Aktualisiert: 15.03.2021 - 09:03

Ziehen sich Gegensätze an? Opposition: Gegenüberliegende Tierkreiszeichen in der Liebe

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Bei gegenüberliegenden Zeichen spricht man gern von Gegensätzen, die sich magisch anziehen. Aber kann das in einer Beziehung funktionieren?

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Bei gegenüberliegenden Zeichen spricht man gern von Gegensätzen, die sich magisch anziehen. Aber kann das in einer Beziehung funktionieren?

Stimmt es, dass sich Gegensätze in der Liebe anziehen? Wir verraten, wie sich gegenüberliegende Tierkreiszeichen in der Liebe funktionieren.

Liegen sich zwei Tierkreiszeichen gegenüber, spricht man in der Astrologie von einer Opposition. Doch ist das ein gutes oder ein schlechtes Omen für eine Partnerschaft? Wir erklären, ob sich gegenüberliegenden Tierkreiszeichen in der Liebe zusammenpassen.

Es ist wichtig zu wissen, dass das Tierkreiszeichen allein – also das Zeichen, in dem die Sonne steht – noch nicht reicht, um Aussage darüber zu treffen, ob eine Beziehung funktionieren wird oder nicht. Die Aszendenten und in welchem Zeichen der Mond steht, sind nur zwei wichtige Beispiele dafür, dass es weitere Aspekte im Horoskop braucht, die für mehr Verständnis sorgen und eine Opposition der Sonnenzeichen komplizieren oder eben harmonisieren können.

Allerdings zeigen die Achsen, welche Grundenergie in einer Beziehung mitschwingt und welche Themen die zwei gegenüberliegenden Zeichen miteinander verbinden.

Gegenüberliegenden Tierkreiszeichen in der Liebe: Die Achse zeigen ein gemeinsames Thema

Da der Tierkreis 12 Zeichen zählt, gehen daraus sechs Paare hervor, die jeweils auf einer Achse liegen. Damit liegen sich auch je zwei Häuser gegenüber, die sich thematisch nicht unähnlich sind.

  • Widder (Haus 1) und Waage (Haus 7) bilden die Begegnungs-Achse: Hier geht es darum, wie man sich begegnet, die Themen sind Durchsetzung und Anpassung.
  • Stier (Haus 2) und Skorpion (Haus 8) bilden die Besitz-Achse: Hier geht es darum, wie man mit materiellem Besitz umgeht, die Themen sind Festhalten und Loslassen.
  • Zwillinge (Haus 3) und Schütze (Haus 9) bilden die Wissens-Achse: Hier geht es darum, wie wir lernen und uns Dinge aneignen, Themen sind Wissen und Verständnis.
  • Krebs (Haus 4) und Steinbock (Haus 10) bilden die Individual-Achse: Hier geht es darum, wie wir uns vom Kind zum Erwachsenen entwickeln, Themen sind Abhängigkeit und Selbstständigkeit.
  • Löwe (Haus 5) und Wassermann (Haus 11) bilden die Beziehungs-Achse: Hier geht es um Kreativität und Freundschaft, Themen sind Herz und Geist.
  • Jungfrau (Haus 6) und Fische (Haus 12) bilden die Existenz-Achse: Hier geht es um die Definition der eigenen Existenz, Themen sind Realität und Spiritualität.

Die gemeinsamen Themen verbinden die Tierkreiszeichen, die in Opposition zueinander stehen. Und obwohl man bei dieser Konstellation gern von Gegensätzen spricht, so machen doch die Themen der Häuser wieder deutlich, dass es sich hier auch um zwei Seiten derselben Medaille handelt.

Widder und Waage in Opposition

Mit dem Widder beginnt der Tierkreis und damit ist die erste Paarkombination gegenüberliegender Zeichen ein Duo aus Widder und Waage. Der Widder liebt die Herausforderung und will seine Beute erobern und sie immer wieder neu erkämpfen. Das gelingt bei einer Waage sehr gut, denn sie ist nicht so kurzentschlossen wie das Feuerzeichen, ziert sich etwas.

Haben sich die beiden gefunden, geht es darum, den Alltag zu meistern – und das gelingt ganz gut, denn beide mögen in mancherlei Beziehung zwar anders ticken, ergänzen sich aber auf weiten Strecken ganz ausgezeichnet. Beides sind kardinale Zeichen und entwickeln einen gewissen Ehrgeiz, den sie am Partner gut verstehen. Außerdem kann die Waage mit ihrer Diplomatie und Sanftheit die Wogen ganz gut glätten, wenn der Widder mit seiner ungestümen Art mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten ist.

