07.06.2017

Frühstück Eier kochen: So gelingt Ihnen das perfekte Frühstücksei!

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Eier kochen: So gelingt Ihnen das perfekte Frühstücksei!
Mo, 15.10.2018, 13.19 Uhr

Eier kochen: So gelingt Ihnen das perfekte Frühstücksei!

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Eier kochen ist simpel? Eigentlich schon! Wer aber das perfekte Frühstücksei haben möchte, sollte ein paar wichtige Regeln beachten...

Das perfekte Frühstücksei ist kein Mythos. Mit den richtigen Tipps schaffen Sie es zuhause:

Das perfekte Frühstücksei: Wie lange müssen die Eier kochen?

Eine Gretchenfrage, mit der sich sogar Wissenschaftler beschäftigt haben. Dabei herausgekommen sind komplizierte mathematische Formeln, die für den Hausgebrauch nichts taugen. Deshalb gilt folgende Faustformel:

  • Sehr weiche Eier: 3-5 Minuten
  • Wachsweiche Eier: 5-8 Minuten
  • Harte Eier: 8-10 Minuten

Geht es nicht etwas genauer? Jein. Die ideale Kochdauer hängt auch von der Größe und der Temperatur der Eier ab – und von Ihrer Vorliebe.

Auf Ihre Vorliebe kommt es an!

Unser Tipp fürs Eierkochen: Ein mittelgroßes Ei aus dem Kühlschrank benötigt circa 6 Minuten, wenn das Eigelb flüssig bleiben soll. Sie mögen das Eigelb lieber cremig? Dann kochen Sie die Eier circa 45 Sekunden länger. Soll es dagegen etwas weicher sein, peilen Sie 45 Sekunden weniger an.

Und was ist mit kleinen und großen Eiern? Auch hier verlängern oder verkürzen Sie die Garzeit um ungefähr 45-60 Sekunden. Ein sehr großes Ei braucht dann knapp 7 Minuten, damit es innen noch flüssig ist – ein kleines kann hingegen schon nach 5 Minuten wachsweich sein.

Am besten merken oder notieren Sie sich eine Zeit lang die Größe des Eis, ob es aus dem Kühlschrank oder aus der Vorratskammer kommt und die genaue Garzeit. Wenn Sie dann Ihr perfektes persönliches Frühstücksei erreicht haben, bleiben Sie einfach dabei.

>> Wie viele Eier pro Woche sind gesund?

Piksen oder nicht?

In einer Umfrage stellte sich heraus, dass ungefähr die Hälfte der Deutschen ihre Frühstückseier vor dem Kochen anstechen, damit sie nicht platzen. Dass der Piks aber unnötig ist, hat ein Eier-Koch-Experiment der Sendung Quarks & Co gezeigt.

Ob Sie in das Ei ein Loch stechen oder nicht: Es werden immer einige Eier zu Bruch gehen, statistisch gesehen sogar jedes zehnte Ei. Falls Sie aber Ihre Chance auf ein heiles Frühstücksei etwas erhöhen wollen, greifen Sie einfach zu kleinen Eiern!

Denn die stammen von jungen Hennen und haben eine stabilere Schale als größere Eier, die von älteren Legehennen stammen. Und noch ein Tipp: Geben Sie etwas Salz oder Essig in das Kochwasser. Das verhindert das Auslaufen des Eis, falls es doch mal kaputtgehen sollte.

Soll ich die Eier nach dem Kochen abschrecken?

Kennen Sie das auch? Sie sitzen am Frühstückstisch und beim Pellen Ihres Frühstückseis bleibt die Schale am Ei kleben und reißt hässliche Löcher – und das, obwohl Sie die Eier vorher abgeschreckt haben. Die Eier abzuschrecken, damit sich die Schale besser entfernen lässt, ist jedoch ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Ob sich das Ei leicht pellen lässt, hängt ganz allein von seinem Alter ab. Mit zunehmender Lagerzeit vergrößert sich das Luftpolster zwischen Schale und Ei, wodurch die Schale leichter zu entfernen ist.

>> Fünf Frühstücksideen mit Ei

Mit dem Abschrecken können Sie aber verhindern, dass das Ei weitergart. Das ist vor allem wichtig, wenn Sie auf ein besonders wachsweiches Frühstücksei Wert legen und das Ei nicht sofort serviert wird. Aber Vorsicht: Falls Sie die gekochten Eier noch lagern wollen, ist das Abschrecken tabu! Das Bundesamt für Risikobewertung warnt sogar davor, weil die Schale dadurch beschädigt wird und eindringende Keime das Ei schnell verderben können.

Eier kochen: Mit Kochtopf oder Eierkocher?

Ein perfektes Frühstücksei gelingt mit beidem sehr gut. Der Eierkocher hat aber in puncto Wasser- und Energieverbrauch die Nase vorn. Wenn Sie mehrmals die Woche für eine große Familie Eier kochen, kann sich diese Anschaffung durchaus lohnen. Für zwei Sonntagseier ist der Eierkocher aber unnötig und würde nur als Staubfänger sein Dasein fristen.

>> Für Gesundheit und Figur: Wir sollten mehr Eier essen

Machen Sie den Frischetest!

Ist das Ei überhaupt noch frisch? Wenn Sie sich unsicher sind, machen Sie einfach den Wassertest. Legen Sie dazu das rohe Ei vorsichtig in ein Wasserglas. Sinkt das Ei zum Boden, ist es frisch, richtet es sich auf, ist es zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber noch genießbar. Schwimmt das Ei an der Wasseroberfläche, sollten Sie vom Verzehr absehen.

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Auf unserer Themenseite finden Sie weitere köstliche Frühstücksideen.

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