Dessert Süßer Burger gefällig? Der Windbeutel-Burger „Puff Daddy“

Bewertung: 5.0/5
Dieser Windbeutel-Burger ist optisch und geschmacklich ein echter Kracher!

Foto: Daniel Esswein

Dieser Windbeutel-Burger ist optisch und geschmacklich ein echter Kracher!

Wer sagt, dass Burger immer herzhaft sein müssen? Der Windbeutel-Burger wird mit Tonkabohnencreme, Früchten, karamellisierten Nüssen und Salzkaramell gefüllt. Die Schokominzblätter sind das i-Tüpfelchen auf diesem grandiosen Nachtisch.

Zutaten für 6 Personen:

  • Für die Windbeutel:
  • 80 ml Milch
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 TL Zucker
  • 35 g Butter
  • 135 g Mehl Type 550
  • 3 Eier
  • Für das Salzkaramell:
  • 150 g Rohrzucker
  • 50 ml Orangensaft
  • 50 ml Sahne
  • etwas Meersalz
  • Für die Tonkabohnencreme:
  • 2–3 Gelatineblätter
  • 125 ml Sahne
  • 30 g Zucker
  • 25 ml Ahornsirup
  • 1 Eigelb
  • 125 ml Milch
  • ½ Vanilleschote, nur das Mark
  • 2 Prisen gemahlene Tonkabohne
  • Für die Früchte:
  • 1 Schale Physalis
  • 1 Schale Blaubeeren
  • 50 ml Orangensaft
  • etwas Butter
  • etwas Puderzucker
  • Für die Nüsse:
  • EL Pekannüsse
  • 1 EL Rohrzucker
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 EL Wasser

Und so wird's gemacht

  1. In einem Stieltopf die Milch mit Salz, Zucker und Butter zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und das Mehl unterrühren. Abermals auf den Herd stellen und rühren, bis sich eine feste, homogene Kugel gebildet hat. Das kann ordentlich Arbeit sein und einem den Schweiß auf die Stirn treiben. Das richtige Abbrennen auf dem Herd ist aber wichtig, dabei entzieht man dem Teig das Wasser.
  2. Den Teig leicht im Stieltopf abkühlen lassen, dann 2 Eigelb und 1 Ei gleichmäßig einarbeiten.
  3. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech im Durchmesser etwa 2–3 cm große Windbeutel spritzen.
  4. Die Windbeutel im auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Backofen 20–25 Minuten goldgelb backen. Anschließend auf dem Blech auskühlen lassen. Auf keinen Fall den Ofen wahrend des Backens öffnen, da die Masse sonst jämmerlich zusammenfallt und ihr von vorne beginnen müsst. Nach dem Auskühlen Windbeutel aufschneiden und beliebig weiterverarbeiten.
  5. Zucker bei mittlerer Hitze in einer Pfanne karamellisieren. Mit Orangensaft und Sahne ablöschen und kräftig einkochen. Mit etwas Meersalz salzig abschmecken. In eine Schüssel umfüllen und bis zur Verwendung beiseitestellen oder in eine Squeezeflasche füllen.
  6. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, die Sahne steif schlagen.
  7. In einem kleinen Topf Zucker und Sirup aufkochen. Den Topf in ein warmes Wasserbad stellen. Das Eigelb in den Topf geben und alles unter ständigem Rühren schaumig schlagen, bis die Mischung leicht stockt.
  8. In einem weiteren Topf die Milch mit dem ausgekratzten Vanillemark und der Tonkabohne erwärmen. Die Gelatine ausdrücken und in der warmen Milch auflösen.
  9. Die Zucker-Eigelb-Mischung unter die Milch heben. Die Creme in einem kalten Wasserbad schaumig schlagen, bis sie leicht zu stocken beginnt. Anschließend die Sahne unterheben und alles für mindestens 1 Stunde kalt stellen.
  10. Die Creme dann noch einmal leicht aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und bis zur Weiterverarbeitung kalt stellen.
  11. Die Blätter von den Physalis abzupfen, Physalis und Blaubeeren halbieren.
  12. Orangensaft in einem Topf kräftig reduzieren, Butter darin schmelzen und die Früchte kurz darin schwenken, mit Puderzucker bestreuen und auskühlen lassen.
  13. Pekannüsse grob hacken und in einer trockenen Pfanne rösten. Rohrzucker, eine kleine Prise Meersalz und Wasser dazugeben, Zucker auflösen, alles einkochen, und kurz bevor das Wasser verkocht ist, die Nüsse zugeben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren karamellisieren. Erkalten lassen und bis zur Verwendung beiseitestellen.

Anrichten:

  • einige Blätter Schokoladenminze
  • 2 EL Puderzucker

Windbeutel aufschneiden, mit Tonkabohnencreme, den Früchten, karamellisierten Nüssen und Salzkaramell füllen und, mit Schokominzblättern und Puderzucker garniert, sofort servieren.

>> Hubertus Tzschirner: Ein guter Burger ist jede Sünde wert!

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