23.11.2016

THE TASTE Ich wusste schon mit sechs Jahren, dass ich Koch werden will

Für seinen YouTube-Channel „Lieblingskoch“ bereitet Jörg seine Gerichte an den ungewöhnlichsten Orten zu.

Foto: SAT1.de

Für seinen YouTube-Channel „Lieblingskoch“ bereitet Jörg seine Gerichte an den ungewöhnlichsten Orten zu.

Jörg will mit seiner Teilnahme an The Taste herausfinden, wo er steht. Bis jetzt hat er alle Herausforderungen gemeistert und steht im Finale.

bildderfrau.de: Was hast du von Cornelia Poletto gelernt?

Jörg: Von Cornelia habe ich sehr viel gelernt. Denn durch Ihre ruhige Ausstrahlung und ihrem unheimlichen Wissensschatz sind Kreationen entstanden, die ich so nie gekocht hätte. Was aber das entscheidendste Lernergebnis ist: „Weniger ist mehr und zu viele Komponenten sind manchmal unnötig und können ein Gericht zerstören“. Danke, liebe Cornelia.

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Was ist die wichtigste Erfahrung, die du auch „The Taste“ mitnimmst?

Die wichtigste Erfahrung, die ich bei „The Taste“ sammeln konnte: Leistung ist die eine Seite der Medaille, auf der anderen Seite gehört noch eine ganze Portion Glück und Coolness dazu, um zu gewinnen. Es war eine schöne Erfahrung mit so vielen Top-Köchen zu kochen und es ist schön, dass sich teamübergreifend ganz, ganz viele Freundschaften entwickelt haben.

Nun bist du es als YouTuber ja gewöhnt, vor einer Kamera zu kochen. War „The Taste“ denn trotzdem nochmal ein anderes Kaliber und wenn ja, inwiefern?

Ich als YouTuber mit meinem Kanal "Lieblingskoch" werde in der Regel von zwei Kameras gefilmt und bin einiges gewöhnt. in einem Studio zu kochen, wo an jeder Ecke Kameras stehen, hängen und um einen herumfliegen war neu, anfangs ungewohnt, später aber ganz cool.

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Was war denn deine Lieblings-Challenge?

Für mich war jede Challenge etwas Besonderes, wobei die Challenge mit Ali Güngörmüs als Gastjuror, alles andere als besonders schön war, denn leider musste uns Patricia verlassen. Besonders toll war natürlich die Challenge mit „Lucki" Maurer, denn die habe ich gewonnen, war immun, konnte kochen, was ich wolle und war direkt im Finale.

Du kommst teilweise ein wenig chaotisch rüber, wie behältst du bei all dem Zeitdruck und den zahlreichen Gerichten, die gleichzeitig fertig werden müssen, trotzdem einen kühlen Kopf und den Überblick?

Chaotisch – findet ihr? (lacht) Eigentlich bin ich ein sehr strukturierter Koch und habe immer den Anspruch das Maximale aus einem Gericht zu holen und auf den Teller oder Löffel zu bringen. Wahrscheinlich sind es die vielen Handgriffe, die in so kurzer Zeit erledigt werden müssen und mich so chaotisch wirken lassen. Ich sehe also, da ist noch Verbesserungspotenzial. Ich koche trotzdem weiter am Limit. Den Überblick behalte ich, indem ich in meinem Kopf einen Film abspiele, wo die einzelnen Bestandteile je eine Szene darstellen.

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Wie geht es für dich nach der Show weiter?

Wie es weitergeht, entscheidet Ihr. Wenn Ihr mich wieder im Fernsehen sehen möchte, bin ich im Fernsehen. Wenn Ihr Rezepte wollt, schreibe ich welche, gern auch für die „Bild der Frau“. Wer mit mir kochen möchte, kann einen meiner Kochkurse besuchen und findet dazu Termine auf meiner Website: lieblings-koch.com. Wer Fan ist, kann mir auf Facebook folgen, meinen YouTube-Kanal abonnieren oder in meinem Lieblingskoch-Fanshop shoppen. Ansonsten werde ich weiter Rezepte entwickeln, Restaurants und neue Konzepte beraten und mit meinem Streetfood Konzept/ Cleanfood und der Waschmaschine die Straßen von Deutschland erobern.

Am 23.11.2016 wird um 20:15 Uhr auf Sat1 das große Finale ausgestrahlt!

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