08.06.2020 - 21:17

Chakren für das Element Wasser Was ist die Lebensaufgabe von Krebs, Skorpion und Fische?

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Für Wasserzeichen sind Rückzug und Austausch mit seinen Mitmenschen gleichermaßen bedeutend. Sie handeln intuitiv, sind sensibel und emotional tiefgründig.

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Für Wasserzeichen sind Rückzug und Austausch mit seinen Mitmenschen gleichermaßen bedeutend. Sie handeln intuitiv, sind sensibel und emotional tiefgründig.

Jedem Tierkreiszeichen ist ein Chakra zugeordnet, das viel über die Lebensthemen aussagt. Zu den Wasserelementen gehören die Ellenbogenchakren (Krebs), das Thymuschakra (Skorpion) und das Kronenchakra (Fische).

Aus astrologischer Sicht lässt sich jedem Tierkreiszeichen ein Chakra zuordnen. Daraus leiten sich Lebensthemen ab, die dem jeweiligen Tierkreiszeichen immer wieder begegnen. Die Chakren der Tierkreiszeichen des Elementes Wasser sind die Ellenbogenchakren (Krebs), das Thymuschakra (Skorpion) und das Kronenchakra (Fische).

Chakrenlehre und Astrologie: Die Chakren der Tierkreiszeichen des Elementes Luft

Die Chakrenlehre geht auf verschiedene Kulturkreise zurück. Das umfangreichste Wissen geht aus der indischen Chakrenlehre hervor, die älter als 3000 Jahre ist, im Westen spielt sie in der spirituellen Szene eine Rolle und ist die Basis von Energie-, Heil- und Körperarbeit.

Der Begriff Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad, Diskus oder Kreis. Gemeint sind damit Energiezentren, die laut Chakrenlehre zwischen dem physischen Körper und dem feinstofflichen Körper, die durch Energiekanäle miteinander verbunden sind. Es gibt sieben Hauptchakren und verschiedene Nebenchakren, die bestimmte Funktionen erfüllen. Je nachdem in welchem Zustand die Chakren sind – geöffnet oder geschlossen – lässt sich eine Aussage über den Entwicklungsprozess des Menschen treffen.

Lebensaufgabe Krebs: Die Ellenbogen ein- und sich durchsetzen – die Ellenbogenchakren

Die Ellenbogenchakren, die dem Tierkreiszeichen Krebs zugeordnet werden, zählen zu den Nebenchakren. Ihre Themen sind Konfliktfähigkeit und Loyalität zu sich selbst.

Die Krebs-Geborenen gehören zu den emotional sensibelsten Zeichen im Tierkreis. Dank ihrer großen Empathie spüren sie die Atmosphären in einem Raum und sind begnadete Zuhörer. Was sie bei ihrem Gegenüber meisterhaft beherrschen, können sie bei sich selbst eher schlecht umsetzen. Ihre eigene Gefühlsachterbahn macht ihren Mitmenschen zu schaffen. Kommt es zum Konflikt – und davon gibt es im Leben mehr als genug – ist der Krebs überfordert und zieht sich zurück. Die Ellenbogenchakren fordern dazu auf, aus der Deckung zu kommen und sich dem Konflikt zu stellen.

Im Leben ankommen bedeutet auch, zu sich selbst zu stehen und seine Meinungen, Werte und Bedürfnisse zu äußern und zu verteidigen. Krebs-Geborene, die gelernt haben, Reibung auszuhalten, gehen gestärkt durch das Leben und werden auch von ihren eigenen Emotionen nicht mehr so gebeutelt.

Mythos Krebs: Der verletzbare Held – Achilleus
Mythos Krebs: Der verletzbare Held – Achilleus

Das Zauberwort bzw. das Ziel lautet Stabilität. Dazu ist Durchsetzungskraft nötig, die den Feuerzeichen in die Wiege gelegt wurde. Das gefühlvolle Wasserzeichen muss sie üben und ist von den Ellenbogenchakren dazu geradezu aufgefordert. Für den Krebs bedeutet das, seine Komfortzone – seine eigenen vier Wände, am besten noch das Bett – zu verlassen und für sich einzustehen. Damit wird er wohl oder übel auch mal auf Ablehnung stoßen. Es ist die Aufgabe der Krebs-Geborenen das zu akzeptieren, denn es ist ganz normal. Keiner kann "Everybody‘s darling" sein!

