23.05.2018

Hackfleisch statt Würstchen Burger grillen: Barbecue-Abend mal anders!

Burger vom Grill: Schmeckt einfach unverschämt lecker und ist tausend Mal besser, als die Variante aus dem Fast-Food-Restaurant.

Foto: iStock/merc67

Burger vom Grill: Schmeckt einfach unverschämt lecker und ist tausend Mal besser, als die Variante aus dem Fast-Food-Restaurant.

Fleisch und Würstchen gehören zu einem formvollendeten Grillfest einfach dazu! Sie können das Ganze aber auch anders angehen und Ihre Gäste mit selbst gemachten Burgern überraschen. Ein Grill-Erlebnis der besonderen Art!

Spätestens im Mai läuft die Grillsaison für gewöhnlich auf Hochtouren. Überall in Gärten, auf Terrassen und in Parks werden die Grills befeuert. Kein Wunder – es gibt unzählige Rezepte für Marinaden, Soßen und Salate, die allesamt ausprobiert werden wollen. Da hat Langeweile keine Chance. Fleisch und Würstchen gehören ja zu den Klassikern, doch wer dem Grillabend mal einen frischen Anstrich verleihen möchte, kann auch ein wenig mehr Kreativität walten lassen. Haben Sie zum Beispiel schon einmal versucht, selbst einen Burger zu grillen?

Die Zubereitung des Fleisches ist ganz einfach – und bei der Auswahl des Belags kann sich jeder Esser voll und ganz austoben. So wird aus dem selbst gemachten Burger ein Highlight für jede Grillparty.

Burger grillen: Das richtige Fleisch auswählen

Es gilt eine einfache Faustregel: Pro Burger benötigen Sie 200 Gramm Rinderhack. Wer es richtig schön saftig mag, kann das Hackfleisch beim Fleischer seines Vertrauens erwerben und dort um einen Fettgehalt von mindestens 20 Prozent bitten.

Aber: Hackfleisch ist nicht gleich Hackfleisch! Denn es gibt ganz viele verschiedene Sorten Hackfleisch.

Die Zubereitung des Fleisches

Rindfleisch lässt sich bei Zimmertemperatur am besten verarbeiten – also Hack eine halbe Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Dann in eine Schüssel geben, ausreichend mit Salz und Pfeffer würzen und ordentlich verkneten. Aus je 200 Gramm eine Kugel formen und diese auf eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Arbeitsfläche legen. Die Kugel gleichmäßig flach drücken, sodass ein etwa zwei cm dicker Patty entsteht. Extratipp: In die Mitte mit dem Daumen eine Kuhle drücken – so verzieht sich das Fleisch später beim Grillen nicht.

So grillt man einen Burger

Am besten gelingt Ihnen der Burger, wenn Ihr Grill einen Deckel hat. So kann das Fleisch von beiden Seiten kross und innen schön saftig werden. Der Grill sollte außerdem sehr heiß sein – 200 bis 260 Grad sollten es sein. Wie lange das Fleisch auf dem Rost bleiben soll, hängt ganz von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Sie mögen Ihr Rind gern 'medium'? Dann grillen Sie das Patty etwa vier Minuten pro Seite. Das Fleisch nur einmal wenden! Bevorzugen Sie das Rind eher 'well done', also gut durch, dann ist pro Seite von einer Grillzeit von fünf Minuten auszugehen.

Wer keinen Grill mit Deckel hat, kann natürlich trotzdem Burger machen. Dafür die Grillzeit einfach auf beiden Seiten um je eine Minute erhöhen.

Weitere Zutaten für den Burger

Das Burger-grillen war doch gar nicht so schwer, oder? Natürlich reicht Fleisch allein nicht zu einem selbst gemachten Burger: große Burger-Brötchen (auch Buns genannt) dürfen nicht fehlen. Die Brötchen aufschneiden und mit den Innenseiten kurz auf den Grill legen. So werden auch die Brötchen ein wenig kross.

Mit Brötchen und Fleisch sind die wichtigsten Zutaten ja bereits gegeben. Beim Rest können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen! Garnieren Sie Ihren Burger mit knackigem Salat, Gewürzgurken und frischen Tomaten. Auch kross gebratener Bacon und Jalapeños machen sich hervorragend auf einem Burger. Für die meisten darf auch der Käse nicht fehlen. Klassiker sind zweifelsohne Scheibletten-Käse, doch auch eine Scheibe Gouda, Emmentaler oder Cheddar machen den Burger zu einem echten Geschmackserlebnis.

Tipp: Wenn Sie den Käse lieber überbacken mögen, legen Sie bereits nach dem Wenden des Fleisches eine Scheibe Käse auf den Patty.

Damit das Ganze nicht zu trocken wird, können Sie natürlich zu Ketchup, Senf und Mayonnaise greifen – oder zu einer unserer anderen, enorm köstlichen Grillsoßen. Unsere Empfehlung: eine hausgemachte BBQ-Sauce.

Burger grillen: Viel Raum für Kreativität

Sie sehen: Burger grillen ist ganz einfach und kann an individuelle Vorlieben angepasst werden. Ja, es ist sogar möglich, dem Burger ein ganz bestimmtes Motto zu verpassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Burger spanischer Art? Bereiten Sie das Fleisch zu, wie oben geschildert. Belegen Sie es mit saftigen Tomaten und Salat und verwendet zusätzlich typisch spanische Produkte, wie etwa Serrano-Schinken, Chorizo-Wurst und einen spanischen Käse, wie etwa Manchego. Die Brötchenhälften einfach mit einer selbst gemachten Aioli bestreichen und fertig ist ein Burger spanischer Art.

Burger geht auch Low Carb. Wie genau, das sehen Sie im Video:

Low Carb Tomaten-Cheeseburger

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