Budget

Vor- und Nachteile eines Büfetts

  • + viel Auswahl – da ist für jeden Geschmack etwas dabei
  • + oft günstiger als ein Menü, da der Aufwand geringer ist
  • + alle werden satt, weil sich die Gäste mehrfach bedienen können
  • - die Optik der Speisen leidet durch das eigenständige Bedienen etwas
  • - viel landet im Nachhinein im Müll
  • - etwas unruhig (Tipp: nicht alle gleichzeitig ans Büfett lassen!)

Ein Tipp: Möglich ist auch eine Mix-Variante. In diesem Fall könnte zum Beispiel die Vorspeise am Tisch serviert werden – danach dürfen sich die Gäste am Büfett bedienen. Oder es werden Servierkräfte am Büfett platziert, die den Gästen Fleisch, Fisch oder ähnliches auftun. Außerdem ein toller Hingucker: Show-Cooking am Büfett. Das könnte zum Beispiel jemand sein, der frisch für die Hochzeitsgäste grillt oder andere Köstlichkeiten direkt vor den Augen aller zubereitet.

Stimmen Sie das Hochzeitsessen mit der Location ab

Ist die Entscheidung gefallen, sollte mit der Location abgestimmt werden, wie die Organisation vor Ort abläuft. Manche Restaurants bieten zum Beispiel die Möglichkeit, zu einem Festpreis pro Person direkt selbst zu liefern: Essen, Getränke, Geschirr, Besteck,Deko – eben alles, was man für ein gutes Hochzeitsessen braucht.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, ein Catering-Unternehmen zu buchen, das das Essen liefert, aufbaut und für das ganze Drumherum sorgt. Allerdings muss das auf jeden Fall mit dem Besitzer der Feierräumlichkeiten abgestimmt werden. Nicht, dass es am Ende noch Ärger gibt.

An die Kleinen denken

Viele Gäste bringen zur Hochzeit ihre Kinder mit – und die wollen natürlich auch etwas essen. Allerdings oft nicht das, was die Großen so mögen. Gerichte wie SpaghettiBolognese, Fischstäbchen mit Kartoffelbrei oder Mini-Schnitzel sind vielleicht nicht das typische Hochzeitsessen, aber die Kleinen freuen sich.

Bei einem Menü kann das Kinderessen nach Möglichkeit bereits vor dem eigentlichen Dinner serviert werden. Das schont die Nerven – und Mama und Papa können im Nachhinein auch ganz entspannt essen, während die Kinder schon wieder spielen gehen.

Planen Sie ein Probe-Hochzeitsessen

Überraschungen zur Hochzeitsfeier sind zwar schön – beim Hochzeitsessen kann das Brautpaar aber gerne darauf verzichten. Immer ratsam ist ein Probeessen, bei dem die Speisen getestet werden. Auch bekannte Allergien und Unverträglichkeiten können hier mit den Köchen besprochen werden.

Getränke nicht vergessen

Leckere Speisen sind toll – aber was selbstverständlich ebenfalls zu einem perfekten Hochzeitsessen gehört, sind Getränke. Und die gehen leider oft ganz schön ins Geld. Die günstigste Variante, falls die Hochzeits-Location da mitmacht, wäre es, selbst dafür zu sorgen.

Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, mit der Location eine Pauschale für Getränke auszuhandeln, in der zum Beispiel zwei bis drei Longdrinks, Bier, Wein und Softgetränke enthalten sind.

Hochzeitsessen als Büfett: Do It Yourself!

Natürlich soll nicht das Brautpaar selbst in der Küche stellen und alles vorbereiten – aber es gibt sicher liebe Freunde und Familienmitglieder, die Braut und Bräutigam gerne unter die Arme greifen.

Der Vorteil dabei: Es ist besonders günstig und schmeckt im besten Fall auch noch richtig gut. Denn jeder hat ja meist ein Gericht, das kein anderer so gut hinbekommt – und genau das sollte mit auf der Checkliste für das Büfett stehen.

So kann für jeden Geschmack und, ganz wichtig, für jedes Budget auch das Hochzeitsessen alle glücklich machen.

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