Wo allerdings kein Konsens herrscht und Konflikte vorprogrammiert sind, ist die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden. Der Widder zögert nicht lange, weiß schnell, was er will und setzt das durch. Die Waage dagegen wägt ab und zaudert, was den Widder zur Weißglut treibt. Kommt es zum Streit, reagiert der Widder bisweilen laut und aggressiv, was für die harmoniesüchtige Waage nur schwer zu ertragen ist.

Die gute Nachricht: Die beiden Zeichen schaffen es immer wieder, sich zu versöhnen und zueinander zu finden, zumal die Probleme, die in dieser Konstellation entstehen, nicht grundsätzlicher Natur sind. Insgesamt also geben Widder und Waage ein gut funktionierendes Paar ab, das eine langfristige Beziehung haben kann.

Stier und Skorpion in Opposition

Die nächste Kombination, in der sich zwei Zeichen gegenüber liegen, ist der Stier in Kombination mit dem Skorpion. Der Stier unter der Herrschaft von Liebesplanet Venus trifft auf den Skorpion, dem der Ruf vorauseilt, das sexuell aktivste Zeichen des Tierkreises zu sein. Es liegt auf der Hand, dass es in dieser Kombination leidenschaftlich zugeht und zwischen dem Erd- und dem Wasserzeichen von Anfang an eine magische Anziehung herrscht, die dafür sorgt, dass sie oft als Paar zueinander findet.

Die Leidenschaft, die beide miteinander leben, wird nicht nur zwischen den Laken ausgelebt, sondern auch im Alltag, den beide zu gestalten verstehen. Allerdings ist nicht immer eitel Sonnenschein in einer Beziehung – und wenn zwischen dieses beiden Sturköpfen die Fetzen fliegen, dann ordentlich. Auch das muss noch nicht zwangsläufig zum Bruch führen.

Problematisch wird es allerdings, wenn der Streit beigelegt werden soll. Keiner ist bereit, nachzugeben. Beide haben ihren Stolz bzw. ihre Prinzipien, die zu einer unerträglichen Patt-Situation führen können, die die Beziehung von innen heraus mürbe macht. Beides sind fixe Zeichen, die nicht nachgeben wollen. Kommt es zur Trennung, beginnt ein Rosenkrieg, in dem dem Partner alles vorgeworfen wird, was jemals passiert ist und eine unbarmherzige Schlacht um die Besitztümer. Auch hier will keiner übervorteilt werden.

Soll die Beziehung langfristig funktionieren – was sich beide Zeichen wünschen, beide sind treu – müssen die anderen Planeten im Geburtshoroskop helfen und den Aktionsspielraum bei Konflikten erweitern, damit es möglich ist, immer wieder aufeinander zugehen zu können. Gelingt das, kann diese sinnliche Zeichenkonstellation eine Erfüllung sein.

Die Mythen hinter den Tierkreiszeichen
Die Mythen hinter den Tierkreiszeichen

Zwillinge und Schütze in Opposition

Mit dem Luftzeichen Zwillinge und dem Feuerzeichen Schütze treffen zwei Menschen aufeinander, die mit viel Toleranz in eine Beziehung gehen. Die Zwillinge sind neugierig, wollen viel ausprobieren. Sie fühlen sich schnell gelangweilt und sind deshalb ständig unterwegs. Der Schütze würde dem Luftzeichen deshalb nie einen Vorwurf machen, schätzt er doch seinerseits Freiheit mehr als alles andere und braucht sie, um die Welt zu entdecken.

Auch auf der Ebene eines angeregten geistigen Austauschen finden beide Zeichen wunderbar zueinander und verstehen sich. Es kommt zu Diskussionen, in denen es durchaus hoch hergehen kann, doch da weder Zwillinge noch Schütze nachtragend sind, wird das Kriegsbeil schnell begraben. Dementsprechend kann der Alltag von einer angenehmen Leichtigkeit geprägt sein, in dem viel zusammen gelacht wird.

Die Frage ist nur, wer in dieser Konstellation die Stabilität in die Beziehung bringen könnte, die es braucht, um Krisen gemeinsam zu überstehen. Kommt es zu Auseinandersetzungen, ziehen sich beide Zeichen auf sich selbst zurück und fühlen sich schnell entfremdet. Dann finden sie nur schwer wieder zusammen, da jeder seinen eigenen Weg gehen möchte.

Doch genau das kann für beide eine lohnende Lernaufgabe sein, denn diese Verbindung ist auf jeden Fall wert, gerettet zu werden. In kaum einer anderen Zeichenopposition gibt es so viel Harmonie und Gemeinsamkeiten.

Krebs und Steinbock in Opposition

Das Prädikat "am besten funktionierende Opposition" geht an die Verbindung zwischen einem Krebs und einem Steinbock. Hier treffen zwei Zeichen aufeinander, die sich vielleicht in der Persönlichkeit nicht gleichen, die aber dasselbe wollen.

