Festliches mit Fleisch Filet Wellington: Rind in köstlichem Blätterteigmantel

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Filet Wellington ist ein echter Klassiker unter Feinschmeckern. Saftig und knusprig zugleich, da braucht es keine Beilagen.

Foto: StockFood/Lambooij, Eva

Filet Wellington ist ein echter Klassiker unter Feinschmeckern. Saftig und knusprig zugleich, da braucht es keine Beilagen.

Knuspriger Blätterteig umhüllt ein zartes Rinderfilet: Filet Wellington ist geschmacklich genauso wie optisch ein echtes Highlight und etwas für wahre Genießer.

Zutaten für 4 Personen:

  • 600 g Rinderfilet, vom Mittelstück
  • 2 EL Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer, aus der Mühle
  • 400 g Blätterteig
  • Mehl, zum Arbeiten
  • 1 Ei

Pro Portion etwa:

  • 668 kcal
  • 45 g Fett
  • 29 g Kohlenhydrate
  • 37,7 g Eiweiß

Zubereitungszeit:

  • 40 Minuten (zzgl. Garzeit)

Und so wird’s gemacht

  1. Das Filet waschen, trocken tupfen und parieren. In einer Pfanne den Schmalz erhitzen und das Filet im Ganzen darin rundum kurz anbraten. Das Fleisch herausnehmen, mit Pfeffer und Salz würzen und abkühlen lassen.
  2. Den Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Er sollte etwa 10 cm länger und viermal so breit sein wie das Filet. Etwa ein Viertel des Teiges für die Verzierung beiseitelegen. Das Ei mit 2 EL Wasser verquirlen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  3. Die Ränder der Teigplatte mit dem Ei bestreichen, das Filet mittig auflegen, den Teig darüber klappen und eng einschlagen. Ränder und Seiten gut zusammen drücken und das Filet im Teigmantel mit der Naht nach unten auf das Blech legen.
  4. Restlichen Blätterteig in ca. 1 cm breite Streifen schneiden und die Oberfläche des Filet Wellington gitterartig damit belegen. Die Oberfläche mit Ei bestreichen und das Filet im Teigmantel ca. 20 Minuten kühl ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Das Filet im Teigmantel in ca. 35 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, das Filet Wellington noch 5 Minuten ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden und servieren.

Filet Wellington ist ein Klassiker der festlichen Küche. Es ranken sich verschiedene Mythen um den Erfinder dieses köstlichen Gerichts, doch keiner konnte es letztlich eindeutig für sich beanspruchen. Fakt ist nur: Bereits ab dem Jahr 1900 herum tauchten ähnliche Rezepte in deutschen Kochbüchern auf. Das oben genannte Rezept ist übrigens eine einfache Variante des Originals, denn für gewöhnlich wird das Filet nicht nur in Blätterteig eingewickelt – zwischen Filet und Teigmantel findet sich eigentlich noch eine Zwischenschicht mit dem malerischen Namen Duxelles. Dabei handelt es sich um ein Püree aus gedünsteten, gehackten Champignons, manchmal auch aus Gänseleberpastete.

Wenn auch Sie mal die "Fortgeschrittenen-Variante" ausprobieren wollen:

  • Hacken Sie 400 g geputzte Champignons sowie 2 Schalotten
  • Dünsten Sie beides in 2 EL Butter an
  • Geben Sie 2 cl Madeira (portugiesischer Likörwein) dazu sowie 2 EL Sahne. Alles aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
  • Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.
  • 80 g Leberpaste nehmen und das Filet unmittelbar nach dem oben genannten Arbeitsschritt 1 mit der Pastete bestreichen.
  • Die Pilzfarce wiederum auf der Pastete verteilen.
  • Nun können Sie mit Arbeitsschritt 2 fortfahren.

Die original Zubereitung von Filet Wellington ist zwar etwas aufwendiger, doch für einen besonderen Anlass lohnt sich die Mühe. Und apropos besondere Anlässe: Wenn Sie noch mehr Ideen für verschiedene Braten-Rezepte suchen, sollten Sie sich unsere Video-Playlist anschauen:

Braten: Von klassisch bis raffiniert
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