01.06.2016

Am besten erntefrisch! Weltbauerntag am 1. Juni: Helden der Weiden und Felder

Foto: © istock/jeffbergen

Landwirte erzeugen den größten Teil unserer gesunden Lebensmittel! Obst, Gemüse, Getreide, Tierprodukte – ohne Bauern hätten wir all das nicht.

Wann haben Sie beim Einkaufen im Supermarkt zuletzt daran gedacht, woher all die leckeren Dinge kommen: in der Gemüseabteilung, an der Käse- und Wursttheke, im Kühlregal? Alleine in Deutschland arbeiten rund eine Million Menschen in der Landwirtschaft – und versorgen uns Tag für Tag mit allen wichtigen und gesunden Grundnahrungsmitteln.

Weltbauerntag am 1. Juni

Am 1. Juni erinnert uns der Weltbauerntag an die wichtige Aufgaben, die Landwirte für uns alle erledigen: Obst und Gemüse anbauen, Getreidefelder bestellen, Vieh züchten und so für die Produktion von Fleisch und tierischen Produkten sorgen. Erstmals bei der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover ausgerichtet, ist dieser Tag seit 2002 ein offiziell von der UNO ausgerufener internationaler Gedenktag. Weltweit leben 2,6 Milliarden Menschen direkt und indirekt von der Landwirtschaft – und von der Landwirtschaft selbst leben alle anderen!

Möglichst erntefrisch einkaufen

Fast alle in der Landwirtschaft produzierten Lebensmittel sollten so frisch wie möglich gekauft und verzehrt werden. Das gilt besonders für Obst und Gemüse, bei denen Sie heimische Produkte bevorzugen sollten. Warum? Früchte, die eine weite Reise vor sich haben, werden im Erzeugerland meist unreif geerntet und haben so keine Chance, auf natürliche Weise in der Sonne zu reifen und ihr Aroma zu entfalten. Werden Früchte zwar reif geerntet, begeben sich dann aber auf einen langen Transportweg, so gehen mit jedem Tag Nährstoffe verloren. Denn, so komisch es klingt, Obst und Gemüse sind lebendige Organismen, die atmen und Vorratsstoffe verbrauchen. Je nach Gemüseart kann der Vitaminverlust nach 24 Stunden bereits bei 50 Prozent liegen. Daher sollte Obst und Gemüse so erntefrisch wie nur möglich gekauft und nach dem Einkauf rasch verzehrt werden.

Und woher bekommt man erntefrische Produkte? Klar, direkt vom Erzeuger – auf unterschiedlichen Wegen:

Bauernmarkt/Wochenmarkt

Auf Wochen- oder Bauernmärkten, die es in jedem größeren Ort regelmäßig gibt, bieten meist kleinere regionale Landwirte ihre Produkte an. So nah wie hier kommt man der einheimischen Ernte nicht im Supermarkt. Denn dort befindet sich Ware aus aller Welt in den Regalen, die – weniger frisch – von den Großmärkten stammt. Wer direkt beim Erzeuger kauft, weiß genau, woher seine Lebensmittel kommen. Auf Nachfrage geben die Verkäufer meist auch gerne Tipps zu Lagerung oder Zubereitung.

Hofläden

Wer einen Ausflug aufs Land mit einem Einkauf frischester Lebensmittel verbinden möchte, sucht sich einen Landwirtschaftsbetrieb mit Hofladen in der Umgebung. Hier gibt es neben erntefrischen Früchten je nach Angebot auch Brot, Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Käse oder Fleisch und Wurst aus eigener Produktion. Häufig ist an Hofläden auch noch ein Café angeschlossen und man kann einen herrlichen Tag lang das Landleben genießen.

Gemüsekiste/Abokiste

Eine praktische Einrichtung für Menschen mit weniger Einkaufs-Muße und dem Bedürfnis nach erntefrischen Lebensmitteln stellt die Gemüsekiste dar. Frische im Abo sozusagen. Gemüse, Obst, Fleisch, Milchprodukte oder Honig. Was wann direkt an die Haustür geliefert wird, entscheiden die Abonnenten selbst. Dieser Service von Bauernhöfen (häufig Biobetrieben) aus dem Umland ist mittlerweile besonders unter Städtern sehr beliebt.

Die frischen Früchte sind da! Und nun?

Besonders diese Obst- und Gemüsesorten sollten nicht nur erntefrisch gekauft, sondern auch rasch verzehrt werden.

Beerenobst wie Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren - sauer und gesund, Heidelbeeren und Blaubeeren, aber auch Erdbeeren sind besonders empfindlich – möglichst rasch verbrauchen und bis dahin kühl lagern.

Frische Beeren schmecken am allerbesten pur oder leicht gezuckert. Weitere leichte Beerensnacks sind Beeren mit Kefir oder als Smoothie Smoothie

Gesund abnehmen können Sie mit der Erdbeerdiät oder mit der Erdbeer-Wochendiät blitzschnell ein paar Pfunde verlieren

Pilze wie Champignons, Pfifferlinge und Steinpilze sollten unbedingt frisch gekauft werden, im Kühlschrank halten sie dann noch zwei bis drei Tage in luftiger Verpackung (am besten einer Papiertüte).

Ruckzuck fertig und wenig Kalorien – Diätrezepte mit Pilzen:

Omelett mit Kräuter-Pilzen

Farfalle mit Pfifferlingen

Salate und Blattgemüse wie Spinat oder Mangold beginnen schon wenige Tage nach der Ernte zu welken. Nach dem Kauf nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank lagern.

Köstliche Diätrezepte mit Salat und Blattgemüse:

Spaghetti mit Spinat und Schafskäse

Gegrilltes Lachsfilet auf Salat

Salat mit Würzbällchen

Spargel ist ein sehr empfindliches Gemüse, das möglichst frisch verzehrt werden sollte, zur Saison verkaufen Spargelbauern ihre Ware vielerorts an speziellen Ständen.

Abnehmen mit Spargel – dazu finden Sie leckere Rezepte bei der

Genießer-Diät mit Spargel

Frische Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks maximal drei Tage.

Leckere und leichte Rezepte mit frischen Erbsen und Bohnen:

Grüner Salat mit Estragon-Senf-Dressing

Filet mit Bohnengemüse

Mehr Frisches aus der Umgebung auf die Teller – das tut den einheimischen Landwirten gut, aber vor allem auch Ihrer Gesundheit. Nicht nur am Weltbauerntag!

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