Sie eint der Wunsch nach einer harmonischen Familie, die sie fleißig und ehrgeizig gemeinsam aufbauen. Gerade der Steinbock legt im Kreise seiner Familie seine emotionale Kühle ab, öffnet sein Herz und zeigt ganz große Gefühle. Gut möglich, dass ihm sein Krebs-Partner dafür ein Vorbild war. Umgedreht profitiert der Krebs von der Stabilität des Steinbock, der geradezu der Fels in der Brandung ist.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist der Wunsch nach Harmonie. Der Krebs braucht sie, um mit seinen Unsicherheiten klar zu kommen, der Steinbock, um sich auf das Wesentliche konzentrieren und seinen Job machen zu können. Der Freiraum kann vom Krebs gut gegeben werden, solange er das Gefühl hat, dass beide an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel verfolgen.

Es könnte für beide Zeichen der Himmel auf Erden sein, würde der Krebs klar äußern, was er möchte. Umgedreht fällt es Steinbock nicht leicht, sich in seinen Krebs hineinzuversetzen und ihm die Wünsche von den Augen abzulesen. Das kann zu Unstimmigkeiten führen, die jedoch ausdiskutiert werden können. Fatal wäre es lediglich, die eigenen Bedürfnisse unerwähnt zu lassen und damit das Risiko einzugehen, sich Stück für Stück auseinander zu leben.

Löwe und Wassermann in Opposition

Wenn Löwe und Wassermann zusammenfinden, ist das ein gutes Beispiel für die „Chemie“ die zwischen den beiden stimmt, die aber schwer zu erklären ist. Vor allem vor dem Hintergrund des Löwen, der gern angehimmelt und bewundert werden will, was der Wassermann jedoch nur bedingt leisten kann.

Dennoch fühlen sich beide Zeichen zueinander hingezogen und treffen sich auf der Ebene der Exklusivität. Der Wassermann kann die Show, die das Feuerzeichen um seine Person macht, gut hinnehmen, umgedreht ist der Löwe bisweilen beeindruckt von den außergewöhnlichen Ideen des Luftzeichens und schmückt sich gern damit, einen so vorzeigbaren Partner zu haben.

Für diese Opposition spricht möglicherweise auch die Kombination der Elemente Luft und Feuer. Springt der Funke des Löwe-Feuers auf den Wassermann über, kommt dieser gut in die Umsetzung. Umgedreht relativiert die Leichtigkeit der Luft das Geltungsbedürfnis des Löwen.

Eine Selbstverständlichkeit ist diese Verbindung sicher nicht. Es ist hilfreich, wenn beide ein gemeinsames Projekt oder Hobby haben bzw. ein gemeinsames Ziel verfolgen. Dann können diese beiden kreativen und extrovertierten Zeichen zueinanderfinden.

Jungfrau und Fische in Opposition

Sie spüren die Anziehung, sie flirten heftig miteinander und fühlen das Knistern, aber irgendwie macht keiner den ersten Schritt und bleiben zurückhaltend. Die Unentschlossenheit, die sowohl die Jungfrau als auch die Fische mitbringen, könnte dazu führen, dass sie nie zusammenkommen. Kommt nach einigem Hin und Her doch noch eine Beziehung zustande, fehlt es ihr etwas an innerer Stabilität, da beide Zeichen veränderlich sind. Keiner ist wirklich in der Lage, dem anderen Halt zu geben.

Bereichernd kann diese Opposition dennoch sein, denn die Fische inspirieren die nüchterne Jungfrau mit ihrer Fantasie. Vor allem emotional könnte sich die Jungfrau mehr öffnen und von den Fischen lernen, dass es mehr als nur die Arbeit gibt. Die Jungfrau bedankt sich bei ihnen, indem sie das chaotische Fische-Leben in Ordnung hält. Und in der Tat ist die Struktur der Jungfrau eine große Bereicherung für die Fische-Geborenen.

Für diese Opposition gilt ohne Zweifel: Gegensätze ziehen sich an. Geht die Bereitschaft jedoch verloren, beim Partner das zu schätzen, was man selbst nicht hat, steht die Beziehung auf wackeligen Füßen und beide werden schnell auseinandergehen.

Vor allem am Anfang ist hier viel Beziehungsarbeit zu leisten, um die Andersartigkeit des anderen zu verstehen und sie als Bereicherung zu erkennen. Gelingt der Austausch, ergänzen sich beide ganz wunderbar und es kann eine durchaus langfristige Beziehung und harmonische Beziehung daraus hervorgehen, denn an hitzigen Auseinandersetzungen finden beide wenig Gefallen. Über das Gespräch kommen sich Jungfrau und Fische immer wieder nah und zelebrieren diese Nähe in perfektem Zusammenspiel auch zwischen den Laken.

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