01.12.2017

Unbedingt merken! Mit diesen 11 Tipps sparen Sie Strom

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Strom sparen leichtgemacht! Wir verraten Ihnen 11 Tipps.

Foto: iStock/deepblue4you

Strom sparen leichtgemacht! Wir verraten Ihnen 11 Tipps.

Gerade im Winter wird viel Strom verbraucht, da sich die meiste Freizeit in den eigenen vier Wänden abspielt. Wir verraten Ihnen 11 Tricks, mit denen Sie viel Strom und damit auch Kosten sparen können.

Noch nie war Energie aus der Steckdose so teuer wie heute. Die Preise für Strom sind in den letzten zehn Jahren um über 50 Prozent gestiegen. Im Schnitt zahlt ein Haushalt 1134 Euro im Jahr. Die dicksten Brocken sind dabei Steuern und Abgaben. Sie machen nach Angaben von Verivox 56,2 Prozent des Strompreises aus. 25,1 Prozent gehen für Netznutzungsentgelte für Stromnetze und Messeinrichtungen drauf. Die schwanken je nach Wohnort stark. Deshalb ist für den Strompreisvergleich die Angabe der Postleitzahl so wichtig. Der Strom selbst inklusive Gewinn der Energieversorger macht gerade mal 18,7 Prozent des Strompreises aus (Quelle: Vergleichsportal Verivox).

Was lässt sich dagegen tun? Wie können Sie im Haushalt Strom sparen? Jeder weiß: Immer mit Deckel auf dem Topf kochen und Geräte nicht Stand-by laufen lassen. Jörg Huber, Energie-Experte der Verbraucherzentrale Hamburg, hat aber auch effektive Stromspar-Tipps, die viele noch nicht kennen.

Strom sparen im Haushalt: So geht's!

1. Teure Schonwäsche

Nur wenn’s gar nicht anders geht, z. B. bei Seide, den Schonwaschgang wählen. Er braucht laut Hessischer Energiespar-Aktion fünfmal so viel Wasser und viermal so viel Strom wie das Normalprogramm.

2. Einfach mal glatt streichen

Wäsche aus dem Trockner fühlt sich oft etwas klamm an. Grund ist noch leicht feuchte Luft zwischen den Sachen. Dafür müssen sie nicht wieder in die Maschine. Glatt streichen und austrocknen reicht. So lassen sich Blusen & Co. auch leichter bügeln, als wenn sie übertrocknet werden.

3. Groß spült günstig

Wenn möglich eine Spülmaschine für zwölf bis 14 Gedecke nehmen und nur voll beladen anstellen. Mini-Geräte für vier bis sechs Gedecke brauchen fast genauso viel Energie.

4. Fernseher auf Abstand

Bildschirme im Kinoformat sind echte Stromfresser. Ein 70-Zoll-Fachbild-TV schluckt fast viermal so viel Strom wie ein 35er. Dabei ist der kleinere keineswegs schlechter, sondern sogar ideal, wenn man ca. 1,50 bis zwei Meter davor sitzt. Einfach ausmessen: Bester Abstand ist das Zwei- bis Dreifache der Bildschirmdiagonale. Die XXL-Mattscheibe ergibt nur Sinn, wenn viele Zuschauer gleichzeitig weiter entfernt davor sitzen möchten, z. B. in der Kneipe.

5. Tausch als Altersgründen

Ob Kühlschrank, Waschmaschine oder andere Haushaltsgeräte mit mehr als zehn Jahren auf dem Buckel: Ein Austausch kann sich lohnen – auch wenn sie noch funktionieren. Beim Neukauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Energieeffizienz zu gucken, rät die Deutsche Energieagentur. Nur niedriger Strom- und Wasserverbrauch sparen langfristig Geld.

6. Helle Freude beim Nachhausekommen

Um einen kleinen Flur zu beleuchten, reicht eine LED-Birne mit zwei Watt völlig aus. Verglichen mit einer 15 Watt Glühbirne bedeutet das 87 Prozent Stromersparnis.

7. Kaffee ist fertig

In über 80 Prozent der deutschen Haushalte steht eine strombetriebene Kaffee- oder Espressomaschine. Mit energiesparendem Auto-off schaltet sie sich von selbst ab.

8. Alles auf einmal ins Kalte

Es ist laut Stiftung Warentest günstiger, die Kühlschranktür beim Ein- oder Ausräumen offenzulassen, statt sie für jedes Lebensmittel einzeln aufzureißen.

9. Festbeleuchtung mit LEDs

Bald geht’s mit der Weihnachtsbeleuchtung los. Allein zwei knapp zehn Meter lange Lichtschläuche bringen es in sechs Wochen auf rund 30 Euro Stromkosten, wenn sie täglich zwölf Stunden brennen. Sorgen statt dessen LED-Lichtschläuche für Stimmung, spart man über 80 Prozent.

10. Lampen, die lange halten

Bei Energiesparlampen auf die Lebensdauer achten. Sie kann zwischen 6000 und 15 000 Stunden liegen. Sollen die Lampen häufig ein- und ausgeschaltet werden, sind die mit Vorheizfunktion zu empfehlen. Auf der Packung steht dann "besonders schaltfest".

11. Gefrierschrank noch ganz dicht?

Alte Gefriergeräte schlucken mitunter Unmengen Strom. Ganz schlimm, wenn im Laufe der Zeit die Dichtung schlapp gemacht hat. Das lässt sich schnell mit dem Taschenlampen-Test prüfen: angeschaltet ins Gerät legen. Ist der Schein bei geschlossener Tür im dunklen Raum zu sehen, muss zumindest das Gummi erneuert werden.

Weitere Tipps rund um den Haushalt finden Sie auf unserer Themenseite.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der BILD der FRAU Nr. 47.

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