02.12.2016

Mehl ist nicht gleich Mehl. Das sollten Hobbybäcker beachten. Damit Plätzchen, Kuchen oder Brot gut gelingen, sollten sie zum passenden Mehltypen greifen. Plätzchen mit Mehltypen 405 oder 550 backen

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Feines, weiches Mehl vom Typ 405 eignet sich gut für das Plätzchen-Backen.

Foto: dpa

Feines, weiches Mehl vom Typ 405 eignet sich gut für das Plätzchen-Backen.

Zum Backen von Weihnachtsleckereien ist Mehl mit kleiner Typenzahl am besten geeignet. Die Mehltypen 405 und 550 enthalten zum Beispiel verhältnismäßig viel Stärke und Klebereiweiß, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Die Typenzahl gibt Auskunft, wie hoch der Mineralstoffgehalt pro 100 Gramm Mehl im Schnitt ist. Je höher diese Zahl ist, desto mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sind drin.

Für das Backen von Plätzchen und Kuchen sind Mehltypen wie 1050 oder 1150 nicht so gut. Sie eignen sich eher, um Brot zu backen. Die besonders ballaststoffreichen Vollkornmehle tragen keine Zahlen. Grund: Ihr Mineralstoffgehalt unterliegt natürlichen Schwankungen.

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