10.03.2017

Tricks und Tipps Hoch lebe die Rote Bete!

Wunderknolle Rote Bete - das violette Superfood ist reich an Nährstoffen und so vielseitig.

Foto: iStock / dianazh

Wunderknolle Rote Bete - das violette Superfood ist reich an Nährstoffen und so vielseitig.

Mit ihrem süßlichen und leicht erdigen Aroma ist die leckere Knolle im Winter ein Genuss. Und dabei sind der Kochfantasie keine Grenzen gesetzt!

 

Eingelegt in geriffelten Scheiben oder als kleine Kugeln sowie im Heringssalat kennt das Gemüse wohl jeder. Höchste Zeit, dass es seine vielen anderen kulinarischen Talente offenbart!

So schmecken die Rüben

Das Gemüse können Sie roh und gegart essen. Lecker ist es als Rohkost mit einem würzigen Dressing. Im Trend sind Gemüsespiralen, auch als Rote-Bete-Salat. Ebenfalls köstlich: ein Salat aus den gegarten Knollen, in Stifte geschnitten mit Feldsalat und einer Obstessig-Vinaigrette kombiniert. Leicht ist eine Suppe: Rote Bete und Kartoffeln in Brühe kochen, pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Ingwer würzen. Prima Veggie-Kost: Rote-Bete-Knollen schälen, würzen und einzeln in Pergament im Ofen bei 180 °C ca. 45 Minuten backen. Dazu einen Schmand-Dip reichen. Als Beilage, gedünstet mit Zwiebeln und gewürzt mit Salz, Pfeffer sowie Zucker, passt das Gemüse gut zu gebratenem Fisch und Fleisch.

Kleiner Snack: Chips. Dafür die Knollen schälen, in dünne Scheiben hobeln und in heißem Öl 3-4 Minuten frittieren. Mit Meersalz würzen. Prima Fitmacher ist ein Smoothie.

>> So schnell sind Gemüsechips selbst gemacht

Zubereitungs-Tipps

Wer Rote Bete im Ganzen gart, sollte die Wurzel und die Blattansätze nicht abschneiden, da die Knollen sonst im Kochwasser „ausbluten“. Generell zum Schälen und Schneiden Einmalhandschuhe tragen, denn der Saft färbt sehr stark.

Das steckt drin

B-Vitamine, Vitamin C und verschiedene Mineralstoffe. Eisen und Folsäure sind gut fürs Blut. Die rotviolette Farbe entsteht durch das Betanin, ein sekundärer Pflanzenstoff, der unsere Abwehr stärkt.

Aber: Rote Bete speichert Nitrat. Darum möglichst zur nitratärmeren Bio-Ware greifen und mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln kombinieren bzw. Orangensaft dazu trinken.

>> Rote Bete stärkt das Herz

Rote-Bete-Smoothie

Für 4 Gläser (à 150 ml)

  • 2 Rote-Bete-Knollen schälen und grob schneiden (ersatzweise 150 ml Rote-Bete-Saft verwenden). 2 Äpfel waschen, vierteln, entkernen und, bis auf ein Viertel, in Stücke schneiden.
  • 1 reife Avocado halbieren, entkernen und Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Etwas Fruchtfleisch fein würfeln.
  • Rote Bete, Apfelstücke, Avocado, 150 ml Orangensaft und 3-4 Eiswürfel fein pürieren. Mit Zitronensaft und Agavendicksaft abschmecken.
  • Smoothie in Gläser füllen. Apfelviertel fein würfeln. Smoothie mit Avocado- und Apfelwürfeln bestreuen.

Rote-Bete-Spiralsalat

Für 4 Personen

  • 2 Rote-Bete-Knollen und 3-4 große Möhren schälen und mit dem Spiralschneider in Spiralen schneiden.
  • 2 Äpfel waschen, schälen und in Spiralen schneiden.
  • 100 g Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, nach Belieben grob hacken.
  • 3 EL Obstessig, 1–2 TL geriebenen Meerrettich (Glas), Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft verrühren. Je 3 EL Raps- und Walnussöl darunterschlagen. Mit Rote-Bete-, Möhren- und Apfelspiralen mischen. Mit Walnusskernen bestreuen. Nach Belieben mit Petersilie garnieren.

Dieser Artikel erschien zuerst in der BILD der FRAU Nr. 8.

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