Lebensaufgabe Skorpion: Innere Ruhe finden und den Fluss des Lebens akzeptieren – das Thymuschakra

Das Thymuschakra ist ein Nebenchakra, das mittig zwischen Herz- und Halschakra auf der Höhe der Thymusdrüse sitzt. Es steht für Themen wie Selbstschätzung, Selbstwert, innerer Frieden und Wertschätzung des Lebens.

Skorpione sind als Wasserzeichen ebenfalls Gefühlsmenschen – Emotionen zu spüren und sie bis in ihre Tiefe zu durchleben ist ihr zentrales Lebensthema. Dabei gehen sie den Dingen auf den Grund – und das kann für den Gegenüber bisweilen ganz schön schmerzhaft werden, weil Skorpione eben gerade die ungemütlichen Themen benennen. Doch das tun sie auch bei sich selbst und geraten hier schnell in Abgründe und Tiefen, die sie mit aller Leidenschaft durchschreiten. Das bringt einen stetigen Prozess der Wandlung mit, der ein Ankommen eigentlich unmöglich macht.

Das Thymuschakra fordert dazu auf, einen Punkt der inneren Ruhe und Stille anzustreben, an dem man quasi offen ist für den Funken Gottes, der neue Einsichten und mehr Mitgefühl für sich und seine Mitmenschen ermöglicht. Genau zu überlegen, wann der Stachel wirklich ausgefahren werden muss, kann diesbezüglich eine Aufgabe sein.

Der Skorpion ist jedoch in erster Linie dazu aufgerufen, achtsamer mit sich selbst umzugehen und zu lernen, sich als Teil einer Einheit zu sehen. Zu akzeptieren, dass er den lebendigen Fluss des Lebens nicht ändern kann, ist eine harte Lektion für den Skorpion, denn er sucht nach etwas, das seine eigene Existenz überdauert. Indem er jedoch mit etwas Bedeutenderem, Größerem als sich selbst verschmilzt, erfährt seine Sterblichkeit einen höheren Sinn.

Lebensaufgabe Fische: Sich mit dem Göttlichen verbinden und ankommen – das Kronenchakra

Das Kronenchakra, auch Nirvana-Chakra genannt, das dem Tierkreiszeichen Fische zugeordnet wird, ist das siebente Haupt-Chakra und befindet sich direkt am und über dem Scheitelpunkt des Kopfes. Es gilt als Tor zum höheren Selbst und steht für Einheitsbewusstsein und göttliche Führung.

Im Zeichen der Fische geht es um die unendlichen Dimensionen der Gefühle. Sowohl ihre Umwelt, als auch sie selbst haben Probleme mit ihrer Sensibilität und fühlen sich häufig überfordert und verunsichert dadurch. Fische sind überwältigt von den Eindrücken des Lebens und versuchen in die Tiefen ihres Erlebens vorzudringen, finden hier jedoch nicht die Antworten, die sie brauchen. Daraus erklärt sich ihre große Sehnsucht nach spirituellen und außersinnlichen Erfahrungen. Hier laufen sie allerdings Gefahr, wegen ihrer Naivität zum Opfer zu werden. In Krisen sind Fische-Geborene oft nicht fähig, mit ihren Schwächen umzugehen und stellen sich tot – damit sind sie selbst ihr größter Feind.

Es gilt, sich von der Depression frei zu machen und aus dem Meer der Unklarheit zu schwimmen. Das Kronenchakra lädt dazu ein, sich mit dem Göttlichen zu verbinden. Um das zu erreichen, müssen Fische-Geborene ihre Ängste überwinden, Alleingelassen zu sein oder vom Universum nicht gut genug versorgt zu werden.

Das gelingt mit Liebe und Vertrauen in eine göttliche Führung. Erst dadurch entsteht ein Gefühl der Einheit und erst in diesem Einheitsbewusstsein finden die suchenden Fische ein Zuhause und kommen an. Auf diese Weise ist die höchste Form von Wissen und Weisheit erfahrbar. In spirituellen Kreisen ist gar von Erleuchtung die Rede.

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