22.09.2016 - 11:18

KLINGT SELTSAM Skurriler Trend: Garbage-Bread erobert amerikanische Küchen

Foto: instagram/laneylaneyfong

Zugegeben, wir haben auch etwas irritiert geschaut, als wir das erste mal von Garbage-Bread (zu Deutsch: Müll-Brot) gehört haben, aber es schmeckt besser als es sein Name verspricht.

Wer hat sich nur diesen Namen ausgedacht? Warum gibt man einer leckeren Mahlzeit keinen Appetit anregenden, ansprechenden Namen, denn wer hat schon Lust auf "Müll-Essen"? Nun gut, legen wir mal alle Bedenken beiseite und lassen uns auf den neuen Trend am Foodie-Horizont ein, denn der Gedanken dahinter ist schlau.

Lecker, trotz seines Namens

Seinen Namen verdient das Brot der Tatsache, dass man im Prinzip alles hineinschmeißen kann, was man möchte (frei nach dem Mülleimer-Prinzip). Zum Beispiel die Reste vom gestrigen Abendessen oder was auch immer sich noch im Kühlschrank findet, was bei manchen mehr, bei anderen weniger ist.

>> Ratgeber Mehltype: welches Mehl für welches Rezept?

Alles wird in frischen Brot- bzw. Pizzateig eingerollt und gebacken, anschließend in Scheiben geschnitten und direkt genossen. Und schon klingt die Idee gar nicht mehr so abstoßend, oder?

Den Brotteig können Sie ganz einfach selber machen, wenn es aber mal schnell gehen muss, tut es natürlich auch ein fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal.

Hier kommt eines unserer Rezepte für einen Laib:

  • 240 ml lauwarmes Wasser
  • 360 g Mehl
  • 1,5 TL Salz
  • 1,5 TL Zucker
  • 2 TL Hefe
  • 60 ml Olivenöl

Kneten Sie alle Zutaten, bis auf das Olivenöl, bis ein Teig entsteht, der sich gut aus der Schüssel löst. Den Teig herausnehmen und mit Olivenöl bedecken, in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen. Dort ca. 30 Minuten ruhen lassen, bevor Sie ihn auf einer geölten Unterlage so dünn wie möglich ausrollen (rechteckig).

Sie können den Boden nach Belieben belegen und dann einrollen, sodass ein länglicher Brotlaib entsteht, der in etwa an einen Strudel erinnert. Bei 190°C etwa 35 bis 45 Minuten goldbraun backen. Zum Servieren schneiden Sie ihn in Scheiben.

Wie wäre es mit Zwiebeln, Salami, Tomaten und einer ordentlichen Portion Käse? Oder mit Spinat, Knoblauch und Feta? Na, haben Sie auch Appetit bekommen? Dann nichts wie ran ans Backblech, so kann der nächste Filmabend kommen.

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