19.01.2017 - 12:16

Social Media Trend Gefärbtes Essen im Trend: Es wird bunt auf dem Tisch

Of giftgrün, sattes lila oder knallrot, dieses Jahr wird es bunt auf unseren Tellern.

Foto: istock/asab974

Of giftgrün, sattes lila oder knallrot, dieses Jahr wird es bunt auf unseren Tellern.

Rissen sich vor kurzem noch alle um schwarzes Eis und schwarzes Brot, wird es nun wieder bunt auf unseren Tellern. Und je bunter das Essen, desto gesünder ist es, oder?

Wer nun aber die Befürchtung hat, dass hier die Chemie ihre Finger im Spiel hat, der darf getrost aufatmen: Bei dem bunten Essen, dass unsere Social Media Kanäle durchzieht, handelt es neuerdings um natürliche Farben. Zum Beispiel wird das knallige Lila, das uns entgegenschlägt, aus der Wurzel “Ube” gewonnen. Ube heißt bei uns auch “Wasseryams” und stammt von den Philippinen.

Lila gehört auf den Tisch

Ob Eis, Brot oder Getränke, sie alle werden nun lila gefärbt. So macht das Essen doch gerade in der dunklen Jahreszeit gleich noch mehr Spaß. Das schöne an der Ube-Farbe ist, dass sie geschmacksneutral ist und somit nahezu überall eingesetzt werden kann. In Berlin gibt es schon vereinzelte Eisdielen wie zum Beispiel Die Eismacher, die mit der Farbenpracht auftrumpfen und das blaue Schlumpfeis in seine Schranken verweisen.

Farbenfroh ins Jahr: Grün!

Aber mit lila ist es natürlich noch nicht getan, die Philippinen bescheren uns noch einen Farbentrend: Grün. Auch dieser ist natürlichen Ursprungs, nämlich aus den Pandan-Blättern. Der daraus gewonnene Extrakt oder das Pulver werden zum Färben von Lebensmitteln verwendet. Die Pandan-Blätter eignen sich aber auch zum Garen und sind in Südostasien äußerst beliebt.

Noch mehr grün mit Matcha!

Das Einfärben von Gebäck und Getränken funktioniert auch hervorragend mit Matcha. Im Vergleich zu Pandan bringt Matcha aber einen Eigengeschmack mit, der nicht jedem schmeckt.

Knallrot zum Wachwerden

Auch rot darf bei unserem bunten Ambitionen nicht fehlen. So avancierte die Rote Bete Latte schnell zum Trendgetränk. Farblich haut sie um, aber geschmacklich ist sie tatsächlich geschmacksache. Der erdige Geschmack und Geruch ist gewöhnungsbedürftig.

Wer es dennoch mal probieren möchte, dem möchten wir einen Tipp mitgeben: Geben Sie zum Rote Bete Saft ein klein wenig Apfelessig, der das erdige Aroma mildert.

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