17.03.2016

Schnelle Küche Smoothies, die gesund und lecker sind

Foto: © istock / Chiociolla

Smoothies waren am Anfang noch als Spielerei verschrien, stehen heute aber auf dem Speiseplan Ernährungsbewusster.

„Iss den Apfel doch einfach“, war noch lange das Argument der älteren Generation, die den ganzen Wirbel um Smoothies nicht ganz nachvollziehen konnte. Warum Obst und Gemüse erst entsaften oder durch den Mixer jagen, bevor man die Vitamine zu sich nimmt, wenn man den Apfel doch auch einfach essen kann? Ganz so einfach ist es natürlich nicht, denn bei Smoothies geht es nicht nur darum, gesunde Nährstoffe zu sich zu nehmen, sondern auch Geschmäcker zu kombinieren, die zusammen nur schwer essbar wären. Oder haben Sie schon einmal Bananenmus unter den Spinat gehoben? Was als normale Speise gewöhnungsbedürftig klingt, ist als Smoothie aber sehr lecker.

Der Smoothie-Trend hat uns erreicht

Dieser Trend ist mittlerweile altersübergreifend angekommen. Während beim Entsaften des Obsts die wichtigen Ballaststoffe entfernt werden und stattdessen nur Saft mit einem hohen Zuckeranteil übrig bleibt, haben Smoothies den Vorteil, dass sie auch Ballaststoffe enthalten, die sättigen. Wer die Smoothies außerdem zum Großteil aus Gemüse herstellt, nimmt viele Mineralien und Vitamine zu sich.

Tipp: Den Smoothies ein paar Tropfen Öl, wie zum Beispiel Kokosöl zugeben, damit die fettlöslichen Vitamine aufgenommen werden können, die man zum Beispiel in Karotten findet. Alternativ geht auch ein Löffel Joghurt, dann aber darauf achten, dass dieser nicht fettreduziert oder fettfrei ist.

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Leckere Frühstücksideen für einen perfekten Start in den Tag

Smoothies mit Nüssen halten länger satt

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, für den haben wir ein paar einfache Rezepte mit Zutaten, die wohl die meisten im Haus haben. Viele der Rezepte sind auch für diejenigen geeignet, die sich vegan ernähren. Smoothies müssen nicht mit Joghurt angerührt werden, sondern kommen auch wunderbar ohne aus. Generell gilt: Alles kann, nichts muss. Versuchen Sie auch mal ungewöhnliches wie Broccoli und Avocado, mischen Sie auch mal Haferflocken dazu. Experimentierfreude ist also ausdrücklich erwünscht.

Wer einen starken Mixer hat, kann auch Nüsse mit hineingeben. Besonders Cashews, die man für einige Stunden (am besten über Nacht) in Wasser einweicht, sorgen für Sättigung und ein herrlich nussig-cremiges Aroma.

Bananen-Spinat-Smoothie

  • 2 Bananen
  • 150 g Babyspinat (frisch)
  • Etwa 100 ml Wasser (wer es flüssiger mag, gibt mehr Wasser hinzu)

Im Mixer vermischen, bis alles cremig ist. Sofort genießen, denn viele Vitamine verfallen bei Kontakt mit der Luft.

Beeren-Smoothie

  • 250 g gemischte Beeren (Blaubeeren, Johannesbeeren, Erdbeeren)
  • ½ Kopfsalat
  • 200 ml Wasser

Im Mixer vermixen, bis alles cremig ist. Wegen des Kopfsalats könnte der Smoothie ein wenig „grützig“ aussehen, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut. Wer es noch ein wenig kälter möchte, kann noch ein paar Eiswürfel in den Smoothie geben.


Smoothies können neben frischem Obst und Gemüse aber auch Nüsse und Trockenobst enthalten. Probieren Sie statt einem regulären Frühstück doch mal diesen reichhaltige Mandelmilch-Smoothie.

Mandelmilch-Smoothie

  • 3 Frische Feigen
  • 20g Ingwer
  • 1 EL Mandelmus
  • ½ L Mandelmilch
  • 1 Msp. Kardamom
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Pfeffer

Dieser Smoothie macht satt, ohne zu beschweren und regt dank Ingwer und Pfeffer den Stoffwechsel an und fördert die Durchblutung. Wir haben den Smoothie auch mit frischen Datteln probiert, womit er recht süß wird und garantiert auch jüngeren Smoothie-Fans schmeckt.

Suchen Sie noch weitere Smoothie-Rezepte? Dann werfen Sie doch mal einen Blick in die BILD der FRAU Nr. 12/2016 in dieses Smoothie-Rezeptbuch:






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