28.01.2017 - 13:03

Ich bin kein Star, ich gehe Dschungelcamp Tag 15: Die Finalisten stehen fest

Von Christine Holthoff

Marc Terenzi kann noch lachen vor der Dschungelprüfung.

Foto: RTL/Stefan Menne

Marc Terenzi kann noch lachen vor der Dschungelprüfung.

Am 15. Tag des Dschungelcamps wurde eine Frage beantwortet, die sich ganz Deutschland die letzten zwei Wochen gestellt hatte: Wer ruft für Icke an?

Wer hat eigentlich die letzten zwei Wochen des Dschungelcamps auf RTL für Kandidat Icke Häßler angerufen? Ohne großes Zutun zu den wenigen Höhepunkten der 11. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" hat der Fußballer, der 1990 den Weltmeistertitel mit Deutschland holte, über die Tage ausgeharrt und abgewartet. Ab sofort braucht uns das nicht mehr zu kümmern. Denn Icke ist raus.

Doch so überfällig dieser Abschied auch war, im Umkehrschluss bedeutet er: Hanka ist noch drin. Und das dürfte den Zuschauer noch einige Nervenzellen kosten.

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Hanka bleibt die härteste Dschungelprüfung

Am Freitagabend konnte einen das Gefühl beschleichen, dass die wahre Dschungelprüfung gar nicht außerhalb des Camps auf die Kandidaten wartet. Es geht darin auch nicht um Sterne. Es geht um Selbstbeherrschung. Darum, etwas einfach mal aushalten können. Etwas wie Hanka zum Beispiel.

  • Hanka: „Florian, Händchen alles sauber? Okay?“
  • Florian: „Ja, ich weiß, was das heißt.“
  • Hanka: „Zu wie viel Prozent?“
  • Florian: „100! Ich habe ja nichts gemacht heute!“
  • Hanka: „Dankeschön. Und auch ganz alle sauber?“
  • Florian: „Ja, logo.“
  • Hanka: „Zu wie viel Prozent?“
  • Florian: „100! Immer noch.“
  • Hanka: „Dankeschön. Könntest du das noch mal wiederholen?“

Klar kann er. Hat aber nur so mittel Lust. Genauso wie der Rest des Camps. Doch so ist das eben, wenn man mit jemandem zu tun hat, der an Zwangsstörungen leidet. Zu wie viel Prozent gar nicht lustig für den Betroffenen? 100. Zu wie viel Prozent nervig für seine Mitmenschen? Auch 100.

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Florian lässt sich nicht mehr ärgern

Schon an Tag 14 waren Florian und Hanka aneinander geraten. Irgendwie ging’s um Messer. Oder Rücksichtnahme. Oder Messer und Rücksichtnahme. Jedenfalls schlug der Knatsch beiden aufs Gemüt, so dass Florian schließlich ein „Tut mir leid“ hervorbrachte.

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Gepaart mit dem Zusatz: „Lass uns nicht mehr streiten. Das ist mir zu anstrengend.“ Was Florian dabei nicht gemerkt hat: Er hat ganz nebenbei die Formel für den Weltfrieden entdeckt. Reis und Bohnen für alle! Denn wo keine Kraft, da auch keine Lust auf Konflikt. Genial.

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Hanka findet keine Freunde

Hanka vergoss fast ein Tränchen darüber, dass sie es schon wieder nicht geschafft habe, in einer TV-Show Freunde zu finden. Aber Kindchen, wer wird denn da gleich verzagen? RTL hat doch noch den „Bachelor“ im Angebot. Da findet man wenigsten die große Liebe.

Honey kam doch nicht zurück

Den hatte nicht Hanka, sondern der Zuschauer, als Sonja Zietlow und Daniel Hartwich Marc erklärten, welche Freuden die Dschungelprüfung für ihn bereithielt. „Glatt, schmutzig, dunkel und gefährlich“ werde es für ihn, und kurz erschrickt man: Die haben da doch nicht etwa? Nee, oder? Doch nicht den Honey da unten versteckt? Das allerdings wäre selbst für RTL eine Spur zu heftig. Es blieb beim Bewährten: Spinnen, Krabben, Kröten, Aale. Und ein Krokodil. Glück gehabt.

>> Dschungelcamp Tag 14: Jetzt wird gefummelt

Der Camp-Held des Tages

Der Titel gebührt eindeutig „Crocodile Dundee“ Marc . Der schlug sich in der tierreich bevölkerten Kanalisation nämlich unfassbar gut und furchtlos. Zu wie viel Prozent hat er noch gleich Sterne geholt? 100! Zu wie viel Prozent wird er so Dschungelkönig ? Abwarten. Aber: De Krone is near.

Und wer denken Sie, wird dieses Jahr Dschungelkönig und danach wieder schnell in der Versenkung verschwinden?

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